{"id":3366,"date":"2025-07-13T13:24:45","date_gmt":"2025-07-13T11:24:45","guid":{"rendered":"http:\/\/xn--pntanell-65a.de\/?p=3366"},"modified":"2025-07-13T13:24:45","modified_gmt":"2025-07-13T11:24:45","slug":"mein-erster-test-mit-knochenschall-kopfhoerern","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/xn--pntanell-65a.de\/?p=3366","title":{"rendered":"Mein erster Test mit Knochenschall-Kopfh\u00f6rern"},"content":{"rendered":"\n<p>Bislang habe ich bei meinen Laufrunden einen uralten MP3-Player zur musikalischen Untermalung genutzt. Wobei Untermalung eigentlich bedeutet, dass ich mir Techno mit 160BPM anh\u00f6re, weil ich damit einen sch\u00f6nen Rhythmus gefunden habe.<br>Von Anfang an habe ich beim Laufen kein Smartphone mitgenommen, weil ich mich kenne und ich dann alle anderthalb Kilometer stehen bleiben w\u00fcrde, um irgendwelche Apps zu checken. Manchmal \u00e4rgert mich, dass ich keine Gelegenheit habe, ein Bild zu machen, aber grunds\u00e4tzlich f\u00fchle ich mich so besser.<br>Als Kopfh\u00f6rer habe ich bislang also einen kabelgebundenen genutzt, der mit einem B\u00fcgel hinter dem Ohr gesichert ist und nicht ganz im Geh\u00f6rgang steckt, sondern qausi aufliegt, damit ich die Umgebung noch mitkriege. Also V\u00f6gelchen h\u00f6re. Oder Autos.<br>In den letzten Monaten habe ich gemerkt, dass sowohl der MP3-Player (Sony) so langsam den Geist aufgibgt. Und der Kopfh\u00f6rer wird auch nicht mehr ewig halten und exakt dieses Modell ist leider nicht mehr erh\u00e4ltlich.<\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten Wochen habe ich an einigen Stellen immer mal wieder mit Interesse von Knochenschall-Kopfh\u00f6rern gelesen, konnte aber keinen konkreten Anwendungsfall f\u00fcr mich finden. Bis ich irgendwo vernahm, dass es diese auch mit eingebauten MP3-Player gebe! Das klang wie die L\u00f6sung meiner Probleme! Bei Knochenschall-Kopfh\u00f6rern liegt die Schallmembran vor dem Ohr auf dem oberen Kieferknochen\/Tragus auf und \u00fcbertr\u00e4gt den Schall eben nicht durch den Geh\u00f6rgang, sondern \u00fcber die Sch\u00e4delknochen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ger\u00e4te mit eingebautem Audioplayer gibt es am 25-30\u20ac von irgendwelchen China-H\u00e4ndlern. Mittelpreisig von Creative f\u00fcr etwa 60-70\u20ac und hochpreisg f\u00fcr knapp 200\u20ac von Shokz. Ger\u00e4te OHNE eingebeauten Audio-Player sind deutlich preiswerter. Und bevor ich jetzt zwei Dinge kaufe (MP3-Player UND Kopfh\u00f6rer), ist ein Ger\u00e4t, das beides kann und ich habe dazu kein Kabel mehr baumeln, die effektivere L\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe mich da ein wenig durch die Preisvergleichsportale gehangelt und bin bei diesem Ger\u00e4t von Sayrelence rausgekommen, das zum Zeitpunkt des Kaufs knapp unter 40\u20ac kostete. (<a href=\"https:\/\/geizhals.de\/sayrelances-knochenschall-kopfhoerer-a3258925.html\">https:\/\/geizhals.de\/sayrelances-knochenschall-kopfhoerer-a3258925.html<\/a>) Das soll keine direkte Kaufempfehlung, sondern nur ein Beispiel sein. \u00dcbrigens ist das Ger\u00e4t wasserdicht, weshalb man es auch beim Schwimmen nutzen kann! (Das ist f\u00fcr andere das Killerargument)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bestellung des Ger\u00e4tes war ein Abenteuer f\u00fcr sich, das eine abendf\u00fcllendes Geschichte ist, aber seit Samstagmorgen halte ich das Ger\u00e4t in H\u00e4nden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kopplung mit dem Smartphone geht wie von selbst. Die Passform ist erstmal prima und die Musik schallt via Sch\u00e4del in mein Geh\u00f6r. HiFi-Enthusiasten werden bem\u00e4ngeln, dass einige Frequenzg\u00e4nge verloren gahen. Aber nach einigen Ohr-OPs h\u00f6re ich diese Details sowieso nicht mehr raus und mein Zweck ist ja, dass ich einen Rhythmus-Geber beim Laufen habe. Und dazu langt das Ger\u00e4t allemal.<\/p>\n\n\n\n<p>Also habe ich ein paar St\u00fccke auf den Player geladen, was erstaunlich lange gedauert hat. Das begelegte, propriet\u00e4re USB-Kabel schafft offenbar nicht mehr. Das Kabel verbindet sich magnetisch mit dem Kopfh\u00f6rer und ist deshalb speziell.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Test war dann via Bluetooth bei der Gartenarbeit, wo ich Podcasts geh\u00f6rt habe. Das hat gut geklappt und die Steuerung ist auch recht intuitiv.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich hinter den Ohren bin ich ziemlich empfindlich auf Druck, weshalb ich zum Beispiel Sonnenbrillen nicht sehr lange tragen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Test dann unter Realbedingungen auf meiner Sonntags-Laufrunde. Erstmal ist es ein ungewohntes Gef\u00fchl, dass die Geh\u00f6rg\u00e4nge so frei liegen und bei dem Wetter nicht schwitzen. Auch ist es seltsam, die eigenen Schritte zu h\u00f6ren und den Atem beim R\u00f6cheln. Die Sound\u00fcbertragung ist aber super. Wobei ich mir vorstellen kann, dass bei starkem Wind oder auf dem Fahrrad, die Windger\u00e4usche so laut werden, dass man die Musik nicht mehr h\u00f6ren kann. Ich werde berichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider musste ich nach einigen Kilometern aber feststellen, dass der Druck hinter meinen Ohren bzw an der Stelle, wo die Ohrmuschel in den Sch\u00e4del \u00fcbergeht, doch zu unangenehm wird und scheuert. Ich habe mir dann unterwegs aus einem Taschentuch ein Polster gebaut, was die Sache angenehmer machte. Da muss ich mit der Passform und der Position des Kopfh\u00f6rers am Kopf noch ein wenig experimentieren. Die Vorteile der Technik \u00fcberwiegen.<br>Entweder ich gew\u00f6hne mich daran, schaffe durch Polster Linderung oder ich muss mal schauen, ob die teureren Ger\u00e4te eventuell eine andere Passform haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: Prima Technologie, aber am Finetuning muss ich noch arbeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bislang habe ich bei meinen Laufrunden einen uralten MP3-Player zur musikalischen Untermalung genutzt. 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