30 AugLina erlebt Abenteuer in der Pfalz

Da es übernächste Woche ja schon in den Kindergarten geht, sollte Lina vorher noch ein paar Tage bei ihren Großeltern in der Pfalz geniessen. Zu diesem Zwecke sind wir Sonntags nach Süden aufgebrochen und wurden erstmal mit einem leckeren Mittagessen begrüsst. Lina hat sich sofort wohl gefühlt (von uns ganz zu schweigen). Nur Kira, der Schäferhund, ist Lina nach wie vor suspekt. Nachdem der Sonntag etwas schattig war, waren dafür die anderen Tage um so sonniger. Am Montag hab ich zuerst den Erik in den Zug gesetzt, denn der Arme musste ja arbeiten. Am Nachmittag sind wir dann rauf auf den Disibodenberg. Disibo…was? Für den Unbedarften hört sich der Name erstmal sehr befremdlich an. Aber jede kennt seine berühmteste Bewohnerin: Hildegard von Bingen. Diese verbrachte die meiste Zeit ihres Lebens in dem Kloster auf dem Disibodenberg. Von diesem Kloster stehen heute noch die Grundmauern und es ist ein sehr schönes Plätzchen Erde. Insbesondere an einem sonnigen Spätsommertag. Vor 30 Jahren sah das noch ganz anders aus und Erik erzählt, dass er dort in den verwilderten und zugwucherten Ruinen rumkletterte. Heute ist es dort aufgeräumter und gediegen, aber nicht weniger romantisch. Man hat einen hervorragenden Blick über die Täler und den Zusammenfluss von Glan und Nahe. Trotzdem ist der Weg hinauf mit einem 10-monatigen Kind in einem Buggy ein wenig beschwerlich und nicht wirklich empfehlenswert.
Wieder daheim angekommen, eroberte Lina dann Omas Garten und erforschte alle Pflanzen sehr genau. Das Highlight ist jedoch der Gartenteich mit dem Sprudelstein. Lina wurde nicht müde das Wasserloch zuzuhalten und wunderte sich über das funkelnde Spritzen des Wassers in der Sonne. Es ist eine Wonne dem Kind zuzuschauen, wie es die Welt genau erforscht. Nachdem ich ihr dann in der Badewanne ungefähr 3 Kilo Dreck abgewaschen habe, schlief das Kind auch wohlig ein.

Am Dienstag ging die Fahrt dann nach Meisenheim, einem sehr malerischen Städtchen weiter flussaufwärts am Glan gelegen. Mittwochs ging es dann schon wieder heimwärts. Aber zwischendurch haben wir noch einen zwischenstopp im Hochtierpark Rheinböllen gemacht, damit Lina auch mal andere Tiere als immer nur Katzen und Hunde zu Gesicht bekommt. Aber Lina hat (noch) Angst vor großen Tieren wie Kühen oder Hirschen. Aber die Kaninchen fand sie sehr süß. Ich habe ein paar hübsche Tierbilder geknipst.
Dann ging es weiter heimwärts, denn Mittwoch ist Krabbelstundentag!

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