21 JunHelgoland

Fangen wir mal mit einer Quizfrage an: Was hat Helgoland mit dem Kloster Corvey zu tun? Die Lösung ist am Ende dieses Eintrags zu finden.

Also: Lina und ich waren heute auf Helgoland. Das ging alles ziemlich zeitig los, denn ich musste bis 8.30Uhr die Karte abgeholt haben. Dann war auch bald Boarding und um 9.15Uhr legte die „Lady von Büsum“ dann pünktlich ab. Im hellsten Sonnenschein hatte ich einen Platz am Heck gefunden. Zwar war die Sicht von dort sehr toll und spektakulär, aber leider war es dort sehr sehr laut, weshalb ich auf dem Rückweg dann einen anderen Platz suchte. Übrigens hatte ich fast auf der gesamten Strecke Mobilempfang.

Irgendwann tauchte dann die Insel am Horizont auf. Zuerst nur die Düne, dann auch Helgoland selber. Kurz nach 12Uhr waren wir dann da. Weil Helgoland keinen wirklichen Kai hat, muss man ein paar Meter vorm Hafen in ein kleines Beiboot steigen und wird damit dann an Land gebracht. Anfangs hatte ich ziemlichen Bammel vor dem Ausbooten, denn ich hab ja Lina im Kinderwagen. Aber das war absolut problemlos. Denn die Leute, die die Börteboote fahren, sind echte Vollprofis und schaffen alles mögliche aus den Fähren an Land. Kinderwagen, Rollstühle, Gepäck, Bollerwagen und anderes Sperrgut sind gar kein Problem. Ich habe mich absolut sicher aufgehoben gefühlt.

Und dann Helgoland. Da auf der Insel kein Zoll erhoben wird und auch keine Mehrwersteuer, sind die Waren dort sehr billig. Ne Stange Zigaretten kostet zur Zeit 27Euro. Aber auch Fischbrötchen oder die Pizza kosten nicht mehr als auf dem Festland. Ich habe dann mit dem Kinderwagen einen ordentlichen Spaziergang gemacht. Der Rundwanderweg ist übrigens bezeichnenderweise als „barrierearm“ (und nicht barrierefrei) ausgeschildert ist, bietet aber spektaluläre Aussichten. Man kann die Bilder von der „langen Anna“ ja eigentlich zu genüge aus Reiseführern und dem Fernsehen. Aber das alles selber mal zu sehen ist sehr beeindruckend. Aber auch die kleinen Beobachtungen am Rande sind spannend. So gibt es auf Helgoland eine große Schrebergartenkolonie oder die Bombentrichter, die Spuren der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg sind.
Das Wetter war heute phantastisch, weshalb ich mir die Haut ein wenig verbrutzelt habe. Aber zum Glück hatte ich Lina gut eingecremt und angezogen.

Gegen 15Uhr ging es dann auch schon wieder zurück und gegen 19.15Uhr waren wir dann wieder in Büsum. Leider zog sich die Rückfahrt ziemlich, denn ich war ziemlich erschlagen und Lina wollte natürlich auch weiter bespasst werden. Und im Laufe der Zeit verschwand leider auch die Sonne wieder hinter ein paar Wolken.

Für Lina war es ein leider recht anspruchsloser Tag, da sie die meiste Zeit im Kinderwagen lag. Nun muss ich das Kind erstmal wieder ein bißchen müdetoben, da sie so nicht einschlafen will.

Auf jeden Fall will ich irgendwann mal Urlaub auf Helgoland machen und die Insel mir in aller Ruhe anschauen, denn die wenigen Stunden heute haben wirklich nicht gereicht. Man könnte also sagen, dass ich angefixt bin.

Und leider ist am morgigen Freitag schon der letzte Urlaubstag hier und dann geht es wieder heimwärts.

Und zu guterletzt die Verbindung von Helgoland und Corvey, Der Dichter unserer Nationalhymne Hoffmann von Fallersleben hat diese ja auf Helgoland geschrieben. Im Kloster Corvey war er hernach Bibliothekar und verstarb dort auch.

Helgoland 

Fangen wir mal mit einer Quizfrage an: Was hat Helgoland mit dem Kloster Corvey zu tun? Die

Lösung ist am Ende dieses Eintrags zu finden.

Also: Lina und ich waren heute auf Helgoland. Das ging alles ziemlich zeitig los, denn ich

musste bis 8.30Uhr die Karte abgeholt haben. Dann war auch bald Boarding und um 9.15Uhr legte

die „Lady von Büsum“ dann pünktlich ab. Im hellsten Sonnenschein hatte ich einen Platz am Heck

gefunden. Zwar war die Sicht von dort sehr toll und spektakulär, aber leider war es dort sehr

sehr laut, weshalb ich auf dem Rückweg dann einen anderen Platz suchte. Übrigens hatte ich fast

auf der gesamten Strecke Mobilempfang.

Irgendwann tauchte dann die Insel am Horizont auf. Zuerst nur die Düne, dann auch Helgoland

selber. Kurz nach 12Uhr waren wir dann da. Weil Helgoland keinen wirklichen Kai hat, muss man

ein paar Meter vorm Hafen in ein kleines Beiboot steigen und wird damit dann an Land gebracht.

Anfangs hatte ich ziemlichen Bammel vor dem Ausbooten, denn ich hab ja Lina im Kinderwagen.

Aber das war absolut problemlos. Denn die Leute, die die Börteboote fahren, sind echte

Vollprofis und schaffen alles mögliche aus den Fähren an Land. Kinderwagen, Rollstühle, Gepäck,

Bollerwagen und anderes Sperrgut sind gar kein Problem. Ich habe mich absolut sicher aufgehoben

gefühlt.

Und dann Helgoland. Da auf der Insel kein Zoll erhoben wird und auch keine Mehrwersteuer, sind

die Waren dort sehr billig. Ne Stange Zigaretten kostet zur Zeit 27Euro. Aber auch

Fischbrötchen oder die Pizza kosten nicht mehr als auf dem Festland. Ich habe dann mit dem

Kinderwagen einen ordentlichen Spaziergang gemacht. Der Rundwanderweg ist übrigens

bezeichnenderweise als „barrierearm“ (und nicht barrierefrei) ausgeschildert ist, bietet aber

spektaluläre Aussichten. Man kann die Bilder von der „langen Anna“ ja eigentlich zu genüge aus

Reiseführern und dem Fernsehen. Aber das alles selber mal zu sehen ist sehr beeindruckend. Aber

auch die kleinen Beobachtungen am Rande sind spannend. So gibt es auf Helgoland eine große

Schrebergartenkolonie oder die Bombentrichter, die Spuren der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg

sind.
Das Wetter war heute phantastisch, weshalb ich mir die Haut ein wenig verbrutzelt habe. Aber

zum Glück hatte ich Lina gut eingecremt und angezogen.

Gegen 15Uhr ging es dann auch schon wieder zurück und gegen 19.15Uhr waren wir dann wieder in

Büsum. Leider zog sich die Rückfahrt ziemlich, denn ich war ziemlich erschlagen und Lina wollte

natürlich auch weiter bespasst werden. Und im Laufe der Zeit verschwand leider auch die Sonne

wieder hinter ein paar Wolken.

Für Lina war es ein leider recht anspruchsloser Tag, da sie die meiste Zeit im Kinderwagen lag.

Nun muss ich das Kind erstmal wieder ein bißchen müdetoben, da sie so nicht einschlafen will.

Auf jeden Fall will ich irgendwann mal Urlaub auf Helgoland machen und die Insel mir in aller

Ruhe anschauen, denn die wenigen Stunden heute haben wirklich nicht gereicht. Man könnte also

sagen, dass ich angefixt bin.

Und leider ist am morgigen Freitag schon der letzte Urlaubstag hier und dann geht es wieder heimwärts.

Und zu guterletzt die Verbindung von Helgoland und Corvey, Der Dichter unserer Nationalhymne Hffmann von Fallersleben hat diese ja auf Helgoland geschrieben. Im Kloster Corvey war er hernach Bibliothekar und verstarb dort auch.

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