Lina hat nun eine Woche fast ganz allein bei Oma Paula ihren Urlaub verbracht. Und natürlich ein paar Bilder davon gemacht! Viel Spaß beim Gucken.
Am 18.07. war ich mit Lina zum WRINT-HörerInnengrillen im Odonien in Köln. Was das ein WRINT ist, ist schwer zu erkären. Mache ich dann mal bei einer persönlichen Begegnung. Aber das Odonien ist ein sehr gemütlicher Biergarten in der Nähe vom Pascha in Köln. Und Lina hat wieder Bilder gemacht. Und auch ein paar Filmchen, die ich aber noch sichten muss. Also – here we go.
Hier also ein kleines Update der Geschichte vom um meine Nase bzw meine Ohren.
Im April und Mai heilte alles gut vor sich hin. Für Mitte Mai war dann vorgesehen, dass ich nochmal beim niedergelassenen HNO vorstellig werde, damit jeder meinen Heilungsverlauf kontrollieren sollte. Also bin ich Mitte Mai zu ihm hin. Alles ist super verheilt. Leider zu super, denn in meinem rechten Nasenloch ist etwas zusammen gewachsen, was eigentlich nicht zusammen gehört. *seufz*
Daraufhin habe ich mir einen Termin in der HNO Ambulanz geben lassen, wo die Ärzte mich nochmals untersucht haben. es sollte eine Synechiedurchtrennung erfolgen. Als Termin dafür wurde der 01.07.2016 auserkoren. Am Montag davor wurde ich untersucht und über die Operationsrisiken aufgeklärt. darunter fiel auch eine Untersuchung meines Geruchs- und Geschmackssinns. Dazu musste ich zuerst an Stiften riechen und sagen, welchen Geruch diese haben (Orange, Kaffee, Fisch, Lakritz…) und danach an Stäbchen lutschen und diese „Bitter“, „Süß“, „Salzig“ und „Sauer“ zuordnen.
Des weiteren wurde festgestellt, dass meine Nasenmuscheln zu groß sind. Mit Nasenmuscheln sind jetzt nicht die außen sichtbaren Seite der Nase gemeint, sondern quasi Lamellen, die in der Nase sind. Diese sollten mir im Zuge der OP geweitet werden.
Ab Donnerstagabend durfte ich nichts mehr essen und trinken, am Freitagmorgen fand ich mich dann um 9Uhr in der Klinik ein. Gegen 10Uhr ging es dann im schicken Hemdchen ins Erdgeschoss zur OP. Den Rest des Tages habe ich dann im Dämmerzustand in der Klinik verbracht und kann mich nicht mehr an viel erinnern. Wieder mit Taponade in der Nase. Und wieder hat sich Lina ziemlich vor mir erschreckt. Was nachvollziehbar ist. Und über den Zugang im Arm habe ich lecker Antibiotika bekommen.
Am Samstag hat man mir dann überaschenderweise schon die Tamponade gezogen, aber ich sollte noch eine Nacht bleiben. Seltsamerweise ist mir im Laufe des Samstags dann latent übel geworden. Wohl eine Nebenwirkung der Antibiotika? Während der Rest von Deutschland das Fußballspiel gegen Italien geguckt hat, habe ich dieses fast komplett verschlafen und bin erst von dem Autokorso in der Gladbacher Innenstadt wach geworden. Gar nicht nett.
Am Sonntag hat man mich dann ziemlich früh mit einer handvoll Tabletten entlassen und am Montag war ich schon wieder arbeiten. Und am Dienstag war ich wieder zum Sport. Da merkte ich, dass ich noch etwas wackelig in den Knien war. Aber das verging schnell. Leider war mir immer mal wieder latent übel. Nicht so schlimm, dass ich mich hätte übergeben wollen, aber schon nervig. Am Montag den 11.07. dann durfte ich wieder in die Klinik, weil mir die Folien gezogen werden sollten. Die Vorstellung hat mich ziemlich nervös gemacht. Aber es war wirklich keine große Sache. Erstaunlich ist aber nach wie vor, was man alles in einer Nase unter bringen kann. Diese Folien waren in der Fläche so groß wie ein zwei nebeneinander liegende Zigaretten.
Inzwischen habe ich das Gefühl, mehr Luft zu bekommen als noch vor der ganzen Geschichte. Aber das kann auch trügerisch sein.
Im Moment nervt mich noch, dass ich meine Nase von innen eincremen muss. Weil es so warm ist, verflüssigt sich die Salbe und ich habe die ganze Zeit einen Geschmack von Benzin im Rachen. Und es sieht halt seltsam aus, dass ich weißes Zeug in der Nase habe.In ein paar Wochen werde ich dann noch mal zum niedergelassenen HNO gehen und kontrollieren lassen, ob er mit meinem weiteren Heilungsverlauf einverstanden ist. Und vielleicht werden mir dann ja auch endlich die Paukenröhrchen wieder gezogen. Oder die fallen irgendwann von alleine raus. Wir werden es sehen und ich werde weiterhin berichten.
Am Wochenende war ich mit Lina zusammen in Beelen. Sie hatte ihre Kamera im Anschlag und die Kirmes geknipst. Das will ich dem geneigten Leser dieser kleinen Online-Veröffentlichung nicht vorenthalten. Die Bilder, auf denen Lina zu sehen ist, hab ich gemacht. Alle anderen hat Lina wirklich selber gemacht.
Omas Freund
Linas Nase
Mama und Oma
Rathaus in Beelen
Leute
Raupe
Raupe im Diskonebel mit Oma und Omas Freund
Neulich habe ich mal die Bilder gesichtet, die Lina auf ihrer Vtech Kinderkamera so liegen hat. Dabei habe ich diese Bilderserie gefunden. Man sieht, wie Lina in Fahrradanhänger sitzt und wir zusammen zum Rheydter Marktplatz fahren und dort Tulpen kaufen. Das muss Ende Februar gewesen sein. Künstlerisch nicht wertvoll, aber kurios, die Welt mal aus der Perspektive einer Vierjährigen zu sehen. Viel Spaß damit!