26 MarTäschchen aus Taschen

Mal wieder ein kleines Upcycling-Projekt. Eigentlich nähe ich für Lina gerade einen Rock aus alten Jeans von Papa. Und dabei hatte ich die Idee, aus den Po-Taschen eine Umhängetasche für Lina zu nähen.

Ich habe die Taschen dafür vorsichtig von der Hose abgetrennt. Dann habe ich einen etwa 50cm langen und 5cm breiten Stoffstreifen genommen und dazwischengenäht. Als Henkel habe ich einen alten Stoffgürtel von Lina genommen, der mir als Gürtel einfach lästig war. Abe rals Henkel ist er hübsch. Zu guter letzt habe ich noch zwei Stückchen Klettverschluss innen eingenäht.

Lina liebt das Täschchen und bepackt es gern mit ihren Handies und sonstigem Kram. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass die Tasche auch für Größere schick ist.

 

 

26 Marletztes Jahr um diese Zeit…

Ich will ja nicht übers Wetter und den verspäteten Frühling jammern. Aber der Pflaumenbaum vorm Haus sah heute vor einem Jahr so aus:

Exakt dieser Baum sieht heute dann ganz anders aus. Und das liegt nicht daran, dass ich ihn zu einer anderen Uhrzeit photographiert habe.

22 MarFreitagsfüller 68

1. Die Kombination von Prosecco und Rosmarin ist in der Tat sehr lecker.

2. Umweltzonen sind vollkommen überflüssig.

3. Pizza mit Spinat, Zwiebeln, Oliven und Sardellen heisst bei Nido „Longo Bucco“ und ist sehr lecker.

4. Schneeregennebelrgisselwetter ist sehr ungemütlich.

5. Ich sag besser nicht laut, was ich über einige Leute so denke.

6. Ein Kater auf dem Bauch wärmt mich bei diesem Wetter.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen leckeren Abend, morgen habe ich Schwiegereltern geplant und Sonntag möchte ich meine kleine Familie erleben!

15 MarFreitagsfüller 67

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Geh doch nach Hause , wenn es dort schön ist.

2. eine heiße und ausführliche Dusche ist die beste Art, den Tag zu beginnen.

3. Wir haben das allerniedlichste Baby von der ganzen Welt.

4. Bei dem Geruch von Baileys muss ich mir die Nase zuhalten.

5. Ich wünschte ich könnte mich irgendwohin beamen.

6. Brot mit Erdnussbutter hat furchtbar viele Kalorien, aber es schmeckt lecker.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend, morgen habe ich Familiensamstag geplant und Sonntag möchte ich auf eine kleine Filmpremiere!

09 MarSchoko-Kirsch-Brownies

Im Backofen backen gerade meine geliebten Schoko-Kirsch-Brownies. (Ich kann zur Zeit keinen Apfelkuchen mehr sehen).

Hier das Rezept:

Man nehme:

1 Glas abgetropfte Sauerkirschen
80ml Amaretto

3 Eier
125 Gramm flüssige Butter
6 Teelöffel löslicher Kaffee

160 Gramm Zucker
60 Gramm Backkakao

110 Gramm Mehl
1Tl Backpulver

100 Gramm Zartbitterschokolade*

Den Saft aus dem Kirschglas abgiessen und stattdessen es ungefähr bis zur Hälfte mit Amaretto füllen. Die Kirschen dann ziehen lassen. Je länger, desto besser.

Den löslichen Kaffee in einem Schluck heißen Wasser auflösen.
Butter, Eier und den löslichen Kaffee miteinander verrühren.

Das Kakaopulver und den Zucker zufügen.

Die Kirschen abgießen und den Likör mit in den Teig rühren.

Das Mehl und Backpulver in den Teig rühren.

Die Schokolade grob in Stücke brechen und in den Teig rühren.

Die Kirschen nur unterheben.

Eine breite Auflaufform mit Backpapier auslegen, den Teig darauf verteilen und dann gut 30 Minuten bei 170° C backen. Der Teig sollte etwa 4cm hoch in die Form eingefüllt werden. Brownies sollten nach dem Backen im Inneren noch etwas kletschig sein.

* Ich bewahre die Schokolade immer im Tiefkühler auf. Bevor ich sie in den Kuchen gebe, kann ich sie in der Packung mit einem Hammer in schöne Stücke zerschlagen.

08 MarFreitragsfüller 66

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Es könnte dann doch noch ein einigermaßen schöner Tag werden heute.

2. Ich würde gerne mehr Zeit mit Erik verbringen, aber es ist nicht so einfach.

3. Ich will jetzt mal so langsam mit meinem Tagewerk anfangen.

4. Das Frühstück für zwei aus dem Rossini esse ich gerne zum Frühstück.

5. Ein kleines Nickerchen ist etwas sehr fein entspannendes und erfrischendes.

6. Freitag ist Hausarbeitstag und das ist auch gut so.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Schmuseabend mit Lina, morgen habe ich Besuch des Kindergartentrödels geplant und Sonntag möchte ich mal gucken, was so anliegt!

01 MarFreitagsfüller 65

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Die ersten Schokoladen-Ostereier werde ich erst in einigen Wochen kaufen. Vielleicht sogar erst nach Ostern.

2. Durch Lina wird sich noch sehr viel in unserem Leben verändern.

3. Manchmal ist weniger nur die Halbe Miete.

4. Im Moment sehr wenig Musik, sondern mehr Hörbücher und Podcasts auf meiner Playlist.

5. Gestern um 20 Uhr stand ich gerade in der Küche.

6. Wenn ich beim Radfahren nicht mehr unbedingt Handschuh anziehen muss fängt für mich der Frühling an.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Garagenschlüssel, morgen habe ich Familiensamstag geplant und Sonntag möchte ich mal schauen, was sich so Schönes findet (es gibt immer was zu tun)!

26 FebDrei Katzen und kein Halleluja

Dem geneigten Leser ist ja bekannt, dass wir drei Katzen in unserem Haushalt beherbergen. Denn „haben“ kann man Katzen ja nicht wirklich.

Hier ein kurzer Abriss über unsere Katzenhistorie, der hilft, das Folgende besser zu verstehen.

Erik und ich waren uns von Anfang an einig, dass wir gerne Katzen hätten. Uns wurden dann „Fritz&Feli“ vermittelt. Ein Katzengeschwisterpärchen aus einem spanischen Tierheim. Die Beiden haben sich bei uns gut eingelebt und eigentlich war alles in Ordnung. Bis Feli eines Tages von einem Auto überfahren wurde. Damit mussten wir rechnen.
Damit Fritzekatze nicht vereinsamt, legten wir uns den Columbus zu.

Nach einigen Jahren wurde auch dieser Kater zutraulich und anhänglich.

Im Spätsommer 2010 zog Laura zu uns und deshalb hatten die Katzen weniger Platz zur freien Entfaltung.

Im Januar 2011 lief uns dann Luzy zu. Der Schrecken der Straße. Sehr blauäugig haben wir gedacht: Wo zwei Katzen sind, fühlen sich auch drei wohl. Anfangs war auch noch alles in Ordnung. Die Kleine hat die Jungs ein wenig aufgemischt und sie haben ihre Hierarchie neu aufgestellt.

Aber dann sind einige Dinge passiert, die die Katzen wohl nicht so toll fanden. Ich bin schwanger geworden. Zuerst hatte ich in der Schwangerschaft anderes im Kopf als Katzen zu schmusen. Im Zuge der Schwangerschaft wollte ich dann auch nicht mehr, dass die Katzen mit ins Schlafzimmer kommen.

Dann kam Lina und das krähende Baby, welches meine volle Aufmerksamkeit forderte, fanden die Katzen bestimmt nicht toll. Im Frühjahr wurde Columbi dann ernsthaft krank und ist dem Tod gerade nochmal von der Schippe gesprungen. Danach hat sich der Kater super wieder erholt und ist nun fit wie noch nie in seinem Leben. Also ein neuer Grund für ordentliche Hierarchiekämpfe. Columbi und Luzy haben sich gegen Fritze zusammengetan.

Dieses Theater hat zur Folge, dass die Katzen im Moment lustig Harnmarkieren. Es lässt sich schwer nachvollziehen, welche Katze wo ihre Stellen hat. Aber mich treibt das zur Verzweiflung, weil ich den lieben langen Tag daheim hinter den Katzen hinterherwische. Insbesondere in Anbetracht eines Kleinkindes, das gerne in jede Ecke kriecht.

Abr ich denke, dass ich es so langsam in den Griff bekomme. Hier meine Tipps für alle, die in einer ähnlichen Situation sind:

– Im Sommer hatte ich ein anderes Katzenstreu gekauft, dass die Katzen gar nicht angenommen haben. Nachdem ich das alte Strau wieder eingeführt hatte, war schonmal etwas Besserung spürbar.
– Sobald die Katzen irgendwo hinmachen, muss man das sofort entfernen. Anfangs habe ich das mit Seifenwasser, dann mit Essig gemacht. Das wirkte zwar, aber nicht lange. Irgendwann habe ich auf den Fliesen Kloreiniger genommen und seitdem ist es viel weniger geworden.
– Auf den Natursteinfliesen hinterlässt Kloreiniger leider Spuren. Ich habe entdeckt, dass Brennspiritus hier gute Dienste leistet und den Uringeruch gut auflöst. Statt Kloreiniger nehme ich inzwischen gerne pures Domestos.
– Weil die Katzen weniger Platz haben sich aus dem Weg zu gehen (insbesondere jetzt im Winter), habe ich ein Regal aus drei einfachen IKEA-Lacktischen gebaut und in den Flur gestellt. Auf den Etagen sitzen die Katzen nun und können sich aus dem Wege gehen.
– Des weiteren habe ich eine Fensterbank freigeräumt, damit Katze einen freien Ausblick auf den Hof hat.

Diese Maßnahmen haben die Lage schon deutlich entspannt. Es kann aber noch besser werden.

So schwer es mir fällt. Aber ich denke, dass wir für Fritzi ein neues Heim finden müssen.

22 FebFreitagsfüller 64

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Schon wieder so ein großer Wäschehaufen zu waschen!

2. Irgendwas ist komplett schiefgelaufen, wenn ich mal im Lotto gewinne.

3. Es ist doch egal in welcher Reihenfolge man die Schuh anzieht.

4. Auf dem Schreibtisch ist immer eine Teetasse in meiner Nähe.

5. Wo ist eigentlich meine kleine schwarze Netbooktasche?

6. Das Haustier meiner Nachbarin Sabine hieß Florina und war ein Pferd.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Kuschelabend mit Lina, morgen habe ich eine Münsterlandreise geplant und Sonntag möchte ich mit meiner Mama und meiner Schwester verbringen!

17 FebEin Tag voller Lina-Abenteuer

Der heutige Sonntag war dicke voll gepackt mit lauter Abenteuer für Lina.

Lina hat heute recht lang geschlafen und wurde gegen 9Uhr wach. Am Vorabend waren wir zum Wäschetrocknen im Waschsalon (was Lina auch sehr viel Spaß gemacht hat) und die Wäsche musste ja nun auch zusammengelegt werden. Und das ist für Lina immer toll, weil sie Dinge hin- und hertragen kann. Und zwischendurch immer mal Papa wecken, auf dem Bett rumtoben und auf die Fensterbank klettern.

Dann hatte ich beschlossen kurz zum Schloss Rheydt zu fahren, weil dort heute die Finissage einer Photo-Ausstellung über das JHQ war. Eigentlich sollte das mit dem Rad von statten gehen, weil es heute endlich wieder mild war und die Strecke zum Schloss ja recht malerisch ist. Also: Kind einpacken, Helm aufsetzen, Kind im Kindersitz befestigen. Dummerweise musste ich kurz nach dem Losfahren feststellen, dass sich der Mantel des Hinterrades aufgelöst hatte. *grmpf* Also erstmal mit dem Auto zum Schloss, um die Ausstellung dann doch erstmal zu sehen. Für Lina natürlich toll: Treppen erklettern, durch Räume rennen (die auch noch toll schallen, wenn man ruft). Und hinterher hatte Lina noch eine Begegnung mit den dort freilaufenden Pfauen. Im Moment sind dort gut 10 Pfauen und Jungpfauen unterwegs. Lina hatte keine Angst vor den Tieren und es hat Spaß gemacht, ihr zuzuschauen.

Daheim haben wir erstmal Erik aus dem Bett geworfen und ich habe angefangen, das Rad zu reparieren. Glücklicherweise hat mein Zweitrad auch eine 28″ Felge, so dass ich den Mantel einfach übernehmen konnte. Und passend kam auch noch die Sonne raus. Also haben wir auf dem Hof das Rad repariert. Mit vier Händen hat das auch schnell geklappt. Lina hat uns tatkräftig unterstützt, in dem sie den Werkzeugkasten nach ihrem Gutdünken umgeräumt hat. Zwischendurch ist sie dann sehr knötterig geworden – ein klares Zeichen, dass sie müde wird. Also haben wir sie ins Auto gesetzt: Da ist sie nah bei uns. Und ist auch schnell eingeschlafen. Und mein Rad hat wieder einen funktionierenden Hinterreifen. Zum Glück ist das am Sonntag passiert, weil Erik mir so helfen konnte. Unter der Woche wäre es echt stressig geworden. Denn ich bin ja auf das Rad angewiesen: Am Büro kann ich mit dem Auto schlecht parken und irgendwie muss ich Lina ja vom Kindergarten aus nach Hause kriegen.

Während Lina schlief, habe ich alle Zutaten zum Schwimmen gepackt und hernach sind wir dann endlich mal wieder zum Schwimmen ins Schlossbad nach Wickrath gefahren. Und Wasser ist für Lina im Moment das allergrößte. Sie plantscht gerne und ausdauernd. Sobald sie im Wasser ist, geht ein Strahlen über ihr Gesicht und sie tobt durch Babybecken. Und nach Lina-Art wird dann der möglichst volle Wassereimer getragen.
Im Babybecken steht eine kleine Rutsche. Bei den letzten Besuchen habe ich Lina drauf gesetzt, gestützt und dann ist sie mit Wonne gerutscht. Aber heute ist sie Schritt für Schritt allein gerutscht. Zuerst an unserer Hand. Dann ist sie mit immer weniger Hilfe um die Rutsche herum, das Treppchen hoch, sich hingesetzt und runtergerutscht. Besonders toll ist zu beobachten, wie sorgfältig sich Lina auf der Plattform auf den Po setzt, um dann zu rutschen. Beim Hochklettern ist Lina ein ums andere Mal ein wenig ausgerutscht und hat nun wohl ein paar blaue Flecken an den Beinen. Aber das gehört dazu.
Und dann gibt es traditionell beim Schwimmbadbesuch auch immer Pommes. Und Lina LIEBT Pommes. So auch heute.

Dann zurück nach Hause: Schnell eine Kleinigkeit zu essen für das Kind. Und dann kommt auch noch die GROSSE Schwester nach Hause, die mit Küßchen versehen wird. Und dann schnell ins Bett.

Ich denke, dass der Tag heute voller Abenteuer für Lina war und sie heute eine glückliche Nacht verbringen wird.