Da gucke ich vorhin ins Schlafzimmer und sehe drei Osterhäschen miteinander kuscheln.
26 MarTäschchen aus Taschen
Mal wieder ein kleines Upcycling-Projekt. Eigentlich nähe ich für Lina gerade einen Rock aus alten Jeans von Papa. Und dabei hatte ich die Idee, aus den Po-Taschen eine Umhängetasche für Lina zu nähen.
Ich habe die Taschen dafür vorsichtig von der Hose abgetrennt. Dann habe ich einen etwa 50cm langen und 5cm breiten Stoffstreifen genommen und dazwischengenäht. Als Henkel habe ich einen alten Stoffgürtel von Lina genommen, der mir als Gürtel einfach lästig war. Abe rals Henkel ist er hübsch. Zu guter letzt habe ich noch zwei Stückchen Klettverschluss innen eingenäht.
Lina liebt das Täschchen und bepackt es gern mit ihren Handies und sonstigem Kram. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass die Tasche auch für Größere schick ist.
15 MarFreitagsfüller 67
Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.
1. Geh doch nach Hause , wenn es dort schön ist.
2. eine heiße und ausführliche Dusche ist die beste Art, den Tag zu beginnen.
3. Wir haben das allerniedlichste Baby von der ganzen Welt.
4. Bei dem Geruch von Baileys muss ich mir die Nase zuhalten.
5. Ich wünschte ich könnte mich irgendwohin beamen.
6. Brot mit Erdnussbutter hat furchtbar viele Kalorien, aber es schmeckt lecker.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend, morgen habe ich Familiensamstag geplant und Sonntag möchte ich auf eine kleine Filmpremiere!
09 MarSchoko-Kirsch-Brownies
Im Backofen backen gerade meine geliebten Schoko-Kirsch-Brownies. (Ich kann zur Zeit keinen Apfelkuchen mehr sehen).
Hier das Rezept:
Man nehme:
1 Glas abgetropfte Sauerkirschen
80ml Amaretto
3 Eier
125 Gramm flüssige Butter
6 Teelöffel löslicher Kaffee
160 Gramm Zucker
60 Gramm Backkakao
110 Gramm Mehl
1Tl Backpulver
100 Gramm Zartbitterschokolade*
Den Saft aus dem Kirschglas abgiessen und stattdessen es ungefähr bis zur Hälfte mit Amaretto füllen. Die Kirschen dann ziehen lassen. Je länger, desto besser.
Den löslichen Kaffee in einem Schluck heißen Wasser auflösen.
Butter, Eier und den löslichen Kaffee miteinander verrühren.
Das Kakaopulver und den Zucker zufügen.
Die Kirschen abgießen und den Likör mit in den Teig rühren.
Das Mehl und Backpulver in den Teig rühren.
Die Schokolade grob in Stücke brechen und in den Teig rühren.
Die Kirschen nur unterheben.
Eine breite Auflaufform mit Backpapier auslegen, den Teig darauf verteilen und dann gut 30 Minuten bei 170° C backen. Der Teig sollte etwa 4cm hoch in die Form eingefüllt werden. Brownies sollten nach dem Backen im Inneren noch etwas kletschig sein.
* Ich bewahre die Schokolade immer im Tiefkühler auf. Bevor ich sie in den Kuchen gebe, kann ich sie in der Packung mit einem Hammer in schöne Stücke zerschlagen.
26 FebDrei Katzen und kein Halleluja
Dem geneigten Leser ist ja bekannt, dass wir drei Katzen in unserem Haushalt beherbergen. Denn „haben“ kann man Katzen ja nicht wirklich.
Hier ein kurzer Abriss über unsere Katzenhistorie, der hilft, das Folgende besser zu verstehen.
Erik und ich waren uns von Anfang an einig, dass wir gerne Katzen hätten. Uns wurden dann „Fritz&Feli“ vermittelt. Ein Katzengeschwisterpärchen aus einem spanischen Tierheim. Die Beiden haben sich bei uns gut eingelebt und eigentlich war alles in Ordnung. Bis Feli eines Tages von einem Auto überfahren wurde. Damit mussten wir rechnen.
Damit Fritzekatze nicht vereinsamt, legten wir uns den Columbus zu.
Nach einigen Jahren wurde auch dieser Kater zutraulich und anhänglich.
Im Spätsommer 2010 zog Laura zu uns und deshalb hatten die Katzen weniger Platz zur freien Entfaltung.
Im Januar 2011 lief uns dann Luzy zu. Der Schrecken der Straße. Sehr blauäugig haben wir gedacht: Wo zwei Katzen sind, fühlen sich auch drei wohl. Anfangs war auch noch alles in Ordnung. Die Kleine hat die Jungs ein wenig aufgemischt und sie haben ihre Hierarchie neu aufgestellt.
Aber dann sind einige Dinge passiert, die die Katzen wohl nicht so toll fanden. Ich bin schwanger geworden. Zuerst hatte ich in der Schwangerschaft anderes im Kopf als Katzen zu schmusen. Im Zuge der Schwangerschaft wollte ich dann auch nicht mehr, dass die Katzen mit ins Schlafzimmer kommen.
Dann kam Lina und das krähende Baby, welches meine volle Aufmerksamkeit forderte, fanden die Katzen bestimmt nicht toll. Im Frühjahr wurde Columbi dann ernsthaft krank und ist dem Tod gerade nochmal von der Schippe gesprungen. Danach hat sich der Kater super wieder erholt und ist nun fit wie noch nie in seinem Leben. Also ein neuer Grund für ordentliche Hierarchiekämpfe. Columbi und Luzy haben sich gegen Fritze zusammengetan.
Dieses Theater hat zur Folge, dass die Katzen im Moment lustig Harnmarkieren. Es lässt sich schwer nachvollziehen, welche Katze wo ihre Stellen hat. Aber mich treibt das zur Verzweiflung, weil ich den lieben langen Tag daheim hinter den Katzen hinterherwische. Insbesondere in Anbetracht eines Kleinkindes, das gerne in jede Ecke kriecht.
Abr ich denke, dass ich es so langsam in den Griff bekomme. Hier meine Tipps für alle, die in einer ähnlichen Situation sind:
– Im Sommer hatte ich ein anderes Katzenstreu gekauft, dass die Katzen gar nicht angenommen haben. Nachdem ich das alte Strau wieder eingeführt hatte, war schonmal etwas Besserung spürbar.
– Sobald die Katzen irgendwo hinmachen, muss man das sofort entfernen. Anfangs habe ich das mit Seifenwasser, dann mit Essig gemacht. Das wirkte zwar, aber nicht lange. Irgendwann habe ich auf den Fliesen Kloreiniger genommen und seitdem ist es viel weniger geworden.
– Auf den Natursteinfliesen hinterlässt Kloreiniger leider Spuren. Ich habe entdeckt, dass Brennspiritus hier gute Dienste leistet und den Uringeruch gut auflöst. Statt Kloreiniger nehme ich inzwischen gerne pures Domestos.
– Weil die Katzen weniger Platz haben sich aus dem Weg zu gehen (insbesondere jetzt im Winter), habe ich ein Regal aus drei einfachen IKEA-Lacktischen gebaut und in den Flur gestellt. Auf den Etagen sitzen die Katzen nun und können sich aus dem Wege gehen.
– Des weiteren habe ich eine Fensterbank freigeräumt, damit Katze einen freien Ausblick auf den Hof hat.
Diese Maßnahmen haben die Lage schon deutlich entspannt. Es kann aber noch besser werden.
So schwer es mir fällt. Aber ich denke, dass wir für Fritzi ein neues Heim finden müssen.




