16 NovFreitagsfüller 50

1. Jetzt ist es die passende Jahreszeit zum Plätzchenbacken.

2. Die Autobahnausfahrt um hier wegzukommen ist der Lieblingsort in meiner Stadt.

3. Ein Feuerchen im Kamin ist soooo gemütlich!

4. Die Sonne scheint jedenfalls nicht heute.

5. Bügelwäsche habe ich zur Zeit nur wenig, da Erik kaum noch Hemden trägt.

6. Scharfes Thai Curry könnte ich gerade jeden Tag verspeisen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend, morgen habe ich nichts Spezielles geplant und Sonntag möchte ich hoffenltich sonniges Wetter geniessen!

13 NovStutenmann – Weckkerl oder so ähnlich

Am Sonntag war Sankt Martin und gestern war der dazu passende Umzug vom Kindergarten. So richtig mit Martin im roten Mantel auf einem echten Pferd (ein recht kleiner, aber sehr gelassender Kaltblüter) und einer Blaskapelle.
Ich hatte für/mit Lina ja eine Laterne gebastelt und diese kam zum Einsatz. Man versammelte sich gegen 17.15Uhr am Kindergarten und dann ging s zum Leidwesen der Autofahrer durch die umliegenden Straßen zurück zum Kindergarten unter Gesang mit musikalischer Unterstützung. Im Kindergartengarten wurde dann im Lagerfeuerschein der Mantel mit einem armen Bettlerlein geteilt. Den Umzug an sich fand Lina nicht ganz so toll, weil sie im Moment im Dunkeln draussen recht viel Angst hat. Also sass sie die meiste Zeit auf meinem Arm. Aber das Lagerfeuer fand sie sehr sehr spannend. Hernach gab es Kakao und Glühwein und für alle Kinder einen Weckmann. Der bei uns nunmal Stutenkerl heisst.
Obwohl ich nun ja keine 200km von meinem Elternhaus entfernt wohne, so sind hier die Martinsbräuche doch anders, als bei uns: Die Laternenumzüge mit Kind und Kegel gibt es bei uns nicht in dieser Form. Aber dafür ziehen die Kinder in kleinen Truppen durch die Nachbarschaft, singen mit schiefer Stimme den Nachbarn Lieder vor und bekommen zum Dank Süßigkeiten und Mandarinen. Oder eben Stutenkerle.

Aber das wichtigste an der ganzen Sache ist, dass Lina das Hefegebäck sehr sehr gut schmeckt.

11 NovLina macht Blau: Laternenbau

Heute ist ja nicht nur der Geburtstag der lieben C., sondern auch St.Martin. Und weil wir am Montag vom Kindergarten zum Laternenzug eingeladen sind, mnuss natürlich auch eine Laterne her. Auch wenn Lina davon noch nicht viel hat, eine eigene Laterne zu haben. Aber als Mutter hat man da so gewisse Verpflichtungen. Ich hätte die Laterne auch im Kindergarten basteln können, aber das geht halt nur während der Öffnungszeiten und da arbeite ich für gemeinhin. Und in mir war vor ein paar Wochen eine Idee geboren, wie ich mit Lina zusammen(!) eine Laterne basteln kann. Denn für Lina wäre ja auch zu einfach, nicht wahr?

Meine Inspiriation war Linas Vorliebe für Aquarien. Sie guckt gerne Fische. Ob nun im echten Aquarium oder als Bildschirmschoner.

Also habe ich Lina mit grüner und blauer Fingerfarbe ein Stück Transparentpapier bemalen lassen. Was für ein Heidenspaß! Dazu habe ich auswaschbare Fingerfarbe genommen und das Kind ausgezogen. Lina fand das zuerst gar nicht lustig und hat gequengelt und sich an Muttern festgehalten, die dann auch blau-grün war. Hätte ich mich mal besser auch ausgezogen. Dann hat Lina doch lustig rumgematscht, wie man den Bildern entnehmen kann.

Danach habe ich den Bogen genommen und passend in Form geschnitten. Ich hatte hier noch ein Laternenbastelset liegen, von dem ich dann die Befestigungsstreifen, Deckel, Boden und Bügel genommen habe. Und mein Beitrag zu der Sache waren dann einige Origamifische, die ich aus bunten Transparentpapier gefaltet habe. Nach ungefähr dieser Anleitung. Diese Fische habe ich dann großzügig auf dem Papier verteilt.

image

image

Und weil wir in modernen Zeiten leben, habe ich ein elektrisches Teelicht eingebaut.

09 NovFreitagsfüller 49

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Heute bin ich nicht im Büro zu finden.

2. Meine Mama hat jetzt auch endlich Visitenkarten.

3. St. Martin gehen wir beim Umzug in Kindergartgen mit.

4. Ist es ein Zeichen vonMüdigkeit wenn man gähnt.

5. Einen Menschenbeamer müsste mal jemand erfinden.

6. Im übrigen finde ich, dass Carthago zerstört werden sollte.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Abend mit der Lütten, morgen habe ich Familienfrühstück geplant und Sonntag möchte ich jemanden zum Geburtstag anrufen!

02 NovApplikationen basteln

Ich hab mal wieder gebastelt, weil ich neulich eine kleine Idee hatte. Mein erster Versuch war sehr mühsam und von viel Try&Error bestimmt, aber mit dem Ergebnis bin ich erstmal zufrieden.

Wenn man Dinge mit hübschen Aufnähern verzieren will, dann muss man auch erstmal passende Applikationen finden. Leider ist das nicht leicht. Und wenn man dann was Hübsches gefunden hat, dann wird es dann auch gleich teuer. Neulich hatte ich eine Idee, wie man einigermaßen hübsche Verzierungen ziemlich leicht selber machen kann. Denn meine Nähmaschine hat leider kein Stickprogramm.

Bilderbuch

Zuerst sucht man ein nettes Motiv, das man irgendwo applizieren will. Ich habe in meinem über 40 Jahre alten Kindertierlexikon eine sehr niedliche Zeichnung von einem Rehkitz gefunden (Bambi geht immer). Das Bild habe ich gescannt. Dann habe ich es in verschiedenen Größen auf einem Blatt zusammengefasst (geht schnell und einfach z.B. mit Powerpoint). Diese Seite habe ich dann auf T-Shirttransferfolie gedruckt. Die gibt es billig im Handel uns manchmal sogar bei Aldi oder Lidl.

Hier habe ich dann ein Motiv großzügig ausgeschnitten und nach Anleitung auf ein Stück Stoff gebügelt. Da die Farbe nicht sonderlich deckend ist, sollte man einen sehr sehr hellen Stoff wählen. Das Vanillegelb ist schon fast zu kräftig und man kann das Motiv nicht soooo gut erkennen.

Zwischenstand

Diesen Stoff habe ich dann auf ein Stück Jeans mit Textilkleber flächig aufgeklebt und es dann mit einem engen Zickzackstich mit der Maschine festgenäht. Dann habe ich ein Stück Ripsband genommen und es mittig mit großen Stichen eingereiht, damit man es kräuseln kann. Das gekräuselte Band habe ich dann festgenäht. Und wie immer bei der Nähfadenfwahl gilt: Wenn du etwas nicht tarnen kannst, dann betone es! Also grünes Garn auf pinkem Grund.

Das Jeansstück habe ich dann wiederum auf ein zu schlichtes Sweatshirt geklebt, und es dann mit groberem Zickzack festgenäht. Es empfiehlt sich zu kleben statt mit Nadeln zu heften, weil das besser gegen verrutschen schützt.

Ergebnis

Also nächstes versuche ich das Motiv mit ein paar Pailletten oder ähnlichen zu peppen.

02 NovFreitagsfüller 48

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Den 1. November konnte man wegen des Regens kaum draussen verbringen.

2. Unter der beliebten roten Kuscheldecke hat man auch warme Füße.

3. Wenn ich in Amerika wählen dürfte, würde ich die Ausreise wählen.

4. Eine ganze Reihe ganz ganz wichtiger Dinge muss ich als nächstes dringend erledigen.

5. Draussen vor der Tür sthet ein Fahrrad und ein zu reparierender Kinderwagen.

6. Die Zebrahülle für mein Smartphone meine letzte Internet-Bestellung.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf leckeren Salat, morgen habe ich vielleicht Saté geplant und Sonntag möchte ich vielleicht ne Pizza essen!

29 OctSchuhanziehplatz

Seit Lina nun Laufen kann, muss man ihr ja auch die diversen Schuhe an- und ausziehen. Dazu setzt man sie am besten hin. Und weil sie ja noch so klein ist, bietet sich ein höheres Stühlichen an. Inspieiert von dieser Idee habe ich bei IKEA einen „Tritt“ gekauft (Bekväm). Den habe ich weiß lackiert (weil Linas Möbel alle weiß sind) und die Flächen mit Stoff bezogen. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere, dass ich Lina aus dem Stoff ein niedliches Kleidchen genäht habe.

Das Beziehen der Flächen mit dem Stoff war komplizierter, als ich dachte. Deshalb hier meine Tipps dazu. Zuerst habe ich versucht die Fläche mit Sprühkleber zu benetzen und den Stoff dann darauf zu ziehen. Aber das ist nicht gut gelungen, da der Stoff sehr sehr dünn ist. Bei dickerem Stoff mag es besser gelingen. So zeichnen sich durch den Stoff kleine Knubbel ab. Das ist nicht schön, aber nicht wirklich schlimm.
Die große Fläche habe ich dann mit Holzleim bestrichen und den Stoff dann darauf glattgezogen. Das ging viel viel besser und ergab ein fast perfektes Ergebnis.
Im zweiten Schritt habe ich dann die Seiten der Bretter geleimt und den Stoff nach hinten geschlagen und da zusätzlich noch festgetackert.

Danach habe ich das Stühlchen montiert und dann die Flächen habe ich mit zwei Schichten Klarlack aus der Dose lackiert, damit man den Dreck auch wieder abwischen kann.

Lina fühlt sich auf dem Stühlchen sehr sehr wohl, wir finden es auch toll, weil wir uns nicht so tief bücken müssen. Also: Alle glücklich.

Übrigens ist Lina nun viel kooperativer beim Anziehen. Die hält ihre Ärmchen hin und bleibt ziemlich still sitzen beim Schuheanziehen. Toll und eine echte Erleichterung.

Hier ein Bild des Ergebnisses:

26 OctFreitagsfüller 47

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. An manchen Tagen gelingt einem plötzlich alles.

2. Ich wäre gerne Gespielin von James Bond.

3. Gestern war Lina bei Papa.

4. Das Kuschelbett im Wohnzimmer ist so richtig gemütlich.

5. Am 31. Oktober ist Mittwoch.

6. Ich brauche ien Auto mit gelber/grüner Plakette und zwar so schnell wie möglich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen ruhigen Abend, morgen habe ich ähnliches geplant und Sonntag möchte ich noch nichts besonderes unternehmen!

22 OctEne Besuch im Zoo

Was machen MutterVaterKind bei so einem tollen Herbstwetter, wie es gestern war? Natürlich in den Zoo gehen. Oder wie in unserem Fall den Tierpark. Leider hatten auch viele andere Jungfamilien diese Idee, und so war es ziemlich voll im Tiergarten Odenkirchen. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht.

Der Tiergarten in Odenkirchen ist nicht wirklich groß und schnell durchschritten. Man sieht den Gehegen auch an, dass sie in den 50er und 60er Jahren gebaut worden sind. Da ist sehr viel polygonaler Sichtbeton. Insbesondere das Bärengehege ist eher trist und deshalb ist es wohl wirklich sinnvoll, die Bären in einen anderen Park umziehen zu lassen, wo sie eine etwas natürlichere Umgebung haben. So richtig viele Tiere gibt es im Tierpark nicht. Aber gerade mit Kindern ist das ja auch nicht angebracht, da sie eine noch viel begrenztere Aufnahmefähigkeit haben.

Im Gegensatz zum letzten Tierparkbesuch mit den Großeltern im August, hat Lina die Tiere jetzt schon sehr bewusst wahrgenommen, sobald sie sie erkannt hat. Aber auch Mutter&Vater hatten Spaß den Äffchen beim Klettern oder den Robben beim Tauchen zuzugucken.

Zwischendurch haben wir uns in der Gastronomie, die an diesem Tag ein wenig überfordert schien, einen Kaffee&Waffeln gegönnt. Das war übrigens, genau wie der Eintritt, sehr preiswert.

Und es gibt im Tiergarten einen Schnullerbaum. Dort können die Kleinen ihren Schnuller aufhängen und ihn dann jederzeit wieder besuchen. Wenn sie mögen.

So hatten wir alles in allem einen schönen, sonnigen Nachmittag.

Lina schiebt Lina schaukelt Lina läuft Wer beobachtet wen?

 

20 OctApotheken in Rheydt

Da lese ich heute in der Rheinischen Post einen Artikel über ein Apothekensterben in Deutschland. Man folge bitte diesem Link hier.

Die Tatsachen, die in diesem Artikel geschildert werden, mögen ja durchaus wahr sein. Aber brauchen wir wirklich sooooo viele Apotheken? Wenn ich mir die Rheydter Innenstadt anschaue: Dort gibt es an der Hauptstraße drei Apotheken, am Markt noch eine und an der Stresemannstraße weitere drei. Dazu noch zwei an der Odenkirchener und eine weitere an der Moses-Stern-Straße. Wenn ich zwischen den beiden am weitesten voneinander entfernten Apotheken zu Fuß gehe, dann bin ich in weniger als fünf Minuten dort. Wenn ich richtig gezählt habe also zehn Geschäfte nur in der direkten Rheydter Innenstadt. Tut das Not? Es gibt mehr Apotheken als Kioske – also das reine Überangebot.

Wenn ich mir dagegen die ganze Stadt Venlo anschaue: Dort gibt es insgesamt drei(!) Apotheke. In der ganzen Stadt. Auf gut 100.000 Einwohner. Und da funktioniert die Versorgung auch. Zudem sind – wie im Artikel beschrieben – die Medikamente viel preiswerter und zum Teil ohne Rezept zu haben. Gerade bei „der“ Pille lohnt sich das durchaus. Und Schmerzmittel gibt es im Supermarkt oder Drogerie. Das ganze System ist viel entspannter.

Deshalb plädiere ich für ein gesundschrumpfen der Apotheken. So viele braucht kein Mensch und wir zahlen diese ja indirekt über unsere Krankenkassenbeiträge mit.

Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meining wieder!