02 NovFreitagsfüller 48

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Den 1. November konnte man wegen des Regens kaum draussen verbringen.

2. Unter der beliebten roten Kuscheldecke hat man auch warme Füße.

3. Wenn ich in Amerika wählen dürfte, würde ich die Ausreise wählen.

4. Eine ganze Reihe ganz ganz wichtiger Dinge muss ich als nächstes dringend erledigen.

5. Draussen vor der Tür sthet ein Fahrrad und ein zu reparierender Kinderwagen.

6. Die Zebrahülle für mein Smartphone meine letzte Internet-Bestellung.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf leckeren Salat, morgen habe ich vielleicht Saté geplant und Sonntag möchte ich vielleicht ne Pizza essen!

29 OctSchuhanziehplatz

Seit Lina nun Laufen kann, muss man ihr ja auch die diversen Schuhe an- und ausziehen. Dazu setzt man sie am besten hin. Und weil sie ja noch so klein ist, bietet sich ein höheres Stühlichen an. Inspieiert von dieser Idee habe ich bei IKEA einen „Tritt“ gekauft (Bekväm). Den habe ich weiß lackiert (weil Linas Möbel alle weiß sind) und die Flächen mit Stoff bezogen. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere, dass ich Lina aus dem Stoff ein niedliches Kleidchen genäht habe.

Das Beziehen der Flächen mit dem Stoff war komplizierter, als ich dachte. Deshalb hier meine Tipps dazu. Zuerst habe ich versucht die Fläche mit Sprühkleber zu benetzen und den Stoff dann darauf zu ziehen. Aber das ist nicht gut gelungen, da der Stoff sehr sehr dünn ist. Bei dickerem Stoff mag es besser gelingen. So zeichnen sich durch den Stoff kleine Knubbel ab. Das ist nicht schön, aber nicht wirklich schlimm.
Die große Fläche habe ich dann mit Holzleim bestrichen und den Stoff dann darauf glattgezogen. Das ging viel viel besser und ergab ein fast perfektes Ergebnis.
Im zweiten Schritt habe ich dann die Seiten der Bretter geleimt und den Stoff nach hinten geschlagen und da zusätzlich noch festgetackert.

Danach habe ich das Stühlchen montiert und dann die Flächen habe ich mit zwei Schichten Klarlack aus der Dose lackiert, damit man den Dreck auch wieder abwischen kann.

Lina fühlt sich auf dem Stühlchen sehr sehr wohl, wir finden es auch toll, weil wir uns nicht so tief bücken müssen. Also: Alle glücklich.

Übrigens ist Lina nun viel kooperativer beim Anziehen. Die hält ihre Ärmchen hin und bleibt ziemlich still sitzen beim Schuheanziehen. Toll und eine echte Erleichterung.

Hier ein Bild des Ergebnisses:

26 OctFreitagsfüller 47

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. An manchen Tagen gelingt einem plötzlich alles.

2. Ich wäre gerne Gespielin von James Bond.

3. Gestern war Lina bei Papa.

4. Das Kuschelbett im Wohnzimmer ist so richtig gemütlich.

5. Am 31. Oktober ist Mittwoch.

6. Ich brauche ien Auto mit gelber/grüner Plakette und zwar so schnell wie möglich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen ruhigen Abend, morgen habe ich ähnliches geplant und Sonntag möchte ich noch nichts besonderes unternehmen!

22 OctEne Besuch im Zoo

Was machen MutterVaterKind bei so einem tollen Herbstwetter, wie es gestern war? Natürlich in den Zoo gehen. Oder wie in unserem Fall den Tierpark. Leider hatten auch viele andere Jungfamilien diese Idee, und so war es ziemlich voll im Tiergarten Odenkirchen. Aber Spaß hat es trotzdem gemacht.

Der Tiergarten in Odenkirchen ist nicht wirklich groß und schnell durchschritten. Man sieht den Gehegen auch an, dass sie in den 50er und 60er Jahren gebaut worden sind. Da ist sehr viel polygonaler Sichtbeton. Insbesondere das Bärengehege ist eher trist und deshalb ist es wohl wirklich sinnvoll, die Bären in einen anderen Park umziehen zu lassen, wo sie eine etwas natürlichere Umgebung haben. So richtig viele Tiere gibt es im Tierpark nicht. Aber gerade mit Kindern ist das ja auch nicht angebracht, da sie eine noch viel begrenztere Aufnahmefähigkeit haben.

Im Gegensatz zum letzten Tierparkbesuch mit den Großeltern im August, hat Lina die Tiere jetzt schon sehr bewusst wahrgenommen, sobald sie sie erkannt hat. Aber auch Mutter&Vater hatten Spaß den Äffchen beim Klettern oder den Robben beim Tauchen zuzugucken.

Zwischendurch haben wir uns in der Gastronomie, die an diesem Tag ein wenig überfordert schien, einen Kaffee&Waffeln gegönnt. Das war übrigens, genau wie der Eintritt, sehr preiswert.

Und es gibt im Tiergarten einen Schnullerbaum. Dort können die Kleinen ihren Schnuller aufhängen und ihn dann jederzeit wieder besuchen. Wenn sie mögen.

So hatten wir alles in allem einen schönen, sonnigen Nachmittag.

Lina schiebt Lina schaukelt Lina läuft Wer beobachtet wen?

 

20 OctApotheken in Rheydt

Da lese ich heute in der Rheinischen Post einen Artikel über ein Apothekensterben in Deutschland. Man folge bitte diesem Link hier.

Die Tatsachen, die in diesem Artikel geschildert werden, mögen ja durchaus wahr sein. Aber brauchen wir wirklich sooooo viele Apotheken? Wenn ich mir die Rheydter Innenstadt anschaue: Dort gibt es an der Hauptstraße drei Apotheken, am Markt noch eine und an der Stresemannstraße weitere drei. Dazu noch zwei an der Odenkirchener und eine weitere an der Moses-Stern-Straße. Wenn ich zwischen den beiden am weitesten voneinander entfernten Apotheken zu Fuß gehe, dann bin ich in weniger als fünf Minuten dort. Wenn ich richtig gezählt habe also zehn Geschäfte nur in der direkten Rheydter Innenstadt. Tut das Not? Es gibt mehr Apotheken als Kioske – also das reine Überangebot.

Wenn ich mir dagegen die ganze Stadt Venlo anschaue: Dort gibt es insgesamt drei(!) Apotheke. In der ganzen Stadt. Auf gut 100.000 Einwohner. Und da funktioniert die Versorgung auch. Zudem sind – wie im Artikel beschrieben – die Medikamente viel preiswerter und zum Teil ohne Rezept zu haben. Gerade bei „der“ Pille lohnt sich das durchaus. Und Schmerzmittel gibt es im Supermarkt oder Drogerie. Das ganze System ist viel entspannter.

Deshalb plädiere ich für ein gesundschrumpfen der Apotheken. So viele braucht kein Mensch und wir zahlen diese ja indirekt über unsere Krankenkassenbeiträge mit.

Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meining wieder!

19 OctFreitagsfüller 46

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Auch du je, so viel zu tun, so wenig Zeit.

2. Das RTLII Vorabendprogramm liegt unter meinem Niveau.

3. Nebeneinkünfte nur, wenn sie transparant veröffentlicht werden.

4. Kind und voll Arbeiten ist vielleicht doch möglich.

5. Aufpassen, Lina kann jetzt laufen!.

6. Ich kümmere mich im Moment noch nicht um Weihnachtsgeschenke.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Kuschelmausabend , morgen habe ich nochmal Gelsenkirchen geplant und Sonntag möchte ich einen Sonnentag!

18 OctEin Hoch auf das Elterngeld

Neulich schrieb ich ja einen langen Artikel über Lina. Ein wenig ging es darin auch um die Elternzeit. Auf dieses Thema möchte ich gesondert nochmal eingehen.

Statt immer nur zu bekritteln, wie scheiße doch alles ist, will ich heute mal loben, was wir in unserer Gesellschaft schon erreicht haben.

Letztes Jahr habe ich ein Kind in die Welt gesetzt und durfte ein ganzes Jahr daheim bleiben und mich um die Lütte kümmern und habe dafür sogar noch Geld bekommen. Ist das nicht toll? Und ich bin der Gemeinschaft wirklich dankbar dafür, dass ich das machen konnte. Natürlich ist das ein finanzieller Einbruch gewesen. Aber ich habe ein Jahr lang Geld bekommen dafür, mich ausführlich mit der niedlichsten Person der Welt zu beschäftigen. Ich finde das ganz toll und will allen ein dickes DANKE dafür sagen.

Und dann habe ich noch Riesenglück gehabt und einen tollen Kindergartenplatz bekommen für die Süße. So kann ich tagsüber entspannt arbeiten, da ich sie in sehr guten Händen weiß. Lina fühlt sich im Kindergarten sehr sehr wohl, weil sie sich dort sehr frei bewegen kann und tolles Spielzeug hat. Die Betreuerinnen gehen mit ihr viel versierter um, als ich das könnte und Lina liebt es mit anderen Kindern zu spielen. All das könnte ich allein ihr zuhause garnicht bieten.

Natürlich kann man die Situation noch verbessern und das Elterngeld aufstocken und natürlich brauchen wir dringend mehr Kindergartenplätze. Aber ich bin dankbar dafür, dass bisher alles so gut geklappt hat und will anderen ein wenig Mut machen.

Und großes Glück habe ich auch mit meinem Arbeitgeber: Da ist Teilzeit kein Problem (ich bleibe jetzt erstmal Freitags daheim). Auch meine direkten Vorgesetzen bemühen sich, mir die Sache so einfach wie möglich zu machen. Bleibt noch abzuwarten, wie es sich in den nächsten Wochen so einspielt.

 

12 OctFreitagsfüller 45

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Im Kino war ich wegen Lina schon länger nicht mehr.

2. Nicht nur Kartoffelecken nennt man Wedges.

3. Den letzten Brief , den ich per Hand schrieb, war eine Geburtstagskarte.

4. Bei mir scheint die Sonne auf der Rückseite.

5. Kennt jemand noch das Wuslon?

6. Gleich muss ich dringend Katzenfutter einkaufen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend, morgen habe ich nichts besonderes geplant und Sonntag möchte ich mental auf Montag vorbereiten!

11 OctWie schnell doch so ein Jahr vergeht….

Lina hat heute ihren ersten Geburtstag gefeiert. Wir haben ein paar liebe Menschen eingeladen und einen schöne Nachmittag verbracht.

Dieser besondere Tag ist Grund genug, mal zurückzuschauen auf dieses ereignisreiche Jahr und für die Nachwelt mal festzuhalten, wie Lina im Moment so ist, was sie mag und was sie nicht mag,

Für mich war dieses Jahr auf der einen Seite sehr entspannend und ich habe es sehr genossen, mehr als ein Jahr nicht Arbeiten zu müssen. Ein Hoch auf das Elterngeld. Auf der anderen Seite habe ich die Zeit auch wirklich gebraucht, denn im Februar ist mein Vater sehr überaschend verstorben. Wir mussten uns alle neu orientieren in dieser Situation. Das war für uns alle nicht leicht, aber so langsam wird es.

Es ist eine Binsenweisheit, dass ein Kind das Leben total umkrempelt. Und so war es auch, auch wenn ich das vorher nicht wirklich glauben wollte. Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. Vieles, um das ich mir vorher viele Gedanken gemacht habe, war erstaunlich einfach. Anderes konnte ich so nicht vorhersehen.

Jeder, der Lina schonmal persönlich getroffen hat, ist erstaunt darüber, wie offen und angstfrei Lina auf Menschen zugeht. „Fremdeln“ ist ein absolutes Fremdwort für sie. Lina ist fast immer fröhlich und hat schon beim Aufwachen gute Laune. Die allermeisten Nächte hat Lina durchgeschlafen. Inzwischen schläft sie sogar meistens die ganze Nacht in ihrem Bett!

Lina mag eigentlich alles, was Kinder in ihrem Alter so mögen: Rasseln und Klappern, Seifenblasen und Bauklötze. Aber Einiges liebt sie ganz besonders.

Zum Beispiel Katzen. Schon sehr früh hat Lina ganz besonders auf Katzen reagiert. Wenn eine in ihr Blickfeld läuft, dann fesselt sie Linas komplette Aufmerksamkeit. Sie versucht sie unbeholfen zu streicheln, was die Katzen nicht gern gefallen lassen. Aber Luzy ist da wirklich sehr geduldig und heroisch. Seit ein paar Tagen sagt Lina auch „Eiiii!“ sobald sie eine Katze sieht und diese streicheln will.

Apropos streicheln: Lina liebt Bürsten. Wenn ich mir die Haare kämme, dann schaut sie mir total fasziniert zu. Wenn ich sie dann ein wenig striegele – wirklich bürsten kann man da noch nicht viel – dann zerfliesst sie vor Wonne. Und wenn man ihr dann eine Bürste in die Hand drückt, versucht sie sich selbst zu kämmen, was ihr noch nicht wirklich gelingt. Aber sehr drollig anzuschauen ist.

Lina liebt schnelle Bewegungen. Es kann ihr nicht wild genug sein: Sie liebt es herumgewirbelt zu werden. Und hochgehoben zu werden. Und an Mama und Papa herumzuturnen. Síe mag rasante Fahrten im Kinderwagen oder ersatzweise im Einkaufwagen. Einkaufswagen ist aber ein bißchen doof, weil sie mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzt. Und natürlich liebt Lina auch Radfahren.
Auf dem Fahrrad muss Lina natürlich einen Helm tragen. Und weil Radfahren so toll ist, akzeptiert sie sogar den Helm, auch wenn sie sonst nicht gerne Mützen oder Kapuzen trägt. Sobald sie ihren Helm sieht, erscheint ein breites Grinsen auf ihrem Gesicht und sie versucht sich selbst den Helm aufzusetzen. Was unheimlich niedlich ist und ihr natürlich noch misslingt. Aber das wird noch.
Auf dem Fahrrad schaut Lina dann an mir vorbei und geniesst den Fahrtwind. Für mich ist es eine große Erleichterung nicht mehr auf den Kinderwagen angewiesen zu sein, sondern schnell irgendwohin zu sausen. Mein Fahrrad habe ich ja dementsprechend aufgerüstet.

Und mit dem Fahrrad sausen wir seit vier Wochen in den Kindergarten. Lina liebt den Kindergarten und die eingewöhnung war ein Klacks. Denn Lina mag es mit anderen Kindern zu spielen. Mich wurmt es zwar ein kleines Bißchen, dass sie mich scheinbar nicht vermisst. Aber wenn ich sie abhole, dann geht ein strahlendes Lächeln über ihr Gesicht und sie kommt schnell angekrabbelt. Ich hoffe, dass sie bald angelaufen kommt: Seit Juni ist Lina kurz vorm Laufen und steht schon sehr sehr sicher, will aber nicht mehr als drei Trippelschrittchen machen. Krabbeln scheint im Moment einfacher zu sein. Aber das wird schon noch.
Lina krabbelt übrigens ohne Rücksicht auf Verluste los. Schon mehrfach mussten wir sie an Kanten abfangen. Aber vor einer Sache hat sie seltsamerweise großen Respekt: Sie mag nicht durch ihren Stofftunnel kriechen. Aber irgendwann wird sie auch das tun.
Ansonsten ist Lina wie der berühmte Sack Flöhe, der nie still sitzen kann. Sie ist immer in Bewegung und man muss ständig ein Auge auf sie haben. Zum Beispiel ist das Anziehen ein Geduldsakt, der viel Geschick erfordert.

Lina liebt ihren Schnuller. Ich hatte ja schon darüber geschrieben: Sie ist dem MAM perfect verfallen. Lina trug ihren Schnuller bis vor kurzem eigentlich immer an einem Schnullerband mit sich herum. Es ist zu niedlich anzuschauen, wenn sie mit der Hand am Schnullerband entlangfährt und sich dann mit einer eleganten Bewegung den Schnuller in den Mund steckt. Sehr gerne teilt sie den Schnuller auch mit Erik und mir und reicht ihn uns zum Nuckeln. Aber nur, wenn sie ihn uns auch wieder wegnehmen darf oder wiederbekommt.
Seit ein paar Tagen braucht Lina den Schnuller nur noch zum Schlafen. Tagsüber im Kindergarten kommt sie sehr gut ohne aus. Unsere kleine Maus wird wohl erwachsen?!?!

Anfangs war Lina etwas wasserscheu und hat das Baden nicht wirklich genossen. Aber nachdem wir ein paar Mal schwimmen waren, hat sie ihre Scheu vorm Wasser verloren. Inzwischen plantscht sie gerne und erschrickt auch nicht mehr so sehr, wenn man ihr Wasser über den Kopf schüttet. Nach dem Baden wird sie für gemeinhin schön eingeölt und geniesst diese Massage sehr. Schließlich habe ich letztes Jahr die notwendigen Handgriffe gelernt.

Lina ist ein ziemlich guter Esser. Aber sie ist etwas eigen, um nicht zu sagen lecksch. Sie lieeeeebt Pommes (von denen wir vorher das Salz abgeschleckt haben). Und sehr gerne isst sie auch Nudeln mit Tomaten-Sahne-Sauce (gerne mit ein bißchen Basilikum und Kochschinken). Manchmal isst sie ohne zu Murren auch Kartoffel-Möhren-Stampf. Aber meistens muss man dabei tricksen: Wenn man den Löffel in Apfelmus stippt, verschlingt Lina fast alles. Heute hat sie zum Beispiel Kartoffel-Kohlrabi gegessen.
Lina hat schon immer sehr gerne Joghurt gegessen. Mit ein wenig Fruchtmus. „Eigentlich“ sollen so kleine Menschlein ja nicht so viel Milchprodkte essen. Aber Lina liebt das so sehr, dass ich mit dem Kinderarzt gesprochen habe, der meinte, dass man sie ruhig essen lassen soll. Ich achte darauf, keinen Magerjoghurt (oder Joch-huat wie ihre Uroma sagte) isst. Scheinbar braucht sie das Kalzium?
Lina knabbert nicht nur gerne Kekse, sondern auch Brot. Inzwischen kann man ihr eine Brotscheibe in die Hand und sie knabbert sie weg. Und dazu trinkt Lina am liebsten klares Wasser. Das ist sehr praktisch, denn Wasser ist überall verfügbar und macht keine Flecken beim Kleckern. Inzwischen kann Lina die Wasserflasche auch sehr gut allein halten. Auch sehr praktisch. Man könnte das Kind also eigentlich von Wasser und Brot ernähren. Im Moment stille ich das Kind noch morgens und abends. Das Stillen hat die ganze Zeit total super geklappt und so langsam muss ich mal sehen, dass ich den Absprung schaffe. Aber es ist so ein schöner kuscheliger Moment, wenn ich Lina anlege.

Aber es gibt auch Dinge, die Lina seltsamerweise sehr schrecklich findet. Auf einige Geräusche reagiert sie sehr sehr panisch: Anfangs erschreckte sie das Abrollen von Tesa-Film oder Gaffertape sehr. Aber nach wie vor erschrickt sie vor Klettverschlüssen. Und ganz schrecklich ist das Geräusch, dass die Rolladen beim Runterlassen machen. Und seltsamerweise hasst sie das Geräusch, das mein Tintenstrahldrucker macht. Sobald ich auch nur eine Seite ausdrucken will, gerät Lina beinah in Panik.
Neulich musste ich durch den Regen mit dem Auto nach Hause fahren: Lina hat die ganze Strecke geschrien. Sobald wir im Tunnel waren, hörte sie auf zu weinen. Seltsames, kleines Baby.

Aber normalerweise ist Lina ein herzensfrohes, ausgeglichenes und fröhliches Kind. Sie ist ein kleiner, großer Sonnenschein. Sie ist unser kleiner großer Sonnenschein.

06 OctFreitagsfüller 44

1. Heute morgen war Lina natürlich lange vor uns wach.

2. Dann ist sie immer ziemlich unglücklich.

3. Kürbis mag ich eigentlich gerne.

4. Meine Reihenfolge beim Eincremen ist von unten nach oben.

5. Gestern habe ich gedacht, dass man bei dem Regen draussen wohl keine Wäsche trocknen kann.

6. Am Samstag passiert ohne mein Zusehen Wetten dass.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Abend, morgen habe ich vielleicht Flohmarkt geplant und Sonntag möchte ich vielleicht nochmal nach Gelsenkirchen!