31 AugFreitagsfüller 39

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Heute könnte es vielleicht doch noch ein sonniger Tag werden.

2. Es heißt, kleine Kinder – kleine Sorgen.

3. Bald können wir Lina „Kindergartenkind“ nennen.

4. Es ist nicht immer sonnig am Sonntag!.

5. Berlin ist der Wohnort von Linas cooler Tante.

6. Vor langer Zeit gab es in meinem Leben weder Erik noch Lina.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Abend, morgen habe ich ähnliches geplant und Sonntag möchte ich nichts bestimmtes!

30 AugLina erlebt Abenteuer in der Pfalz

Da es übernächste Woche ja schon in den Kindergarten geht, sollte Lina vorher noch ein paar Tage bei ihren Großeltern in der Pfalz geniessen. Zu diesem Zwecke sind wir Sonntags nach Süden aufgebrochen und wurden erstmal mit einem leckeren Mittagessen begrüsst. Lina hat sich sofort wohl gefühlt (von uns ganz zu schweigen). Nur Kira, der Schäferhund, ist Lina nach wie vor suspekt. Nachdem der Sonntag etwas schattig war, waren dafür die anderen Tage um so sonniger. Am Montag hab ich zuerst den Erik in den Zug gesetzt, denn der Arme musste ja arbeiten. Am Nachmittag sind wir dann rauf auf den Disibodenberg. Disibo…was? Für den Unbedarften hört sich der Name erstmal sehr befremdlich an. Aber jede kennt seine berühmteste Bewohnerin: Hildegard von Bingen. Diese verbrachte die meiste Zeit ihres Lebens in dem Kloster auf dem Disibodenberg. Von diesem Kloster stehen heute noch die Grundmauern und es ist ein sehr schönes Plätzchen Erde. Insbesondere an einem sonnigen Spätsommertag. Vor 30 Jahren sah das noch ganz anders aus und Erik erzählt, dass er dort in den verwilderten und zugwucherten Ruinen rumkletterte. Heute ist es dort aufgeräumter und gediegen, aber nicht weniger romantisch. Man hat einen hervorragenden Blick über die Täler und den Zusammenfluss von Glan und Nahe. Trotzdem ist der Weg hinauf mit einem 10-monatigen Kind in einem Buggy ein wenig beschwerlich und nicht wirklich empfehlenswert.
Wieder daheim angekommen, eroberte Lina dann Omas Garten und erforschte alle Pflanzen sehr genau. Das Highlight ist jedoch der Gartenteich mit dem Sprudelstein. Lina wurde nicht müde das Wasserloch zuzuhalten und wunderte sich über das funkelnde Spritzen des Wassers in der Sonne. Es ist eine Wonne dem Kind zuzuschauen, wie es die Welt genau erforscht. Nachdem ich ihr dann in der Badewanne ungefähr 3 Kilo Dreck abgewaschen habe, schlief das Kind auch wohlig ein.

Am Dienstag ging die Fahrt dann nach Meisenheim, einem sehr malerischen Städtchen weiter flussaufwärts am Glan gelegen. Mittwochs ging es dann schon wieder heimwärts. Aber zwischendurch haben wir noch einen zwischenstopp im Hochtierpark Rheinböllen gemacht, damit Lina auch mal andere Tiere als immer nur Katzen und Hunde zu Gesicht bekommt. Aber Lina hat (noch) Angst vor großen Tieren wie Kühen oder Hirschen. Aber die Kaninchen fand sie sehr süß. Ich habe ein paar hübsche Tierbilder geknipst.
Dann ging es weiter heimwärts, denn Mittwoch ist Krabbelstundentag!

24 AugFreitagsfüller 38

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Was wäre wenn dieser Sommer nie endet?

2. Linas Sonnencreme ist zum Glück nicht ungenügend.

3. Warum geht meine Funkuhr eigentlich immer fünf Minuten vor?

4. Lina kommt geht bald in den Kindergarten auch wenn mir das schwerfällt .

5. Wann auch immer ich Lina sehe, so freue ich mich über die süße Maus.

6. Neulich habe ich den Blog von Sarah entdeckt und ich habe sehr darüber gelacht.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend, morgen habe ich Autopflege geplant und Sonntag möchte ich nach Süden zu Oma&Opa!

23 AugI want to ride my bicycle

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Seit dieser Woche hat sich unser Bewegungsradius extrem vergrössert. Denn Lina hat nun einen Fahrradsitz! Und nätürlich auch einen Helm. Ständig nur zu Fuß mit dem Kinderwagen durch die Gegend zu eiern ist manchmal extrem zeitaufwendig. Für jede Strecke muss man viel mehr Zeit einplanen. Mit dem Fahrrad kann ich endlich wieder wie gewohnt durch Rheydt sausen und bin schneller da, wo ich hinwill.

Aber bevor es soweit war, musste erstmal der Kindersitz ans Rad montiert werden. Obwohl ich ein ganz schlichtes Hollandrad habe, war das komplizierter als ich dachte und ich musste das halbe Rad auseinandernehmen, bevor der Sitz angebaut war. Unter anderem musste ich  meinen alten Sattel wieder anbauen, weil die Federn des bequemen Sattels dem Sitz im Weg waren. In dem Zuge habe ich dann auch einen neuen Fahrradständer angebaut: Nämlich einen Zentraldoppelsänder statt des Seitenständers. So steht das Rad viel sicherer, wenn die Lütte in ihrem Sitz ist.

Auf jeden Fall findet Lina Radfahren toll. Den Helm findet sie zwar ein bißchen doof, aber weil sie weiß, dass Helmaufsetzen zum Radfahren gehört, ist das nicht sooo schlimm. Noch mehr als Radfahren an sich, mag Lina die Hupe an meinem Rad.
Und den Kindersitz hinten merke ich beim Fahren nicht negativ.

Aber ich muss mir noch was ausdenken, wie ich das Gepäck nun transportiere. Denn ich habe ja nun keinen Gepäckträger mehr und für Seitentaschen keinen Platz. Ein Korb vorne geht wegen der Handbremse nicht wirklich. Vielleicht vorne einen Gepäckträger ergänzen?

20 AugPREMIERE Premiere premiere

Gesternabend gab es die absolute Premiere! Mein erster Abend ohne Lina!

Zu meinem Geburtstag hat liebe Freundin Heike mir Karten für das Annett-Louisan-Konzert der Sommermusik am Schloss Rheydt geschenkt. Die Location kennen Freunde und Familie ja noch von unserer Hochzeit vor zwei Jahren. Wo sich damals Motorräder knubbelten, fand heute die Beschallung durch Musik statt statt Motorenlärm.

Als besondere Überaschung für mich, kam nicht nur Heike mit, sondern auch Ania und Angelika. Vorher gab es ein seeeehr leckeres Mahl von Orofino. Dort waren wir schon mehrfach und es ist ein sehr schönes und gediegenes Restaurant mit kleiner Karte, die türkisch mediterran ist und furchtbar lecker. Gestern haben alle unter der Speisenmenge gestöhnt. Aber es war zuuuuu lecker.

Von dort ist es nicht weit zum Schloss und man könnte eigentlich einen Spaziergang machen. Aber gestern war es wirklch vieeeel zu warm für jede körperliche Betätigung, die über das Heben des Glases zum Mund hinausgeht. Deshalb sind wir mit dem Auto gefahren und hatten sogar Glück mit dem Parkplatz.

Wir kamen recht spät zum Schloss und hatten deshalb nicht die absolut supertollen Plätze, aber trotzdme hatten wir einen super Blick. Die Anlage war top ausgesteuert und nicht zu laut und nicht zu leise. Darüberhinaus begrüssten uns zahlreiche Fressbuden und Getränkezelte. Man kann es also dort länger aushalten.

Und es war warm. Und wie. Im geschützten Hof ging kaum ein Lüftchen. Und dann auch noch die Herzerwärmende Stimme von Annett Louisan. Details über sie kann man wohl am besten hier nachlesen. Wer sie garnicht kennt, der erinnert sich bestimmt an ihr Lied „Das Spiel“ (…ich will doch nur spielen…) und ihre großen Kulleraugen. Trotz der Hitze hat Frau Louisan im Sommerkleidchen ein tolles Konzert über die Bühne gebracht. Dabei wurde sie von versierten Musikern gutgelaunt unterstützt und hatte noch geheime Unterstützung von Schloss Rheydt gebucht: Der Gast oben genannter Hochzeit erinenrt sich bestimmt an die Pfaue, die übers Gelände streifen: Diese gaben an allen möglichen (und unmöglichen) Stellen durch schrille Schreie ihren Kommentar zu den wortspielreichen Texten ab. Das brachte das Publikum mehr als einmal zum Lachen.

Auf jeden Fall hatten wir vier Frauen sehr viel Spaß!!! Nicht nur mit der Musik, sondern auch mit schwarzen Witzen und der Erinnerung an viele Motorräder auf dem Schlossplatz.

Derweil hat Erik unseren Augenstern betüddelt. Dem Vernehmen nach war es ihr auch vieeeeel zu warm und sie wollte nicht schlafen. Das kann ich sehr gut nachvollziehen.

Es war ein seeehr schöner Abend und ich hoffe, dass wir Mädchen sowas demnächst nochmal machen. Ich werde die Veranstalungskalender mal im Auge behalten.

EDIT: Pressestimmen

Die WZ hat einen nicht lesenswerten Artikel geschrieben (man erklärt keine Witze), aber tolle Bilder eingestellt. Der Artikel bei der RP ist hingegen schön geschrieben.

17 AugIch mag….

Lina mag vieles, das andere Babys auch mögen. Aber eiige Dinge mag Lina ganz ganz besonders. Und die will ich hier mal aufzählen, damit wir sie nicht vergessen, wenn Lina mal groß ist.

  • Lina mag Katzen. Wannimmer eine Katze durch ihr Blickfeld streicht, so ist Lina ganz fasziniert und schaut mit großen Augen hinterher. Sie versucht sie zu streicheln und ist einfach begeistert. Funktioniert mit Hunden – auch wenn sie katzengroß sind – nicht so gut.
  • Lina mag Seifenblasen. Anfangs ar sie ein bißchen enttäuscht, wenn sie zerplatzten, aber jetzt guckt sie gerne dem Schillern hinterher.
  • Lina mag Handpuppen. Wenn Lina ein wenig knötterig ist, muss man einfach nur mit einer Handpuppe vor ihr herumkaspern und ein Strahlen geht über ihr Gesicht.
  • Lina mag den Autoaschenbecher: Seit Lina ihren Kindersitz auf der Rückbank meines Autos hat, baut sie ständig den Aschenbecher aus der Tür aus. Ist ja zum Glück ein Nichtraucherauto. Nach jeder Fahrt habe ich den Aschenbecher wieder eingebaut, nur damit sie ihn wieder ausbaut. Sie ist eben doch Opa Heinz‘ Enkelkind, nicht wahr?

(Diese Liste wird fortgesetzt…)

17 AugFreitagsfüller 37

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Bei diesem Wetter kann man die Sonne endlich so richtig geniessen.

2. Der Blick durch Gitterroste unter meinen Füßen verursacht mir Unbehagen.

3. Ich habe gehört wie Lina um sechs wach geworden ist und meine Nacht war damit auch vorbei.

4. Eine Gardine überm Bett hilft Lina gegen Mückenstiche.

5. Eiskalte Eiswürfel klimpern im Glas.

6. In acht Wochen ist meine Elternzeit schon wieder vorbei.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen lauen Sommerabend im Westfälischen, morgen habe ich die Heimreise zu Linas Papa geplant und Sonntag möchte ich schöne Musik hören!

10 AugFreitagsfüller 36

1. Schon wieder Freitag.

2. Eriks Vorschlag den Katzen kleine Supermannkostüme anzuziehen, habe ich abgewehrt.

3. Die beste Pizza der Welt ist es wahrscheinlich nicht. Aber die von Nido ist die beste von Mönchengladbach.

4. Dass Mütter denken, ihr Baby sei das tollste der Welt, ist eine Binsenweisheit.

5. Der Austausch von Telefonnummern erleichtert die Kommunikation.

6. Gier und Neid ist die Wurzel allen Übels. Aber man muss auch gönnen können.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen ruhigen Abend, morgen habe ich Fahrradsitzanbau geplant und Sonntag möchte ich zum Eine-Stadt-Fest!

03 AugFreitagsfüller 35

1. Die olympischen Spiele finden in London statt.

2. Die Wolken am Himmel scheinen so leicht und locker.

3. Es wäre ein Alptraum wenn so eine Wolke mir auf dne Kopf fiele.

4. Eigentlich sollte ich Sport treiben, aber der Schweinehund will nicht mitmachen.

5. Der Gedanke an geregelte Arbeit erscheint mir total fern, ist aber nur noch acht Wochen entfernt.

6. Aufgewachsen bin ich im Münsterland und das ist auch gut so.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend, morgen habe ich Telefonverhandlungen geplant und Sonntag möchte ich gutes Wetter zum Spaß haben!

30 JulFormalin in Hilden

Den sonigen Sonntagnachmittag haben wir auf besonderen Wunsch von Erik hin für einen kleinen Auflug nach Hilden genutzt. Was um alles in der Welt zog uns gerade nach Hilden?!?!

Im dortigen Wilhlem-Fabry-Museum findet zur Zeit eine Ausstellung zum Thema Rechtsmedizin an. Diese Ausstellung wurde im Radio in den höchsten Tönen angepriesen und da Erik ja sehr gerne Krimis und Thriller aus diesem Metier liest, wollte er sich die Austellung sehr gern anschauen.
Vor ein paar Wochen habe ich zufälligerweise auch ein Buch des Ausstellungsmachers Prof. Dr. Tsokos gelesen, das ich eigentlich Erik aus der StadtBib mitgebracht hatte. Und grundsätzlich interssiert mich das Thema auch, auch wenn ich bei vielen Exponaten dann doch besser die Augen verschlossen habe.

Die Ausstellung kostet den erfreulich niedrigen Eintritt von 3Euro pro Person und ist erst Menschen ab 16 Jahren erlaubt. (Lina haben wir trotzdem mitnehmen dürfen). Das halte ich auch für richtig, auch wenn die Ausstellung in keinster Weise effektheischerisch blutrünstig ist.

Die Ausstellung an sich ist eher -öööhm- klein. Die beiden Räume haben je das Ausmaß eines Klassenzimmers. Zuerst ist ein Tatort aufgebaut, anhand dessen erklärt wird, wie ein Rechtsmediziner vorgeht. Dann werden in Vitrinen die Werkzeuge und Hilfmittel des Rechtsmediziners und ssein Tätigkeitsfeld vor Gericht gezeigt. Im anderen Raum werden besondere Fälle dargestellt und anhand von Bildern, Tatwerkzeugen und in Formalin eingelegten Körperteilen erläutert. Das ist zum Teil ziemlich heftig und schlägt einem zusammen mit dem Formalingeruch dann doch deutlich auf den Magen. Zum Glück hatte ich ein paar selbstgebackene Muffins dabei.

Man erkennt in der Ausstellung deutlich die Handschrift des Austellungsmachers. Sie ähnelt deutlich seinen Büchern. Die Ausstellung ist ohne Frage interessant, aber sie lohnt nicht wirklich eine weite Anreise. Da ist das Geld besser Bücher investiert. Ich hatte eigentlich mehr Hintergrundwissen über die alltägliche Arbeit eines Rechtsmediziners erwartet.
Aber trotzdem hat das Museum mit der Ausstellung einen ziemlichen Coup gelandet, weil die Räume sehr gut gefüllt waren, obwohl das Wetter eigentlich nicht zum Museumbesuchen einlud.