21 AprOlympisch

Dieses Jahr geht es in London sportlich gesehen rund. Dort starten die olympischen Spiele. Und da kommt wieder der kleine Besserwisser durch: Was im Sommer stattfindet, sind die Olympischen Spiele. Die Zeit zwischen zwei Olympischen Spielen (für gemeinhin vier Jahre) nennt man „Olympiade“. Bitte merken und nicht wieder falsch machen. Danke.

Hier nochmal mathematisch ausgedrückt:

Olympische Spiele Olympiade

20 AprStraßennamen

In Mönchengladbach und anderswo diskutiert man zur Zeit mal wieder die Benennung von Straßen zum Gedenbken an „verdiente“ Menschen. Aktueller Aufhänger ist die „Lettow-Vorbeck-Straße“. Lettow-Vorbeck war ein General im ersten Weltkrieg, dessen Verdienst darin bestand, sich im zweiten Weltkrieg nicht von den Nazies vereinahmen zu lassen. Von diesem Einzelfall abgesehen, den ich nicht in Gänze beurteilen mag, habe ich eine generelle Meinung zu diesem Themenkomplex:

Ich halte es generell für bedenklich Straßen nach Menschen zu benennen. Denn erstens weiß man nie so genau, was jemand noch alles so auf dem Kerbholz hat. Da stellt sich der verdiente Geistliche nach Jahren als Kinderschänder heraus. Oder der angesehene Politiker als bestechlicher Steuerhintrezieher. Oder der Dichter als Drogendealer.

Und zweitens sind Straßennamen mit Namen drin häufig sehr umständlich zu schreiben. Wenn man an so einer Adresse wohnt, ist es ziemlich lästig jedes Mal zu erklären, wie der Name denn nun richtig geschrieben wird. Insbesondere sind die Straßennamen sehr lang: „Annette-von-Droste-zu-Hülshoff-Straße“ ist zum Beispiel eine echte Strafe, weil es in keine Formular passt. Ich habe ein paar Jahre in einem Büro in einer „Marie-Calm-Straße“ gearbeitet und bin auf Dauer wahnsinnig geworden, weil man am Telefon den Namen immer Buchstabieren musste.

Dagegen finde ich klassische Namen, die dann ein Viertel ergeben, viel schöner: Zum Beispiel ein Handwerkerviertel (Schreinerstraße, Tischlerweg, Zimmermannstraße…) oder nach Tieren (Forellenweg, Heringstraße…) oder nach Pflanzen. Solche Namen kann man sich merken, nicht viel verkehrt schreiben, sind zeitlos schön und haben kein Geschmäckle. Und solche Viertelbildung durch Straßennamen vereinfacht es auch, sich die Gegend zu merken, wo die Straße liegt.

Und weil wir schonmal beim Thema sind. Hier nochmal die  kleine „Grammatik der Straßennamenrechtschreibung“:

Straßen mit Ortsnamen:
Egal, ob eine Straße so benannt ist, weil sie zu einem Ort führt oder einfach an ihn erinnern soll. Der Ortsname steht getrennt. Also „Berliner Straße“, „Helsiniki Platz“ oder „Rheydter Straße“.

Straßen mit Personennamen:
Diese Namen werden heutzutage mit Bindestrich geschrieben: „Marie-Curie-Straße“, „Olof-Palme-Platz“ oder „Richard-Wagner-Straße“.
Früher wurden Straßen oft aber zusammen geschrieben: „Goethestraße“, „Brucknerallee“ oder „Stresemannstraße“.

Straßen mit Berufsbezeichnungen:
Diese Namen werden zu einem Wort zusammengefasst: „Färberstraße“, „Webergasse“ oder „Pastorsweg“. Genauso verhält es sich mit Naturnamen: „Buchenweg“, „Rosenstraße“ oder „Baumschulweg“.

Straßen mit Adjektiven:
Hier wird wieder getrennt: „Alter Markt“, „Schwarzer Weg“ oder „Krumme Timpe“.

Ich hoffe, dass die Systematik der Rechtschreibung nun allen klar ist und ich nie wieder eine Adresse wie „Stuttgarterstraße 33“ lesen muss.

20 AprFreitagsfüller 20

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Meine Nachbarn sind auch unsere Vermieter und sehr nett.

2. Das rote Paar Winterschuhe war ein Fehlkauf.

3. Es hört sich vielleicht komisch an, aber manchmal vermisse ich die alten Samstagabende sehr.

4. Manchmal wird mir die ganze Hausarbeit einfach zuviel.

5. Ich habe immer gedacht, dass meine Eltern ewig leben.

6. Linas Lachen finde ich total witzig.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen, ruhigen Abend, morgen habe ich Familiensamstag geplant und Sonntag möchte ich dass schönes Wetter ist!

19 AprHerdprämie – Erziehungsgehalt

Als aktuell betroffene Mutter gebe ich nun auch meinen Senf zu dieser leidigen Diskussion um die Herdprämie bzw das Erziehungsgehalt dazu.

Die Koaltion aus CDU/CSU auf der einen und der FDP auf der anderen Seite hat im Kalotionsvertrag festgelegt, dass ab 2013 jede Familie, die Kinder nicht in die Kindertagesbetreuung schickt, vom Staat 150 Euro bekommen soll. Hört sich ja schonmal nett an. Aber wieso machen die das?

Eigentlich soll es ab August 2013 einen garantierten Platz in der Kindertagesbetreuung auf für unter dreijährige Kinder geben. Aber von diesem Ziel ist Deutschland meilenweit entfernt. Insbesondere in NRW sieht es sehr schlecht aus mit der Versrogung an Plätzen. Und Mönchengladbach ist da keine Ausnahme. Das durfte ich gerade an eigenem Leib erfahren und hab nur durch viel Geduld, Glück und Beharrlichkeiten für Lina einen Platz bekommen. (*HURRA*)

Deshalb könnte ich eigentlich froh sein um jedes Kind, das keinen Platz in Anspruch nimmt. Da der Anspruch auf einen Platz aber gesetzlich verbrieft ist, ist im kommenden Sommer eine Klagewelle zu erwarten von Eltern, die sich einen Platz erklagen wollen. Da sind die 150Euro ja schonmal als ein vorauseilender Vergleich zu sehen.

Die Regierung will sich also von ihrer Verantwortung freikaufen. Ich glaube nicht, dass sich ein Elternteil, das in einem besserbezahlten Ganztagsjob arbeitet, sich von den 150Euro zum daheimbleiben bewegen lässt. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass viele Familien in HartzIV die 150Euro gerne mitnehmen und ihren Nachwuchs dann daheim behalten. Aber gerade Kindern aus den so genannten bildungsfernen Schichten, eventuell sogar mit Migrationshintergrund, tut der Besuch im Kindergarten sehr gut, da sie dort eine optimalere Betreuung erhalten als daheim und zum Beispiel besser sprechen lernen oder ihre sozialen Fähigkeiten unter der Betreuung von fähigen Erzieherinnen besser ausbauen. Das führt dann zu einer Elite unter Kindern, deren Eltern es sich leisten können, die Kinder in die Tagesbetreuung zu Geben. Auf jeden Fall bin ich heilfroh, einen Platz zu haben und würde auch für mehr als 150 Euro nicht daheim bleiben wollen.

14 AprZu Verkaufen…

Aus Gründen bin ich zur Zeit viel bei eBay unterwegs und verkaufe jede Menge Gedöns. Wer also mag, der folge diesem Link oder klicke rechts in die Leiste. Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit.

13 AprFreitagsfüller 19

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.
1. Wenn man es mal läuft, dann läuft es hoffentlich auch.
2. Ich hab mir neuen Nagellack gekauft und der ist tatsächlich gelb- grün.
3. Geschwindigkeit macht nicht nur beim Motorradfahren Spaß!
4. Ich schreibe so gut wie nie an jemanden eine SMS.
5. Ein Kurzurlaub ist in diesem Sommer mit Lina an der Nordsee geplant.
6. Lecker Nudeln in Broccoli-Schinken-Sahnesauce hatte ich gestern zum Abendessen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Abend, morgen habe ich eine längere Autofahrt geplant und Sonntag möchte ich Familie haben!

06 AprFreitagsfüller 18

1. Ich kann’s nicht glauben, beinah hätte ich den Freitagsfüller vergessen.

2. Weil ich auch sonst keine esse, mache ich auch keine Ostereier.

3. Wie kann ich lernen, mit der Overlockmaschine zu nähen?

4. Im Mai schmeisse ich eine große Party für meine Freunde.

5. Am Ostermontag fahren wir dann schon wieder nach Hause.

6. Den ganzen Sommer über laufe ich fast immer ohne Socken.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein ruhiges Kind, morgen habe ich Samstagseinkäufe geplant und Sonntag möchte ich zu den Schwiegereltern!

05 AprTelefonterror

Ziemlich wenig los hier, nicht wahr? Aber die Jagd nach einem Kindergartenplatz raubt nicht nur Zeit, sondern auch Nerven. Und nebenher helfe ich Mama gerade beim Aufräumen und was zu schade zum Wegschmeissen ist, stelle ich bei eBay ein. Der geneigte Leser kann also hier nachschauen, was wir alles im Angebot haben.

Die Kleine entwickelt sich prächtigst.

Aber wegen „der Großen“ hatten wir am vergangenen Samstag einig Trubel. Und dieser ist auch der Anlass dieses Eintrags. Dabei kann Laura eigentlich garnichts dafür.

Denn Laura wollte im Herbst ein neues Mobiltelefon haben. Und weil sie ja gerade 18 geworden ist, wollte sie einen „richtigen“ Vertrag und ein schickes Mobiltelefon haben. Bisher waren das immer abgelegte Geräte von irgendwem und Prepiad-Karten. Also ist sie in den eplus/BASE-Laden in Rheyt neben McDonalds marschiert und hat sich sowohl Gerät, alsauch die Vertragsoptionen rausgesucht und wollte munter buchen. Der mitarbeiter dort behauptete, dass das nicht ginge, weil sie ja gerade erst 18 geworden sei und ob sie nicht wen „wirklich Erwachsenes“ hätte, der für sie unterschreiben könne. Also hat Laura mich gebeten, das zu tun. Ich habe das zwarnicht wirklich verstanden, denn für mich ist 18 Jahre halt 18 Jahre und ab dem Moment sollte sie eigentlich keine fremde Unterschrift mehr brauchen – zumal ich als Stiefmutter ja eh nicht erziehungsberechtig war oder bin. Ich schnappte mir damals die Kleine (sie war keine vier Wochen alt) und ich zuckelte mit wehenden Fahnen in den Shop. Dort erstellte der Mitarbeiter einen Vertrag, den ich auch unterschrieb (ohne ihn in Ruhe gelesen zu haben – mea culpa)(aber lesen Sie mal einen Vertrag mit einem dreiwöchigen Säugling im Arm). Auf jeden Fall bekam Laura ihr Telefon und ihren Vertrag und alle schienen glücklich.

Bis ich dann letzte Woche mal meine Papiere sortierte und dabei feststellte, dass BASE mir jeden Monat lustig 21Euro vom Konto abbucht für Lauras Handyvertrag. Und Laura selber bezahlt auch gut 40Wuro im Monat. Deshalb habe ich mir alle Unterlagen geschnappt und bin mit Erik in den Laden getigert. Dort haben wir dann gut eine halbe Stunde gebraucht, bis wir das Wirrwarr auseinandergenommen hatte
Und zwar hatte der Shop mir einen Vertrag untergejubelt, auf dem nicht nur die Miete des Gerätes lief, sondern auch noch eine Festnetzflat für 10Euro im Monat. Dummerweise hatte man mir dazu leider keine SIM-Karte ausgehändigt, wie sollte ich also die Flat nutzen?!?! Das leuchtete dann auch dem Mitarbeiter dort ein und gab ganz kleinlaut klein bei. Er hat dann die Festnetzflat erstmal storniert.

Nach dem Wochenende habe ich dann erstmal ein längeres Telefonat mit BASE geführt und meine Erfahrungen geschildert. Dort bestätigte man unsere Vermutung, dass man aus Gründen der Provisionsmaximierung uns wohl den Vertrag untergejubelt hätte und dass das alles BASE sehr leid tut. Man wird den SHOP dementsprechen rügen und ich bekomme die zuviel gezahlte und von mir nicht genutzte Flat erstattet. Als Entgegenkommen meinerseits lassen wir den Vertrag weiter laufen mit dem Gerät für Laura und sie gibt mir auf dem „kleienn Dienstweg“ dann die 10 Euro für die Gerätemiete. Die BASE-Dame erzählte mir auch, dass man zu jedem Vertrag auch sein Wunschgerät bekommt.  Der Mensch im Shop wollte uns weißmachen, dass man zu dem Vertrag nicht jedes Gerät bekommen kann, das man will. Das würde eplus bzw BASE entscheiden aufgrund der Schufa.

Also: Warnung vor dem Handyladen neben McDonalds hier in Rheydt. Andere Leute haben dort auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Sehr korrekt und zuvorkommend bin ich aber in dem BASE-Shop in der Mariengalerie behandelt worden. Eindeutiger Tipp!

30 MarFreitagsfüller 17

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Das Leben ist schön.

2. Himbeereis schmeckt für mich wie Frühling.

3. Meine Osterdeko besteht aus selbst bemalten Eiern

4. Das Dauerchaos im Wohnzimmer – wird es jemals fertig werden?

5. Ich könnte jetzt gerade mich wieder ins Bett legen und noch ein bisschen Schlafen.

6. Eine Katzenmeute ist immer an meiner Seite.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf was Leckeres zu essen, morgen habe ich Familiensamstag geplant und Sonntag möchte ich wieder Sonne sehen !

 

23 MarFreitagsfüller 16

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Mein Bauch war lange genug Linas Wohnung .

2. Ich muss noch ein paar Kindergärten anrufen.

3. Willkommen im Leben.

4.  Der Frühling braucht ein wenig Anlauf .

5. Da ist ein Haufen Kram zu sortieren.

6. Was zur Zeit zuhause passiert will ich gar nicht wissen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen ruhigen Fernsehabend , morgen habe ich Zweiradputzen geplant und Sonntag möchte ich endlich wieder nach Hause !