08 JunFreitagsfüller 27

1. Seit gestern weiß ich wie weit Möhrchenbrei spritzen kann, wenn die Schüssel runterfällt.

2. Eine Sommerleckerei namens Frozen Joghurt.

3. Erst wenn man jedes Wochenende daheim verbringen muss, weiß man die Zeit davor zu schätzen.

4. Hoffentlich wird alles irgendwann wieder gut.

5. Was mal Laster waren kann ich mir immernoch nicht komplett abgewöhnen.

6. Sonnencreme auf der Haut riecht für mich nach Sommer.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen hffentlich ruhigen Abend, morgen habe ich Familiensamstag geplant und Sonntag möchte ich gutes Wetter!

04 JunGeschenkidee zur Geburt

Zu Linas Geburt haben wir von lieben Menschen sooooo viele tolle Sachen bekommen. Kleidungsstücke, Spielsachen, Ausrüstungsgegenstände.

Hier meine Idee für diejenigen, die ein Geschenk suchen, das ganz besonders und nicht alltäglich ist:

Sobald die Kleinen in den Kindergarten kommen, sollte man alle Kleidungsstücke markieren. Dazu kann man wunderhübsche Einnäher besticken oder weben lassen. Ich denke, das ist ein praktisches und schönes Geschenk. Und der Schenkende bleibt lange in Erinnerung.

Vor ein paar Tagen habe ich sehr einfache Aufnäher bei Dortex bestellt (ich bin also versorgt). Aber man kann ja auch hübsche Einnäher anfertigen lassen mit einem persönlichen Touch und einer individuellen Schriftart. Dabei finde ich gewebte Namensschilder hübscher und haltbarer als welche, die nur bedruckt sind. Es gibt die Schildchen zum Einnähen und zum Aufbügeln.

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Es gibt noch viele andere Anbieter und ich bekomme von der oben genannten Firma nichts, aber ich habe gute Erfahrungen gemacht, weil sie wirklich flott lieferten und alles sehr hübsch geworden ist.

01 JunFreitagsfüller 26

1. Gestern war ich mit der Lina bei IKEA.

2. Das leckere Eis von Ovidio ist meine neuste Entdeckung.

3. Es war einmal und ist nicht mehr, ein kleiner brauner Teddybär, der ass die Milch und trank das Brot, und als er gestorben war, da war er tot.

4. Eigentlich nutze ich nie Nivea.

5. Erdbeeren esse ich am liebsten in Milch schwimmend mit wenig Zucker.

6. Mein Wutausbrich vor dem A*schloch, das auf dem Familienparkplatz bei IKEA stand, war fast filmreif.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Eis in der Sonne, morgen habe ich Langeweile geplant und Sonntag möchte ich dafür einen spannenden Bericht von Erik!

29 MaySonnensegel für Kinderwagen selbernähen

Die Frühsommersonne scheint hell vom Himmel. Wir Erwachsenen geniessen das. Aber für Lina ist die direkte Sonne eher unangenehm. Und für mein blasses Mädchen sogar sehr ungesund. Also muss man für optimalen Sonnenschutz im Kinderwagen sorgen. Es gibt kleine Schirme zum Anklemmen. Oder einige hängen Stoffwindeln oder Gardinen über den Wagen.
Bei Rossmann gibt es kleine Sonnensegel, die man an das Verdeck machen kann. So ein Rollo habe ich neulich gekauft, inzwischen sind sie superschwer zu bekommen.
Mir gefällt das Design nicht wirklich gut: Es ist dunkelblau und mit recht kitschigen Sonnen bedruckt. Deshalb habe ich das Sonnenverdeck ausgemessen und nachgeschneidert.

Als Material dient mir ein buntgestreifter Stoffrest, den ich vor Jahren mal bei IKEA gekauft habe. Dazu braucht man noch etwa einen Meter Gummiband. Und etwa zwei Meter oder vier Meter Kordel. Ich habe hier einfach zwei alte Schnürsenkel von Erik genommen. (Gut, dass ich nichts wegwerfe…)

Das Schnittmuster ist sehr einfach: Es handelt sich um ein schlichtes Trapez: Auf der einen Seite etwa 50cm breit, auf der anderen Seite etwa 30cm breit und eine Höhe von etwa 70 cm. Da Stoff meistens 140cm breit liegt, also einfach die halbe Stoffbreite.

Dann geht es ans Nähen: Zuerst die schmale Seite nähen. (Ich habe hier einfach den verkettelten Stoffrand genommen) Dann die Seitennähte in eine Hohlsaum umnähen. Da muss dann die Kordel durch. Das geht am besten mit einer Sicherheitsnadel und viel Geduld. Man kann entweder eine oder zwei Kordeln durchziehen. Wenn man zwei Kordeln nimmt, ist das Festknoten ein bißchen einfacher.

Dann näht man einen Hohlsaum an der breiten Seite und befestigt zugleich die Kordeln. Durch diesen Hohlsaum zieht man dann das Gummiband. Das Gummiband kann man dann entweder verknoten oder mit ein paar Zickzackstichen zusammennähen. FERTIG!

Das war es.

Das Gummiband spannt man nun über das Kinderwagenverdeck und verknotet die Kordel vorne am Griff. Nun kann man je nach Sonnestand den Sonnenschutz nach rechts oder links verschieben.

25 MayFreitagsfüller 25

1. Endlich scheint so richtig sommerlich die Sonne.

2. Neben Blasen sind da Mückenstiche an meinen Füßen.

3. Wenn wir alle zusammenhalten, dann schaffen wir das.

4. Die vielen tollen Filme auf DVD, die hier stehen wollte ich immer schon sehen, aber ich habe es noch nicht geschafft.

5. Egal ob Nordfriesland oder Westfriesland: Hauptsache Nordsee!

6. Dem Eis von Ovidio kann ich zur Zeit nicht wiederstehen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Abend, morgen habe ich ESC-Gucken geplant und Sonntag möchte ich die Sonne geniessen!

23 MayDOS-Format

Heute morgen habe ich Lina mal auf die Waage gesetzt/gelegt. Und wenn diese Waage nun einigermaßen genau geht, dann wiegt Lina nun 8,3kg. Also das DOS-Dateiformat. Damals durften Dateinamen nämlich nur acht Buchstaben lang sein.

Also noch mehr Oberarmtraining und dann ist nun auch die nächst größere Windelklasse nötig.

Dem Mädchen geht es supergummigut. Aber sie leidet ein wenig unter der Hitze. Ist sie ja nicht gewohnt, weil es der erste Sommer ihres Lebens ist.

22 MayLittle Miss Sunshine

Gesternabend war der erste Elternabend, den wir für Lina besucht haben. Wir waren in „unserem“ Kindergarten in der Pestalozzistraße. Die Kindergärtnerinnen waren alle furchtbar nett und lieb und haben Lina, die wir in Ermangelung eines Babysitters mitnehmen mussten, sofort ins Herz geschlossen. Weil Lina ja ein Freu-Baby ist, hat sie gleich alle Kindergärtnerinnen um den kleinen Finger gewickelt und dort nun den Spitznamen „Sonnenschein“. Da passt es ja auch, dass Lina in die „Sonnengruppe“ geht.

Der Kindergarten wird von etwa 100 Kindern besucht und steckt gerade mitten in einer Umstrukturierung. Bisher gab es altersgemischte Gruppen, aber nun wird es eine Gruppe von bis zu Zweijährigen Kindern geben, die Lina dann besucht. Hier wird gerade noch umgebaut, aber das sieht alles schon sehr schön aus. Auf jeden Fall jede Menge Platz zum Toben drinnen und draussen.

Anfang Juli ist dann das Anamnese-Gespräch, in dem ich dann genau erzählen muss, was Lina alles kann, darf und soll. Wann sie schläft und was sie gerne isst. Und dann kommt im September die Eingewöhnung nach dem Berliner Modell und wir sind gespannt, wie Lina reagieren wird. Aber vor uns liegt vorher ja noch ein toller Sommer voller Abenteuer, den wir gemeinsam geniessen werden.

21 MayStraßennamen – Ergänzung

Vor ein paar Wochen habe ich hier einen Artikel eingestellt, in dem es um die Benennung von Straßen geht. Immer wieder kocht das Thema hoch, wenn Straßen nach Personen benannt werden.

Wohin das führen kann, sieht man nun in meinem Heimatdörfchen Beelen:

Zwischen Grundschule und Kirche ist ein Plätzchen gelegen, das für gemeinhin „Lehrerparkplatz“ genannt wird. Nun ist jemand auf die Idee gekommen, diesen Platz nach Stauffenberg zu benennen, weil es im Dorf keine Straßenbenennungen nach Wiederstandskämpfern gegen das Nazi-Regime gibt.

Dagegen haben sich nun Stimmen erhoben, die meinen, dass Stauffenberg eine ambivalente Persönlichkeit war, die zwar das Attentat auf Hitler mitorganisiert hat, aber vorher als Befehlshaber in den Krieg zog und somit viele Menschenleben auf dem Gewissen hat.

Und drolligerweise werden nun diese kritischen Stimmen in eine rechte Ecke gestellt, weil sie nicht pro Stauffenbegr sind. An dieser Stelle fasse ich mir mal mit ausholender Geste an den Koopf und verstehe die Welt nicht mehr. In der Tagespresse ist das übrigens auch nachzulesen.

18 MayFreitagsfüller 24

1. Facebook passierte schon immer ohne mich..

2. Sonniges Wetter macht gleich viel bessere Laune, nicht wahr?

3. Was für ein schöner Festtag war das gestern.

4. Soviel zu kochen war nicht einfach, aber es hat sich gelohnt.

5. Ich würde gerne mal ausprobieren wie es ist in einem richtig schnellen Sportwagen zu fahren.

6. Ich kuschele immer mit dem Baby vorm einschlafen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ganz viel Entspannung, morgen habe ich leider Autoreparieren geplant und Sonntag möchte ich Familie geniessen!

17 MayHalbjude

Übrigens gibt es im jüdischen Sinne keine Halb-, Viertel- oder Achteljuden.

Die Zugehörigkeit zum Judentum wird allein über die Mutter vererbt. Wenn die Mutter Jüdin ist, ist das Kind in den Augen eines Juden auf jeden Fall ein kompletter Jude – egal welcher Religion der Vater angehört.

Wenn der Vater Jude ist und die Mutter nicht, ist das Kind in den Augen eines Juden kein Jude.

Wenn man sich diese Tatsache vor Augen hält, dann sind die dubiosen Einteilungen der Nazis nur noch unverständlicher – insbesondere in den Augen der betroffenen. Denn diese haben sich unter Umständen nie auch nur ein kleines Bißchen als Juden gefühlt.