25 DecBabymassage

In den letzten Wochen habe ich Lina zusammen ja einen Babymassage-Kurs besucht. Dieser Kurs hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich will noch ein paar Tipps geben.
Besonders wichtig ist dabei die Gruppengröße. Anfangs sind die Kleinen sehr nervös. Sobald eines der Kinder anfängt zu schreien, stimmen die anderen früher oder später automatisch mit ein. Solange, bis sie dann alle zusammen krakeelen und an das eigentliche Massieren nicht mehr zu denken ist. Unser Kurs war eigentlich für sechs Kinder gedacht. Zum Glück waren es dann nur vier bzw drei Kleine. So war die Gruppengröße ideal entspannt. Aber das ist natürlich auch eine Sache des Preis-/Leistungsverhältnisses: Für den Anbieter rechnet sich die Sache auch erst ab einer gewissen Gruppengröße.
Einige Anbieter ermöglichen die Teilnahme erst ab einem gewissen Alter. Die Lütte war gut vier Wochen alt, als wir den Kurs angefangen haben. Das ging sehr gut mit ihr. Eine Altersbeschränkung kann ich deshalb nicht wirklich nachvollziehen.

Beim Preisvergleich zwischen den Kursen ist auch darauf zu achten, ob Handtücher etc gestellt werden: Bei uns war der Raum voll ausgestattet mit speziellen Kissen, Massageöl und jede Menge Handtüchern. Das ist insofern sinnvoll, weil die Kleinen bei zunehmender Entspannung auch die Kontrolle über den Blasenschließmuskel verlieren und mit Wonne Pipi machen – was hier ein Zeichen des Wohlfühlens ist. Da ohne Windel massiert wird, braucht man in der Zeit oft zwei oder drei Handtücher. Daist es praktisch, wenn die gestellt werden.

Eine Kursdauer von einer Stunde ist vollkommen ausreichend. Die Nettomassagezeit – also die Zeit, in der das Kind nicht aus- oder angezogen wird – ist dann zwar nur 30-40 Minuten und geht sehr schnell vorbei, aber länger halten die Kleinen die Massage sowieso nicht aus.

Das hört sich jetzt nach einen Widerspruch in sich an. Aber die Kleinen müssen jede Berührung neu erlernen. Und nach einer gewissen Zahl von neuen Berührungen meldet das Gehirn irgendwann eine Reizüberflutung und das Kind wird sehr quengelig. Dieser Punkt ist mit jeder weiteren Massage später erreicht und das Kind entspannt sich immer mehr dabei.

Mein Kurs erstreckte sich über fünf bzw sechs Termine. Mehr Termine halte ich aber für sinnvoll. Aber ich fühle mich auch so schon sicher im Umgang und habe die Bewegungsabläufe verinnerlicht. Eigentlich kann man ja auch nicht viel verkehrt machen.

Inzwischen genießt Mademoiselle Lina die Massagen. Ich habe den Wickeltisch mit einer zusätzlichen Rotlichtlampe ausgestattet, damit sie es auch richtig muckelig hat. Und ich lerne ihren Körper besser kennen und kann sie gezielter entspannen. Was zwar nicht immer klappt und Babymassage ist kein allmächtiges Zaubermittel, das mit einem Fingerschnipp alle Wehwehchen wegzaubert, aber sie tut auf jeden Fall gut und hilft.

Ich habe den Kurs bei MedicoReha im Franziskus besucht. (Was eine elende Fahrerei quer durch die Stadt bedeutete) Details sind dem Link zu entnehmen.

Und zu guter Letzt habe ich noch einen Musiktipp: Die isländischen Streicherinnen „Amiina“ machen herrlich ruhige und entspannende Musik. Richtig angenehmes „Plinkiplönki“. Auch hervorragend zum Stillen geeignet.

23 DecFreitagsfüller 3

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Morgen wird es zuerst recht hektisch und dann sehr sehr feierlich.

2. Es gibt so vieles Schöne an Tradition am Heiligabend.

3. Mit einer Videokamera kann man schöne Erinnerungen festhalten.

4. Morgenabend bin ich pappensatt und komatös vom Weihnachtsessen.

5. Ich wünsche mir zu Weihnachten nichts Spezielles. Denn das tollste Geschenk hab ich seit Oktober schon.

6. Es heißt zwischen den Jahren und nicht zwischen den Tagen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine Eltern, morgen habe ich strahlende Beschenktenaugen geplant und Sonntag möchte ich Gans essen und meinen Mann wiedersehen!

23 DecGlückskind

Am gestrigen Donnerstag war ich mit der Lütten bei der Weihnachstfeier unserer Abteilung. Die Allermeisten hatten Lina noch nicht gesehen und es ist eine schöne Gelegenheit, sich mal wieder blicken zu lassen.
Traditionell werden auf der Weihnachtsfeier alle eingereichten Weihnachstgeschenke der Lieferanten und Dienstleister unter den Kollegen verlost. Und Lina bekam auch ein Los ab. Und hat bei der ersten Verlosung, an der sie in ihrem Leben teilgenommen hat, auch gleich was gewonnen. Zwar „nur“ eine Tüte Printen, aber ich denke, dass damit die Weichen für eine glückreiche Zukunft gestellt sind!

19 DecSchnuller aus der Weltraumforschung

Als Neueltern hat man heute eine Riesenauswahl zwischen Dingen udn fragt sich ständig, ob sowas denn nötig ist und was man so alles braucht und was eh nur Beutelschneiderei ist. Muss man wirklich einen Fläschchenkühler haben? (Nein) Braucht man ein Babyphone mit integrierter Spieluhr? (Nein, ist aber nett) …und was es sonst noch so alles in unserer schönen bunten Konsumwelt zu kaufen gibt.

Aber neulich stieß ich auf einen HighTech Schnuller. Der ist so HighTech, dass wir ihn als Schnuller aus der Weltraumforschung betiteln und uns bei NASA und ESA für die Forschung bedanken.

Scherz beiseite: Dieser Schnuller hier ist zwar etwas teuerer als der 08/15 Schnuller der Drogerieeigenmarken. Und den ganzen Schnickschnack wie Kieferentwicklung und so, der auf der Webseite angepriesen wird, mag zwar midizinisch wertvoll sein. Aber dieser Schnuller hat – neben dem schicken Design – einen riesengroßen Vorteil gegenüber allen anderen bisher getesteten Schnullern: Lina hält ihn länger im Mund als alle anderen Schnuller.
Lina ist ja noch nicht soweit, dass sie einen Schnuller festhalten oder sich sogar wieder in den Mund stecken könnte. Und deshalb flutscht der geliebte Sauger des Öfteren aus dem Schnütchen. Wir überlegten schon Konstruktionen aus Bartbinden oder Gummibändern oder Wangenpiercings…. aber dieser Schnuller bleibt wirklich länger drin und erleichtert Muttern und Vatern so ein wenig das Leben. Wir müssen nur noch alle drei Minuten und nicht mehr alle 30 Sekunden nachstopfen.

16 DecFreitagsfüller 2

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1. Ein Glas Wein ist wegen des Stillens für mich im Moment nicht drin.

2. Die knappe Zeit von Erik nervt mich total.

3. Der beste Weg um mit dem Kind in die Rheydter Innenstadt zu kommen ist der Fußweg.

4. In unserer Familie wird er erst an Heilig Abend geschmückt, der Weihnachtsbaum.

5. Wenn ich zu viel Kaffee trinke, wird das Kind wacher.

6. Wir müssen uns langsam echt ´nen Wäschetrockner besorgen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend mit Lina, morgen habe ich viel Shopping mit Erik geplant und Sonntag möchte ich tolle Bilder von der netten Photographin!

09 DecReisevorbereitungen

Wie der Name dieses Blogs schon sagt, fahre ich gerne mal in die naheliegenden Niederlande. Und da muss die Lina natürlich auch mit! Schon vor ihrer Geburt ist sie ja quer durch Europa gereist und hat pränatal mehr Länder gesehen, als so mancher in seinem ganzen Leben.

Und auch wenn Venlo und Roermond um die Ecke liegen undman irgendwie garnicht mehr merkt, dass man eine Grenze passiert hat, so ist es doch Ausland. Und unterscheidet sich in dieser Hinsicht nicht von Spanien, Schweden oder Ungarn. Und wenn man eine Grenze passiert, dann braucht man einen Ausweis.

Also habe ich mich schlau gemacht, was eine Lina so braucht, wenn sie mit Mama oder Papa oder beiden mal die Grenzen Deutschlands verlassen will. Und seit 2007 braucht Kind dazu einen Kinderreisepass. Hierzulande bekommt man einen Personalausweis erst mit (knapp) 16 – davon ist die Lütte ja noch weit entfernt.
In diesen Kinderreisepass kommt ein biometrisches Bild, was das erste Abenteuer ist. Ein Schnappschuss auf der Wickelunterlage ist nicht möglich. Zuerst hatte ich noch die Hoffnung, dass ein Automatenbild reichen würde. Aber es ist schier unmöglich die Kleine zu so einem Bild zu überreden. Also nach nebenan zum Photographen. Diese hat dann echte und ehrliche biometrische Bilder unserer Tochter angefertigt. Zum Glück war sie zu dem Zeitpunkt nicht nur wach, sondern auch fröhlich. Auf dem Bild sieht sie sich aber nun irgendwie garnicht ähnlich. Ihr Kopf wirkt viel runder, als er in Natura ist.
Zum Beantragen des Ausweises muss man jede Menge Papaiere mitbringen. Im Einzelnen kann man das hier nachlesen. Zum Glück kann man den Antrag aber ausdrucken und daheim vom Gatten unterschreiben lassen, so spart man sich einen Weg.

Übrigens wird der Ausweis im Amt gleich ausgedruckt und man kann ihn sofort mitnehmen. Modernste Technik macht es möglich.

Nun haben wir also einen Ausweis, in dem Lina mit 58cm Körperlänge und blauen Augen beschrieben ist. Mal gucken, wie lang das noch so ist. Und der Pass ist sechs Jahre gültig. Ich freue mich schon auf Reisen mit einer Vorschülerin, die den „Babyausweis“ nicht mehr haben will und rumzickt.

09 DecTwichteln 2011

In den kommenden Tagen findet sich hier alles über Twichteln 2011 in Mönchengladbach.

Beim Twichteln handelt es sich eigentlich um das altbekannte „Wichteln“, nur kennen sich die Teilnehmer alle aus Twitter.

Erstmal möchte ich eine kleine Abstimmung machen, wie wir die Übergabe gestalten:

Sorry, there are no polls available at the moment.

Die Höhe des Twichtelgeschenkes sollte zwischen fünf und zehn Euro betragen. Bitte erzählt auch anderen vom Twichteln 2011: Je mehr desto lustiger.

 

09 DecFreitagsfüller 1

Habe den neuen Freitagsfüller eingesammelt und ausgefüllt. Den habe ich hier aufgelesen.

1.  Der beste Weg um abzunehmen ist weniger zu essen und/oder mehr Bewegung. Oder man wird schwanger.

2. Romane von Martin Suter lese ich gerade, und die gefallen mir sehr gut.

3. Mein Adventskranz ist dieses Jahr nicht existent.

4. Unsere Tochter kann so niedlich sein, das ist einfach unglaublich.

5. Es nähert sich der Jahreswechsel – wie immer sehr plötzlich und wenig vorhersehbar.

6. Obwohl viele das Gewese um Weihnachten albern finden, finde ich es supertoll, um die Wahrheit zu sagen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein fischiges Abendessen, morgen habe ich frühstücken mit meinem Schatz geplant und Sonntag möchte ich …ja was eigentlich?

06 DecPassworthinweis Galerie

Auf der rechten Seite findet sich ein Link zur Galerie. Da die dort hinterlegten Bilder privat sind, sind sie mit einem Passwort geschützt. Wer sich die Bilder anschauen will, gibt als Passwort den Vornamen meiner Mutter ein (in Kleinbuchstaben). Wer den Namen meiner Mutter nicht kennt, der kann mir eine Email schicken (ella ätt gmx.de) und dem verrate ich den Namen gerne!

06 DecZwischen Geduld und Hektik

Das Zusammenleben mit einem Säugling stellt einem das Leben auf den Kopf. Das ist eine Binsenweisheit und eigentlich nichts Neues. Aber in welcher Form Lina mein Leben verändert hat, konnte mir vorher keiner sagen. Natürlich strukturiert sich der Tagesablauf anders und wird malerisch um die Stilltermine herum drapiert. Wenn ich das Haus mit ihr verlassen will, muss ich vorher mit einkalkulieren, dass sie ja dann alle vier Stunden an Mutters Brust will. Aber das lässt sich meistens sehr gut organisieren.

Was mir persönlich aber schwer fällt, ist dieser stetige Wechsel zwischen absoluter Hektik undgeduldiger Ruhe: Sobald Lina schläft oder Erik sie betreut, erledige ich in hektischer Schnelle alles das, wofür man zwei Hände braucht: Küche aufräumen, Bad putzen, duschen und so. Auch bei schönen Tätigkeiten wie Kuchenbacken oder Plätzchenformen kommt keine wirkliche Freude auf, denn ständig hat man ein Ohr am Babyphone.
Auf der anderen Seite muss man dann von einem Moment zum anderen von hektischer Eile auf geduldige Ruhe umswitchen, wenn die Kleine gestillt, gewickelt oder betüddelt werden will. Dann ist ausgleichende Ruhe gefragt. Dieser Spagat fällt mir ziemlich schwer. Aber dafür geniesse ich es um so mehr, wenn Laura oder Erik die Kleine nehmen und ich in Ruhe Dinge erledigen kann.