15 JunLinas Abenteuer am Donnerstag

Gesternabend war ich irgendwie zu müde, um noch einen ausführlichen Bericht über Linas gestrige Abenteuer zu schreiben. Das hole ich nun nach.
Wir haben ziemliches Glück mit dem Wetter. Es ist sonnig und schön, wenn auch etwas windig. Aber  hey! Das ist Nordsee.

Als allererstes besorgte ich im Supermarkt Kaffee und Milch. Denn als wir Mittwoch gegen 18.45 hier eintrafen, hatte der Supermarkmt schon zu. Es wird zeitig morgens geöffnet, aber genauso zeitig auch wieder geschlossen. Öffnungszeiten bis 21Uhr kann man sich hier abschminken. Und die meisten Restaurants und Cafes (auch die Eisdielen) schliessen um 21Uhr. Bei unserem Tagesrhythmus muss man das echt einplanen.
Aber mit Kaffee, Milch und der hauseigenen Kaffeemaschine kann der Tag dann gebührlich anfangen. Danach zockelten wir dann los gen Alleestraße (so heißt hier die Einkaufsmeile), um Frühstück zu fassen. Vorher noch schnell in den örtlichen Rossmann (der hier Kloppenburg heißt) und Schwimmwindeln und alles, was wir daheim vergessen hatten, zu kaufen.

Dann endlich frühstücken, Zeitung lesen (MoPo statt Express) und den Tag auf uns zukommen lassen. Dann wieder heimwärts und die Sonne des Tages mit guten Büchern und Linas Schabernack geniessen.
Und dann sollte das GROSSE Abenteuer beginnen. Lina sollte das erste Mal schwimmen gehen.

Lina findet Badewanne nicht sonderlich toll, Sie ist der Sache nicht abgeneigt, aber zeigt keine Begeisterung im Wasser. Aber Erik berichtete, das Laura Schwimmbad immer toll fand.

Das örtliche Erlebnisbad heißt „Piraten Meer“ und verspricht irgendwie mehr als es halten kann. Soooo viel Erlebnis wird nicht gerade geboten. Ich kann mir aber vorstellen, dass Kinder, die schon schwimmen können, dort auf jeden Fall ihren Spaß haben, weil das Wellenbad natürlich supertoll ist. Da kriegt man die Racker auf jeden Fall müdegetobt.

Also haben wir uns abwechselnd aus unserer Kleidung geschält und die Badekleidung angezogen (wann hatte ich eigentlich zuletzt einen Badeanzug an?!?!?) und Lina in die Schwimmwindel gestopft.
Und dann ging es raus is Pinkelbecken. Zuerst nur die Füßchen, dann auch die Beinchen und dann die ganze Lina ins Wasser – UND LINA WAR BEGEISTERT. Mit den Händen auf das Wasser patschen und sicher in Mamas oder Papas Händen durch Wasser krabbeln ist eine Wonne für sie.
Besonders niedlich was es, wie sie versuchte den Wasserstrahl aus dme Springbrunnen festzuhalten.

Lina genoss sichtlich das warme Wasser im Überfluss und die entspannten Eltern. Aber irgendwann wurde sie dann unleidlich und wir zockelten noch ein bißchen auf die Liegewiese.
Mit Kind ist das alles doch ein erhöhter Verwaltungsaufwand: Kind und sich selber gleichzeitig anziehen ist nicht einfach. Insbesondere bei meinen langen, pflegeaufwendigen Haaren.

Danach wollten wir eigentlich noch schnell in das „Blanker Hans“ Museum, das aber schon für die Besucher geschlossen war. Wird also am Freitag nachgeholt.

Dann wieder heimwärts und die Sonne auf unserer kleinen Terrasse geniessen, während Lina erschöpft im Kinderwagen schlummert. Das hat gestern wertvolle, tolle, neue Synasen gegeben….

Abends ging es dann zum Essen wieder in die Innenstadt. In einer Passage haben wir ein mediterranes Restaurant gefunden, wo ich ein sehr sehr leckeres Auberginengericht mit Reis hatte, aber Eriks Jägerschnitzel war nicht wirklich gut. Wurde aber auch nicht berechnet. Und währenddessen verlor Irland haushoch gegen die sichtlich überlegenen Spanier.

In der Wohnung haben wir zwar einen Fernseher, dieser hat aber eine sehr seltsame Programmauswahl: RTL ist nicht vorhanden, aber dafür Bibel.tv. Nunjaaaa….

Heute scheint uns das Wetter auch wieder hold zu sein und es geht ins Sturmflutmuseum „Blanker Hans“ und dann gucken wir mal, was der Tag noch so bringt.

14 JunKleines B, oben an der See

Was treibt uns nach Büsum?

Schon vor Linas Geburt hatte ich mir vorgenommen, mit dem Kind an die See zu fahren. Ich finde die Nordsee toll und mag den Wind und die Wellen. Die gehetzten Wolken und schreienden Möwen. Durch den stetigen Westwind geduckte Bäume finde ich äusserst pittoresk. Und Lina soll im Sand spielen und Meerwasser an den Füßen spüren.

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen einfach ein paar Tage nach Kattwijk zu fahren oder mir von Mareike einen anderen Ort an der niederländischen Nordseeküste empfehlen zu lassen. Aber Erik ist mir zuvor gekommen und hat mir zum Geburtstag einen Büsumurlaub geschenkt.

Büsum hat übrigens weniger Einwohner als Beelen (aber ungleich mehr Übernachtunsgzahlen). Und ich war hier schonmal. Das muss 1984 gewesen sein auf einer Klassenfahrt. Denn der Kreis Warendorf unterhielt hier ein Schullandheim. Mal schauen, ob ich noch ein paar Ecken wiedererkenne?!?! Büsum ist sehr beschaulich und der durchschnittliche Besucher ist eher an einem Grog-Klönschnack interessiert als an Sangriaeimern. Und in der Drogereie werden wohl mehr Inkontinenzeinlagen verkauft als Babywindeln.
Es ist alles sehr gediegen hier und das Meer ist nicht weit von unserer kleinen Ferienwohnung. Diese ist klein, aber liebevoll und praktisch eingerichtet. Die erste Nacht haben wir super geschlafen und machen uns dann gleich auf, um die Stadt zu erobern. Erstmal wollen wir mit Lina schwimmen  gehen.

Bis Samstag ist Erik noch hier. Dann bringe ich ihn nach Altona, von wo aus er den Zug zurück ins heimische Rheydt nimmt. Und ich darf dann eine Runde Mercado geniessen und schwelge in alten Ottensen Zeiten (Dort habe ich mal gearbeitet…)

Über die weiteren Entwicklungen und Abenteuer im Leben der kleinen Lina halte ich den geneigten Leser gern auf dem Laufenden!

 

13 JunAngekommen!

Nach einer überraschend problemlosen Anreise sind wir heile in Büsum angekommen. Die Wohnung ist wirklich nett, ich muss aber noch auspacken und für alles  einen Platz finden. Aber Lina fühlt sich sehr wohl und erkrabbelt ihre Umgebung. Die Nordseeluft tut allen gut und ich hoffe, dass Erik heute Nacht weniger schnarcht als sonst.
Morgen werde ich erstmal den Kühlschrank füllen und dann schwimmen gehen. Ich werde berichten.

13 JunNordwärts, nordwärts…

… wollen wir ziehen.

Im Moment packe ich gerade. Denn die Lina, der Erik und die ich fahren heute nach Büsum. Also 10 Tage Nordsee mit allem, was dazu gehört. Seehunde, Sand, Sturm, Sonne. Aber auch ein Abstecher nach Hamburg ist geplant.

Ich werde versuchen mich hier regelmäßig zu melden und freue mich schon wie Bolle auf die Meeresbrise in der Nase!

10 JunEisfrage

Keiner weiß genau warum, aber sowohl Erik alsauch ich haben festgestellt, dass wir noch nie soviel Eis gegessen haben, wie im Moment.

Wenn wir so richtig Eisbecher essen wollen, dann gehen wir am liebsten zu Sagui an der unteren Brucknerallee. Eis auf die Hand am liebsten bei Ovidio an der Limitenstraße.

Das Eis von Cellino in der Mariengalerie ist zu teuer und schmeckt irgendwie nicht lecker. Das Eis in Martini’s Bistro an der Hauptstraße ist zwar in Orndung, aber die Becher sind recht phantasielos.

Welche Eiscafe-Empfehlung in Rheydt habt ihr? Wo gibt es das allerbeste Spaghettieis?

(und nein, es gibt nichts zu gewinnen…)

08 JunFreitagsfüller 27

1. Seit gestern weiß ich wie weit Möhrchenbrei spritzen kann, wenn die Schüssel runterfällt.

2. Eine Sommerleckerei namens Frozen Joghurt.

3. Erst wenn man jedes Wochenende daheim verbringen muss, weiß man die Zeit davor zu schätzen.

4. Hoffentlich wird alles irgendwann wieder gut.

5. Was mal Laster waren kann ich mir immernoch nicht komplett abgewöhnen.

6. Sonnencreme auf der Haut riecht für mich nach Sommer.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen hffentlich ruhigen Abend, morgen habe ich Familiensamstag geplant und Sonntag möchte ich gutes Wetter!

04 JunGeschenkidee zur Geburt

Zu Linas Geburt haben wir von lieben Menschen sooooo viele tolle Sachen bekommen. Kleidungsstücke, Spielsachen, Ausrüstungsgegenstände.

Hier meine Idee für diejenigen, die ein Geschenk suchen, das ganz besonders und nicht alltäglich ist:

Sobald die Kleinen in den Kindergarten kommen, sollte man alle Kleidungsstücke markieren. Dazu kann man wunderhübsche Einnäher besticken oder weben lassen. Ich denke, das ist ein praktisches und schönes Geschenk. Und der Schenkende bleibt lange in Erinnerung.

Vor ein paar Tagen habe ich sehr einfache Aufnäher bei Dortex bestellt (ich bin also versorgt). Aber man kann ja auch hübsche Einnäher anfertigen lassen mit einem persönlichen Touch und einer individuellen Schriftart. Dabei finde ich gewebte Namensschilder hübscher und haltbarer als welche, die nur bedruckt sind. Es gibt die Schildchen zum Einnähen und zum Aufbügeln.

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Es gibt noch viele andere Anbieter und ich bekomme von der oben genannten Firma nichts, aber ich habe gute Erfahrungen gemacht, weil sie wirklich flott lieferten und alles sehr hübsch geworden ist.

01 JunFreitagsfüller 26

1. Gestern war ich mit der Lina bei IKEA.

2. Das leckere Eis von Ovidio ist meine neuste Entdeckung.

3. Es war einmal und ist nicht mehr, ein kleiner brauner Teddybär, der ass die Milch und trank das Brot, und als er gestorben war, da war er tot.

4. Eigentlich nutze ich nie Nivea.

5. Erdbeeren esse ich am liebsten in Milch schwimmend mit wenig Zucker.

6. Mein Wutausbrich vor dem A*schloch, das auf dem Familienparkplatz bei IKEA stand, war fast filmreif.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Eis in der Sonne, morgen habe ich Langeweile geplant und Sonntag möchte ich dafür einen spannenden Bericht von Erik!

29 MaySonnensegel für Kinderwagen selbernähen

Die Frühsommersonne scheint hell vom Himmel. Wir Erwachsenen geniessen das. Aber für Lina ist die direkte Sonne eher unangenehm. Und für mein blasses Mädchen sogar sehr ungesund. Also muss man für optimalen Sonnenschutz im Kinderwagen sorgen. Es gibt kleine Schirme zum Anklemmen. Oder einige hängen Stoffwindeln oder Gardinen über den Wagen.
Bei Rossmann gibt es kleine Sonnensegel, die man an das Verdeck machen kann. So ein Rollo habe ich neulich gekauft, inzwischen sind sie superschwer zu bekommen.
Mir gefällt das Design nicht wirklich gut: Es ist dunkelblau und mit recht kitschigen Sonnen bedruckt. Deshalb habe ich das Sonnenverdeck ausgemessen und nachgeschneidert.

Als Material dient mir ein buntgestreifter Stoffrest, den ich vor Jahren mal bei IKEA gekauft habe. Dazu braucht man noch etwa einen Meter Gummiband. Und etwa zwei Meter oder vier Meter Kordel. Ich habe hier einfach zwei alte Schnürsenkel von Erik genommen. (Gut, dass ich nichts wegwerfe…)

Das Schnittmuster ist sehr einfach: Es handelt sich um ein schlichtes Trapez: Auf der einen Seite etwa 50cm breit, auf der anderen Seite etwa 30cm breit und eine Höhe von etwa 70 cm. Da Stoff meistens 140cm breit liegt, also einfach die halbe Stoffbreite.

Dann geht es ans Nähen: Zuerst die schmale Seite nähen. (Ich habe hier einfach den verkettelten Stoffrand genommen) Dann die Seitennähte in eine Hohlsaum umnähen. Da muss dann die Kordel durch. Das geht am besten mit einer Sicherheitsnadel und viel Geduld. Man kann entweder eine oder zwei Kordeln durchziehen. Wenn man zwei Kordeln nimmt, ist das Festknoten ein bißchen einfacher.

Dann näht man einen Hohlsaum an der breiten Seite und befestigt zugleich die Kordeln. Durch diesen Hohlsaum zieht man dann das Gummiband. Das Gummiband kann man dann entweder verknoten oder mit ein paar Zickzackstichen zusammennähen. FERTIG!

Das war es.

Das Gummiband spannt man nun über das Kinderwagenverdeck und verknotet die Kordel vorne am Griff. Nun kann man je nach Sonnestand den Sonnenschutz nach rechts oder links verschieben.

25 MayFreitagsfüller 25

1. Endlich scheint so richtig sommerlich die Sonne.

2. Neben Blasen sind da Mückenstiche an meinen Füßen.

3. Wenn wir alle zusammenhalten, dann schaffen wir das.

4. Die vielen tollen Filme auf DVD, die hier stehen wollte ich immer schon sehen, aber ich habe es noch nicht geschafft.

5. Egal ob Nordfriesland oder Westfriesland: Hauptsache Nordsee!

6. Dem Eis von Ovidio kann ich zur Zeit nicht wiederstehen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Abend, morgen habe ich ESC-Gucken geplant und Sonntag möchte ich die Sonne geniessen!