13 JulFreitagsfüller 32

1. Thema Nr. 1 in unserer Familie ist natürlich Lina.

2. Ab und an mal ein Pommesstäbchen für Lina ist unbedenklich.

3. Gestern hätte ich fast einen Autositz für Lina gekauft.

4. Aber das mache ich jetzt online nächste Woche.

5. Es würde helfen, wenn ich jetzt schon die Erfahrung hätte, die ich in zwei Jahren haben werde.

6. Vielleicht kaufe ich den Sitz bei bei Amazon.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schnupfenarmen Abend, morgen habe ich Familienfrühstück geplant und Sonntag möchte ich , dass meine Erkältung vorbei ist!

09 JulKleiner Bädervergleich

Nachdem Lina (und uns) das Schwimmengehen im Urlaub so viel Spaß gemacht hat, sind wir in den letzten Wochen auch hier in Mönchengladbach ins Schwimmbad gegangen. Uns stehen hier sehr viele Schwimmbäder in der näheren und weiteren Umgebung zur Verfügung und zwei haben wir nun gecheckt, die ich hier vergleichend gegenüberstellen will. Letzte Woche waren wir im Schlossbad in Wickrath und gestern in De Bütt in Willich. Chronisten unter meinen Lesern werden sich vielleicht erinnern, dass ich mit Erik dort im August 2007 schonmal in der Sauna war. Da waren wir noch kein Jahr zusammen und nun sind wir MutterVaterKind.

Diese beiden Bäder haben jeweils ein Babybecken, das nur zweihandbreit tief ist, so dass ein Krabbelkind sich darin allein bewegen kann.

  • Der Eintritt in der Bütt beträgt 6Euro pro Person, im Schlossbad 4,50Euro. Im Schlossbad ist darin der Freibadeintritt enthalten!
  • Das Babybecken im Schlossbad ist kleiner, aber nur unwesentlich. Beide haben die gleiche Rutsche. In de Bütt ist neben dem Babybecken ein Whirlpool, wo die Eltern warm sitzen können und die Kleinen beim Plantschen beobachten können. Ist bei Lina noch nicht drin, da man sie ja noch manchmal festhalten muss.
  • Uns kam es so vor, dass im Schlossbad das Babybeckenwasser wärmer war, aber die Lust kühler als in de Bütt. Ist aber nur geschätzt und nicht gemessen.
  • Die „Cafeteria“ in beiden Bädern ist nicht wirklich attraktiv. Aber derKaffee im Schlossbad ist sehr sehr lecker, nicht nur für einen Schwimmbadkaffee. Der Kaffee in de Bütt war allerschlechtester Automatenkaffee. Der Cappuccino war mit Kaffeeweisser und nicht mit Milch gemacht. Dafür alle beiden Daumen runter. Die Fritten im Schlossbad waren absolute Klasse! In de Bütt haben wir nichts gegessen, aber es sah auch nicht wirklich lecker aus.
  • Beide Bäder haben eine Wickelnische. Im Schlossbad mit einer Matte, in de Bütt zwei Matten. Und darüberhinaus gibt es dort zwei in den Wickeltresen eingelassene Babybadewannen mit separatem Wasserhahn, so dass man nach dem Baden den Kindern bequem das Chlorwasser abwaschen kann. Bisher war das immer ein ziemliches Gehampel.
  • Die Familienumkleiden im Schlossbad sind geräumiger und haben ein Brett in Wickeltischhöhe.
  • Beide Bäder sind ziemlich gleich weit von uns weg.

Im Endeffekt geben sich die beiden Bäder also nichts. Aber ich tendiere ein wenig zum Schlossbad.

06 JulFreitagsfüller 31

1. So ein Sommerregen ist nicht nur für Blumen erfrischend.

2. Nur ganz selten habe ich Probleme wegen Mückenstichen.

3. Manchmal mag ich das Schnarchen von Erik sogar.

4. Wenn ich dann aber davon nicht schlafen kann, bin ich anderntags müde.

5. Ein schönes Plätzchen für die Mittagspause ist eigentlich die Baguetterie.

6. Jetzt noch das Wasser für Lina abzukochen halte ich für übertrieben.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen kühlen Abend, morgen habe ich Familienkrabbeln geplant und Sonntag möchte ich gucken, ob die Schwalbe anspringt!

02 JulSchibboleth

Manchmal findet man plötzlich ein Wort für etwas, das man schon immer versuchte in Worte zu fassen. Und man braucht sich den Begriff garnicht auszudenken, sondern er war einfach schon da.

Hier geht es um „Schibboleth“. Ein Schibboleth ist eine sprachliche Besonderheit, durch die man die Herkunft des Sprechers feststellen kann.
So sind es manchmal die Kleinigkeiten, die die Herkunft eines Menschen verraten. Die Frage „Wo kommst du weg?“ qualifiert den Münsterländer. Oder auch der Satz „Mach mal die Tür los!“. Oder wie man den abgegessenen Rest eines Apfel benennt. Für mich heißt das Ding „Kitsche“.

Es gibrt auch Worte, die man sein Lebtag schon gesproche n haben muss, damit sie einem auch nur einigermßen flüssig über die Lippen kommen. So ist das Wort „Streichholzschächtelchen“ für jeden, der nicht deutsch mit der Muttermilch aufgesogen hat, nicht auszusprechen. Und ein Beispiel dafür, was die deutsche Sprache für andere so schwer macht.

Wer hierrüber noch mehr nachlesen will, dem lege ich den zugehörigen Wikipedia-Artikel ans Herz.

29 JunFreitagsfüller 30

1. Manchmal suche ich den Sinn des Lebens.

2. Momentan ist „Bounty“ vom Ovidio Lieblingseis.

3. Ich höre gerne Hörbuücher und Podcasts bei langen Autofahrten.

4. Positiv ist, dass ich das Beste gegeben habe; negativ ist, dass ich nicht weiß, ob andere noch besser waren.

5. Beim Italiener trinke ich nach dem Essen gern einen Espresso.

6. Lina brauchte gestern wirklich keine Jacke anzuziehen, denn gestern war mal Sommer.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen und entspannten Abend, morgen habe ich ähnliches geplant und Sonntag möchte ich mit Lina und erik schwimmen gehen!

26 JunGut versteckt?

Nach dem ganzen Urlaubstrubel sollte endlich mal wieder Alltag einkehren. Aber ich muss heute nochmal kurz zu meiner Mutter fahren, aber am Mittwoch ist dann wieder normal Krabbelstunde. *hurra*

Aber Lina entwickelt sich auch immer weiter. Zum einen hat sie wohl den Bogen raus, sich wieder hinzusetzen. Ich habe sie dabei zwar noch nicht beobachtet. Aber gestern hat sie im Laufstall (aka Babyknast) sich mehrfach hingestellt und sich wieder gesetzt.

Und kognitiv hat sie einen großen Schritt getan. Denn bisher war alles, was aus ihrem Sichtfeld verschwand, einfach weg. Nun erinnert sie sich: Wenn man ihr etwas zeigt und es dann in der Hand verschwinden lässt, dann versucht sie die Hand zu öffnen. Auch schaut sie herunterfallenden Dingen nach.

Aber heute Abend darf Lina dann schaukeln bei Oma im Garten!

24 JunHome, sweet home

Endlich wieder daheim.

Nachdem wir heute nicht nur ein leckeres Frühstück, sondern auch noch ein köstliches Mittagessen bei Muttern genossen hatten, ging es dann auf die letzte Etappe heim nach Mönchengladbach. Leider war das leichter gesagt als getan, denn das Wetter hat nicht mitgespielt: Unterwegs regnete es so sehr auf der Autobahn, dass man nicht schneller als 90 fahren konnte. Aber auch so kommt man an, wenn neben einem ein kleines Mädchen im MaxiCosi schlummert.

Daheim dann auspacken und Mitbringsel verteilen – insbesondere die Zigaretten aus Helgoland weckten das Interesse: Sind es doch deutsche Zigaretten ohne Steuermarke. Der Erik hat die Lina erstmal wundgeschmust, dann hat Laura die Lina wundgeschmust und ich habe die heimische Senseo und das eigene Klo genossen. Und den Fernseher mit der großen Programmauswahl. So langsam komme ich wieder an und sichte die Photos und freue mich daheim zu sein.

Urlaub ist ja schön. Aber wieder nach Hause kommen ist noch viel toller.

23 JunHeimwärts

Inzwischen hat Norrhein-Westfalen uns wieder.

Am heutigen Samstag habe ich zeitig alles gepackt, die Wohnung leergeräumt und alles, was ich kindersicher verstaut hatte, wieder an seinen Platz gestellt (hoffentlich). Das Auto war wieder wie ein 3D-Puzzle vollgestellt und dann ging es ab nach Süden. Ich bin sehr gut durchgekommen, nur vorm Elbtunnel gab es eine kleine Verzögerung.
Zum Glück hatte ich von vornherein die etwas längere Strecke über die A7 (Hannover) gewählt, die sich als staufreier und baustellenarm entpuppte.

Nun sind wir für eine Nacht bei Linas Oma, die für ihr Enkelkind eine Schaukel in den Kirschbaum gehängt hat, die Lina liebt. Weil Lina ja schaukeln per se toll findet.

Bevor ich Büsum heute verlassen habe, habe ich noch schnell bei Fisch Möller zwei Schollen erworben, die meine Mutter uns vorhin mit viel Speck (also auf Finkenwerder Art) gebrutzelt hat. Das war somit auch ein kulinarisch toller Abschluss des Urlaubs.

Die letzte Nacht war nicht gar so toll, weil die Kopfschmerzen mich arg plagten. Aber so langsam geht es wieder und ich freue mich auf eine geruhsame Nacht im Westfälischen. Und morgen geht es dann wieder ins Rheinland zu Linas Papa und der GROSSEN Schwester, die ihren Schatz schon sehr vermissen.

23 JunFußballweltmeisterschaft in Beelen

Wie der geneigte Leser ja schon weiß, bin ich in Beelen aufgewachsen. Das ist ein Dörfchen in der malerischen Parklandschft am östlichen Rande des Münsterlandes. Dort, wo Fuchs und Hase sich nicht nur gute Nacht sagen, sondern vorher nochn Pils zusammen trinken.

Aber ich schweife ab: Denn dieses kleine Örtchen mit seinen gut 6000 Einwohnern wird Austragungsort einer echten Fußballweltmeisterschaft. Also nicht eines Juxturniers betrunkener Hobbykanninchenzüchter, sondern die CISM Frauen Fußballweltmeisterschaft. Also die Fußball-Militär-Weltmeisterschaft der Frauen. Und nein, das habe ich mir nicht aus den Fingern gesaugt. In Beelen wird sogar das Finale stattfinden. Und da viele Spielerinnen des deutschen Kaders zur Zeit Berufssoldatinnen sind, werden sie in die deutsche Mannschaft berufen und vielleicht ja in Beelen spielen.

Und da ich ja heute auf dem Rückweg von Büsum über Beelen fahre, ergibt sich vielleicht ja die Möglichkeit zum Gucken.

22 JunFahrt vorbei

morgen geht es fort,
Kommen wir wieder an den Ort.
Norden ist unser Glück
Und in uns bleibt nur Erinnerung zurück.

So lautet die letzte Strophe des Fahrtenliedes „Roter Mond„. Heute war ich zuerst mit der Lütten auf dem Wochenmarkt und habe Erdbeeren erstanden. Dann habe ich eine handvoll Souvenirs gekauft und einfach die Sonne genossen. Danach haben wir einen schönen Mittagsschlaf gemacht und waren noch auf dem Spielplatz, damit Lina nochmal ne Runde schaukeln kann. Dann mussten wir uns schon sputen heinzukommen, weil ein ziemlicher Platzregen mit Gewitter über Büsum herniederging. Nach dem Regen bin ich dann zum Thai zum Abendessen gegangen und nun spielt Deutschland und ich bastele schnell diesen Eintrag zusammen. Denn leider habe ich fiese Kopfschmerzen und werde mich gleich zu meiner schlafenden Tochter kuscheln. Morgen muss dann ja den ganzen Kram hier aus der Wohnung wuchten und wieder in mein Auto puzzeln.

Schwennsen