19 JunSonnenschein am Dienstag

Der heutige Tag war wegen einer tollen Nachricht aus Rheydt besonders schön und aufregend für mich. Details werden aber noch nicht verraten.

Das Linamädchen war heute zeitig wach und wuselte herum. Aber sie schlief dann gegen 10Uhr wieder ein und gab mir Zeit zum ausgiebigen Duschen mit Haarewaschen, Wohnung Aufräumen und Spülen. Als die Maus dann wieder wach war, ging es erstmal kurz nach nebenan zum Supermarkt und am frühen Nachmittag zum Shoppen in die Stadt *räusper* Und endlich mal wieder zum Haareschneiden. Zuletzt war ich im August oder so mein Friseur. Und nachdem das postpartale Effluvium nun hoffentlich durch ist, habe ich nun endlich wieder eine einheitliche Haarlänge. Es sind gut zwei Handbreit Haarspitzen abgeschnitten worden. Wahrscheinlich fällt das aber mal wieder keinem auf. *zwinker*

Nach dem oblitgatorischen Spaghettieis, bin ich mit Lina zum Spielplatz gegangen. Dort habe ich mich auf eine Schaukel gesetzt, Lina auf meinen Schoß und vorsichtig angefangen zu schaukeln. Und – was auch sonst – Lina LIEBT schaukeln. Sie quietscht vor Freude und Glück und kann nicht genug bekommen. Je wilder eine Bewegung ist und je mehr es wackelt und schukelt, desto mehr Spaß hat Lina. Sie wird wohl mal Achterbahntesterin. Oder Motorradweltmeisterin.

Heute war es sehr super schön sonnig. Die Lütte hatte ich gut eingecremt und deshalb haben wir die Sonne sehr genossen. Hier an der Wohnung habe ich noch in der Sonne gesessen und gelesen.

Übrigens habe ich beschlossen am Donnerstag nach Helgoland zu fahren. Bin schon sehr gespannt und hoffe auf gutes Wetter und ruhige See. Zum Glück bin ich nicht anfällig für Seekrankheit.

19 JunUrlaubsbilder in der Galerie

In der Galerie auf der linken Seite sind nun aktuelle Urlaubsbilder von uns zu finden. Als Passwort dient der Vorname von meiner Mutter, also Eriks Schwiegermutter. Wer den Namen nicht kennt, der darf sich vertrauensvoll per Mail an mich wenden oder hier in den Kommentaren nachfragen.

18 JunFriedrichstadt

In Anbetracht der Tatsache, dass das Wetter sich heute Mittag sehr verschlechterte, habe ich mich dazu entschieden einen großen Ausflug mit dem Auto zu machen.

Am Morgen habe ich erstmal den örtlichen Waschsalon aufgesucht (Ich jonn su unwahrscheinlich jähn met dir enn der Waschsalon, weil du häss Ahnung vun dä Technik, vunn der ich nix verstonn.) und danach das Kind uns mich ins Auto gepackt um ins Nordfrisische Friedrichstadt zu fahren. Das liegt an der Eider kurz vor Husum.

Die Stadt wurde 1621 von holländischen Einwanderern gegründet, die in ihrer Heimat wegen ihres Glaubes verfolgt wurden und unter Herzog Friedrich III einen Platz zur Stadtgründung bekamen. Das war ein klassisches Win-Win-Geschäft: Die Zusicherung religiöser Freiheit gegen das Know-How der holländischen Landgewinnung. Also wurde das Städtchen nach holländischem Muster sehr rechtwinkelig mit kleinen giebelständigen Häuschen am Ufer von Eider und Treene errichtet. Und das Städtchen ist sowas von malerisch pittoresk, das man sofort einen Aquarellkurs belegen möchte, um die romantischen Ecken im Bild festzuhalten. Mit dem Photapparat gelingt das leider viel zu unzureichend. Leider war auch das Wetter heute sehr bedeckt und regnerisch, was keine wirklich schönen Bilder erlaubt. Vor vielen der Häuschen stehen übrigens Rosebüsche und -stämmchen, die nach so einem Sommerregen natürlich um die Wette duften.
Das Städtchen ist natürlich mit Cafes, Wohn- und Modeboutiquen gespickt, wie bei solchen Städtchen üblich. Auf jeden Fall habe ich leckeren Käsekuche gegessen und eine sehr schicke Winterjacke gekauft, auf der einfach „Christine“ draufsteht. Meine aktuelle Winterjacke kann ich nicht mehr tragen, da sich die Motten leider im letzten Sommer darüberher gemacht haben. Eine Fahrt nach Friedrichstadt ist jeden Nordfrieslandurlauber zu empfehlen, zum Beispiel als Abstecher bei der Syltanreise.

Auf dem Heimweg von Friedichstadt habe ich noch einen Schlenker über das Eidersperrwerk gemacht. Leider hat es dort so gestürmt, dass ich nicht aus dem Auto steigen mochte. Und vom Auto aus hat man leider auch nichts von der interessanten und wichtigen Technologie gesehen. Vielleicht ja ein andermal.

18 JunKrabbelschrittchen

Lina erlebt in Büsum zwar jede Menge Abenteuer und sieht und lernt hier viel: Möwenschreien, Seewind, Sand, Wasser. Aber quasi nebenher übt sie zur Zeit das Krabbeln. Und das gelingt ihr von Tag zu Tag besser. Das Krabbeln an sich wird flüssiger und zielstrebiger (Immer auf jeden Fall hin zu Mama). Sie zieht sich an allem hoch, das sich auch nur im Ansatz dazu eignet: Dazu gehören leider auch Vorhänge oder bewegliche Türen, was des Öfteren zu Umkippern und ein wenig Geplärr führt. Dabei tut sie sich nicht weh, sondern erschrickt sich meist einfach nur. Wenn sie denn dann steht, weiß sie auch noch nicht, wie sie sich wieder setzen kann. Aber sie kann sich im Stehen an Dingen entlanghangeln.
Sie übt gerade über Dinge hinwegzukrabbeln. Zum Beispiel die erhöhte Schwelle des Badezimmers.

Ich glaube aber, dass sie nicht lange Krabbeln wird, denn sie steht viel zu gern und wahrscheinlich wird sie schon bald laufen.

17 JunSonniger Sonntag

Nach dem anstrengenden Samstag, habe ich es heute eher ruhig angehen lassen. Aber Lina hatte da was gegen und war schon sehr zeitig wach. Und es ist morgens echt anstrengend, mich gleichzeitig um Lina zu kümmern und zu duschen. Das ist daheim mit Erik echt entspannter.

Irgendwann habe ich mir dann aber die Kleine geschnappt und wir sind zum Trödelmarkt gegangen, wo ich bei ein paar Babyklamöttchen für Lina nicht wiederstehen konnte. Und eine Überaschung habe ich auch noch gefunden für die Daheimgebliebenen (und weil hier mitgelesen wird, sage ich auch nicht für wen). Auf dem Heimweg habe ich dann ein gemütliches zweites Frühstück genommen und habe dann noch den Sonntag im Tourismus genossen und war noch kurz im Edeka. Dort gab es ein besonderes Schauspiel zum Schmunzeln: Der Supermarkt hat draussen ein paar Obst- und Gemüsesteigen stehen, aus denen sich die örtlichen Amseln fleissig bedienen und mit Kirschen im Schnabel davonflogen. Darauf habe ich den Marktleiter angesprochen, der gerade Kassendienst hatte. Er war auch ziemlich verzweifelt, kann es aber nicht ändern.

Mittags haben wir dann ein kleines Schläfchen eingelegt und Nachmittags habe ich das Kind in den Kinderwagen gepackt und wir haben einen langen Spaziergang gemacht. Dieser hat mir zu einer Straße mit dem Namen „Muschelbank“ geführt. Denn dort war ich vor gut 30 Jahren schonmal auf Klassenfahrt. Das Gebäude steht noch und wird nun wohl vom DLRG genutzt, aber sonst habe ich nicht viel wiedererkannt. Danach ging es am Deich entlang Richtung Innenstadt, wo ich mein Abendessen beim Thai genossen habe. Sehr sehr sehr lecker. Und schön scharf.

Während Deutschland gewonnen hat, habe ich die kleine Lina noch eine Runde müdegetobt… mal schauen, welche Abenteuer ich morgen für Lina finden kann.

16 JunSame same, but different

Der Samstag sticht ein wenig aus dem Urlaub in Büsum hervor, denn wir waren nicht in Büsum, sondern in Hamburg. Aufgrund der Tatsache, dass der Erik am Samstag schon wieder nach Rheydt musste, musste er mit dem Zug zurück fahren. Deshalb habe ich ihn am Samstagvormittag nach Hamburg gefahren und er hat sich in Altona in den Zug gesetzt.
Und ich habe den Rest des Tages genutzt, um Lina „mein“ Altona zu zeigen.

Als ich noch in Saarbrücken gearbeitet habe, war ich häufiger in unserem Büro in Hamburg. Die Räume waren damals in der Gaußstraße in einer alten Schokoladenfabrik. Schräg gegenüber ist die letzte Bauwagensiedlung – also durchaus ein bemerkenswerter Ort. Ich habe damals in Hamburg viel erlebt und wollte ja eigentlich komplett dorthin ziehen. Bevor wir das aber wirklich umsetzen konnten, war die Firma leider pleite. Und ich landete statt in Altona nun in Mönchengladbach. Und der Rest ist Geschichte.
Deshalb war die Fahrt nach Altona für mich also eine kleine Reise in die Vergangenheit. Ich war seit 2004 nicht mehr dort und war gespannt, was sich alles geändert hat. Sehr vieles ist überaschend gleich geblieben – so einiges hat sich aber geändert. So ist der Bahnhof komplett überarbeitet worden und hat nun einen MediaMarkt eingebaut. Auch mein „Stammhotel“ ist noch genau so, wie ich es in Erinnerung hatte.

Und weil ich ja nur alle Jubeljahre mal nach Altona fahre, hat sich die Bevölkerung überlegt ein kleines Fest zu meinen Ehren zu feiern. Nein, Scherz beiseite: Zufälligerweise ist an diesem Wochenende die Altonale: Die Innenstadt ist eine Festmeile mit grooooßen Flohmarkt und tollen Ständen. Ich habe den Bummel sehr genossen und mir viel angeschaut und natürlich viel zu viel Geld ausgegeben. Das Mercado habe ich auch ausführlich durchbummelt. Und mir natürlich auch eine neue SIM für Mobiltelefon besorgt, die auch tadellos ihren Dienst verrichtet. HURRA! Endlich vernünftig online! *freu*
Um mich rum waren übrigens sehr viele junge Eltern. Und mir ist aufgefallen, dass viel mehr Eltern ihre Kleinsten in Tragen auf Rücken oder Bauch hatten, statt im Kinderwagen. Trotzdem oder gerade deswegen habe ich mir die Füße wundgelaufen. Aber es hat sich gelohnt.

Vor ein paar Tagen hatte ich in einer Vermesserpostille gelesen, dass im Stadtmuseum von Altona eine Ausstellung über Aristo Rechenschieber und ihre Bedeutung für die Stadtmessung stattfindet. Und die habe ich mir dann auch angeschaut und bin nun mal wieder ein bißchen klüger. Rechenschieber braucht heute kein Mensch mehr und die Handhabung ist den Allermeisten vollkommen schleierhaft. Aber der Rechenschieber war lange Zeit für einen Ingenieur das wichtigste Werkzeug überhaupt.

Voller Eindrücken und lauter sinnlosem Zeug, das ich eingekauft habe, haben wir uns dann wieder Richtung Büsum aufgemacht. Der Erik war in der Zwischenzeit heile in Rheydt angekommen und während die Kleine nun endlich schläft, zappe ich ein wenig durch den Fernseher und schreibe nebenher dann mal den heutigen Tagesbericht. Auf jeden Fall werde ich von diesem Tag noch lange zehren.

15 JunLinas Erlebnisse am Freitag

Heute ging es in den blanken Hans. Anfangs war das Wetter heute wirklich gut, aber es zog sich zu, aber zur Sturmflut kam es dann zum Glück nicht…. Zuallererst musste ich die Sache mit meiner mobilen Internetflat klären (siehe unten). Und dann ging es wieder in die Alleestraße zum Frühstücken und dann weiter in das Museum „Blanker Hans“, das sich um Sturmfluten dreht.

Das Museum ist wirklich sehr toll gemacht! Zuerst wird man in die Zeit Anfangs der 60er Jahre versetzt, in der eine große Sturmflut Norddeutschland heimsuchte. Dann fährt man mit einer Art Achterbahn durch eine Szenerie, in der einem das Thema Sturmflut nähergebracht wird. Danach wird man über den Einfluss des Klimas und der Klimaerwärmung auf die Küsten aufmerksam gemacht.

Dann geht es weiter mit Deichbau und allem, was dazu gehört. So weiß ich nun, wieso der Bommel auf der Pudelmütze ist. Das verrate ich aber an einer anderen Stelle. Zu guterletzt gibt es eine Piratenabteilung im Museum, die kleine und große Jungsherzen höher schlägen lässt. War eine unterhaltsame und lehrreiche Erfahrung und ist sehr zu empfehlen.

Danach stromerten wir eine Runde durch den Büsumer Hafen und haben leckere Fischbrötchen gegessen. Ganz doll viel mal leckerer als bei Nordsee oder so. *yummi*

Danach gab es auf den gemeinsamen Wunsch einer einzelnen jungen Mutter noch einen Eisbecher und dann mussten wir leider durch den Regen wieder nach Hause. Leider hat es dann den Rest des Nachmittags mehr oder weniger geschüttet. Währenddessen ist Lina-Baby dann durch die Wohnung gekrabbelt und hat Schuhe untersucht. Oder die Tischkanten. Oder ihr Spielzeug. Oder was es sonst noch so alles zu untersuchen gibt. Danach ist sie auf meinem Bauch selig eingeschlafen.

Pünktlich um kurz vor acht hat es aufgehört zu regnen und wir haben uns zum Pizzaessen aufgemacht.

Nun schläft die Kleine frischgefüttert und schlummert selig im Bett. Und ich freue mich derweil auf den Ausflug nach Hamburg morgen, auch wenn es frühes Aufstehen bedeutet.

15 JunAuf die Geschwindigkeit kommt es an

Da habe ich seit vielen Jahren meinen Mobilfunkvertrag bei ePlus. Eigentlich schon immer. Den habe ich ursprünglich schon als Studentin abgeschlossen. Vor einigen Jahren habe ich diesen Vertrag mal in einen BASE-Vertrag gewandelt mit einer Internet-Flatrate.

Über all die Jahre habe ich mich gewundert, weshalb mein Mobiltelefon immer so langsam im Internet ist. Irgendwie habe ich das darauf zurückgefürt, dass ich das Gerät wohl schlecht konfiguriert hätte und/oder ich halt in einem Gebiet mit schlechtem Empfang sei. Und irgendwie ging es ja auch immer irgendwie.

Aber nun habe ich ein Smartphone und der Erik hat ein sehr ähnliches Gerät. Hier im Urlaub stellen wir fest, dass er oft UMTS-Empfang hat, während ich hier nur mit einer jämmerlichen Edge-Verbindung rumkrebse. Das kann doch nicht sein. Und es besteht insofern Handlungsbedarf, dass es hier in der Feiernwohnung kein W-LAN gibt und ich doch gerne und oft online bin, damit ihr alle das hier lesen könnt.

Also habe ich heute dann mal den freundlichen BASE-Support angerufen, der auch schon des Rätsels Lösung fand, weshalb der Erik neben mir steht und im gleichen Netz viel schneller ssssurfen kann als ich: Meine SIM-Karte ist zu alt! Unglaublich, aber wahr. Meine SIM ist nun auch schon etliche Jahre alt (vielleicht so zehn Jahre?) und unterstützt deshalb noch keine UMTS-Verbindungen. Deshalb werde ich morgen in Hamburg einen EPLUS-BASE-Shop aufsuchen und mir eine neue SIM aushändigen lassen. Und dann bin ich hoffentlich schneller unterwegs.

15 JunFreitagsfüller 28

1. Ein kleiner Schritt für einen Erwachsenen, viele Krabbelschritte für Lina.

2. Kleine Kinder wollen Erwachsenen alles nachmachen.

3. Und das ist auch gut so. Aber manchmal anstrengend.

4. Früher trank ich oft Sekt, RedBull und Wodka in einem großen Glas.

5. Der feine Unterschied zwischen gute gemeint und gut gemacht.

6. Natürlich sieht man auch in Büsum die Fußball-EM.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Abend mit Erik , morgen habe ich Hamburg Altona geplant und Sonntag möchte ich auf den Trödel!

15 JunLinas Abenteuer am Donnerstag

Gesternabend war ich irgendwie zu müde, um noch einen ausführlichen Bericht über Linas gestrige Abenteuer zu schreiben. Das hole ich nun nach.
Wir haben ziemliches Glück mit dem Wetter. Es ist sonnig und schön, wenn auch etwas windig. Aber  hey! Das ist Nordsee.

Als allererstes besorgte ich im Supermarkt Kaffee und Milch. Denn als wir Mittwoch gegen 18.45 hier eintrafen, hatte der Supermarkmt schon zu. Es wird zeitig morgens geöffnet, aber genauso zeitig auch wieder geschlossen. Öffnungszeiten bis 21Uhr kann man sich hier abschminken. Und die meisten Restaurants und Cafes (auch die Eisdielen) schliessen um 21Uhr. Bei unserem Tagesrhythmus muss man das echt einplanen.
Aber mit Kaffee, Milch und der hauseigenen Kaffeemaschine kann der Tag dann gebührlich anfangen. Danach zockelten wir dann los gen Alleestraße (so heißt hier die Einkaufsmeile), um Frühstück zu fassen. Vorher noch schnell in den örtlichen Rossmann (der hier Kloppenburg heißt) und Schwimmwindeln und alles, was wir daheim vergessen hatten, zu kaufen.

Dann endlich frühstücken, Zeitung lesen (MoPo statt Express) und den Tag auf uns zukommen lassen. Dann wieder heimwärts und die Sonne des Tages mit guten Büchern und Linas Schabernack geniessen.
Und dann sollte das GROSSE Abenteuer beginnen. Lina sollte das erste Mal schwimmen gehen.

Lina findet Badewanne nicht sonderlich toll, Sie ist der Sache nicht abgeneigt, aber zeigt keine Begeisterung im Wasser. Aber Erik berichtete, das Laura Schwimmbad immer toll fand.

Das örtliche Erlebnisbad heißt „Piraten Meer“ und verspricht irgendwie mehr als es halten kann. Soooo viel Erlebnis wird nicht gerade geboten. Ich kann mir aber vorstellen, dass Kinder, die schon schwimmen können, dort auf jeden Fall ihren Spaß haben, weil das Wellenbad natürlich supertoll ist. Da kriegt man die Racker auf jeden Fall müdegetobt.

Also haben wir uns abwechselnd aus unserer Kleidung geschält und die Badekleidung angezogen (wann hatte ich eigentlich zuletzt einen Badeanzug an?!?!?) und Lina in die Schwimmwindel gestopft.
Und dann ging es raus is Pinkelbecken. Zuerst nur die Füßchen, dann auch die Beinchen und dann die ganze Lina ins Wasser – UND LINA WAR BEGEISTERT. Mit den Händen auf das Wasser patschen und sicher in Mamas oder Papas Händen durch Wasser krabbeln ist eine Wonne für sie.
Besonders niedlich was es, wie sie versuchte den Wasserstrahl aus dme Springbrunnen festzuhalten.

Lina genoss sichtlich das warme Wasser im Überfluss und die entspannten Eltern. Aber irgendwann wurde sie dann unleidlich und wir zockelten noch ein bißchen auf die Liegewiese.
Mit Kind ist das alles doch ein erhöhter Verwaltungsaufwand: Kind und sich selber gleichzeitig anziehen ist nicht einfach. Insbesondere bei meinen langen, pflegeaufwendigen Haaren.

Danach wollten wir eigentlich noch schnell in das „Blanker Hans“ Museum, das aber schon für die Besucher geschlossen war. Wird also am Freitag nachgeholt.

Dann wieder heimwärts und die Sonne auf unserer kleinen Terrasse geniessen, während Lina erschöpft im Kinderwagen schlummert. Das hat gestern wertvolle, tolle, neue Synasen gegeben….

Abends ging es dann zum Essen wieder in die Innenstadt. In einer Passage haben wir ein mediterranes Restaurant gefunden, wo ich ein sehr sehr leckeres Auberginengericht mit Reis hatte, aber Eriks Jägerschnitzel war nicht wirklich gut. Wurde aber auch nicht berechnet. Und währenddessen verlor Irland haushoch gegen die sichtlich überlegenen Spanier.

In der Wohnung haben wir zwar einen Fernseher, dieser hat aber eine sehr seltsame Programmauswahl: RTL ist nicht vorhanden, aber dafür Bibel.tv. Nunjaaaa….

Heute scheint uns das Wetter auch wieder hold zu sein und es geht ins Sturmflutmuseum „Blanker Hans“ und dann gucken wir mal, was der Tag noch so bringt.