22 JunFreitagsfüller 29

1. Wenn ich könnte wie ich wollte, dann würde ich einfach nach Hamburg ziehen (und euch alle mitnehmen).

2. Heute ist leider schon der letzte Tag vom Urlaub.

3. Nein, wir werden nicht noch länger hierblieben.(leider)

4. Heute hatte ich Cornflakes, Kaffee und Bremen4 zum Frühstück.

5. Es ist immer schön wenn man Dinge auch nach langer Zeit wiedererkennt.

6. Die nächste Jeans, die ich mir kaufe, muss blau sein und extra bequem.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf noch ein bißchen Nordsee, morgen habe ich die erste Etappe der Heimfahrt geplant und Sonntag möchte ich die zweite Etappe in Angriff nehmen.!

21 JunHelgoland

Fangen wir mal mit einer Quizfrage an: Was hat Helgoland mit dem Kloster Corvey zu tun? Die Lösung ist am Ende dieses Eintrags zu finden.

Also: Lina und ich waren heute auf Helgoland. Das ging alles ziemlich zeitig los, denn ich musste bis 8.30Uhr die Karte abgeholt haben. Dann war auch bald Boarding und um 9.15Uhr legte die „Lady von Büsum“ dann pünktlich ab. Im hellsten Sonnenschein hatte ich einen Platz am Heck gefunden. Zwar war die Sicht von dort sehr toll und spektakulär, aber leider war es dort sehr sehr laut, weshalb ich auf dem Rückweg dann einen anderen Platz suchte. Übrigens hatte ich fast auf der gesamten Strecke Mobilempfang.

Irgendwann tauchte dann die Insel am Horizont auf. Zuerst nur die Düne, dann auch Helgoland selber. Kurz nach 12Uhr waren wir dann da. Weil Helgoland keinen wirklichen Kai hat, muss man ein paar Meter vorm Hafen in ein kleines Beiboot steigen und wird damit dann an Land gebracht. Anfangs hatte ich ziemlichen Bammel vor dem Ausbooten, denn ich hab ja Lina im Kinderwagen. Aber das war absolut problemlos. Denn die Leute, die die Börteboote fahren, sind echte Vollprofis und schaffen alles mögliche aus den Fähren an Land. Kinderwagen, Rollstühle, Gepäck, Bollerwagen und anderes Sperrgut sind gar kein Problem. Ich habe mich absolut sicher aufgehoben gefühlt.

Und dann Helgoland. Da auf der Insel kein Zoll erhoben wird und auch keine Mehrwersteuer, sind die Waren dort sehr billig. Ne Stange Zigaretten kostet zur Zeit 27Euro. Aber auch Fischbrötchen oder die Pizza kosten nicht mehr als auf dem Festland. Ich habe dann mit dem Kinderwagen einen ordentlichen Spaziergang gemacht. Der Rundwanderweg ist übrigens bezeichnenderweise als „barrierearm“ (und nicht barrierefrei) ausgeschildert ist, bietet aber spektaluläre Aussichten. Man kann die Bilder von der „langen Anna“ ja eigentlich zu genüge aus Reiseführern und dem Fernsehen. Aber das alles selber mal zu sehen ist sehr beeindruckend. Aber auch die kleinen Beobachtungen am Rande sind spannend. So gibt es auf Helgoland eine große Schrebergartenkolonie oder die Bombentrichter, die Spuren der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg sind.
Das Wetter war heute phantastisch, weshalb ich mir die Haut ein wenig verbrutzelt habe. Aber zum Glück hatte ich Lina gut eingecremt und angezogen.

Gegen 15Uhr ging es dann auch schon wieder zurück und gegen 19.15Uhr waren wir dann wieder in Büsum. Leider zog sich die Rückfahrt ziemlich, denn ich war ziemlich erschlagen und Lina wollte natürlich auch weiter bespasst werden. Und im Laufe der Zeit verschwand leider auch die Sonne wieder hinter ein paar Wolken.

Für Lina war es ein leider recht anspruchsloser Tag, da sie die meiste Zeit im Kinderwagen lag. Nun muss ich das Kind erstmal wieder ein bißchen müdetoben, da sie so nicht einschlafen will.

Auf jeden Fall will ich irgendwann mal Urlaub auf Helgoland machen und die Insel mir in aller Ruhe anschauen, denn die wenigen Stunden heute haben wirklich nicht gereicht. Man könnte also sagen, dass ich angefixt bin.

Und leider ist am morgigen Freitag schon der letzte Urlaubstag hier und dann geht es wieder heimwärts.

Und zu guterletzt die Verbindung von Helgoland und Corvey, Der Dichter unserer Nationalhymne Hoffmann von Fallersleben hat diese ja auf Helgoland geschrieben. Im Kloster Corvey war er hernach Bibliothekar und verstarb dort auch.

Helgoland 

Fangen wir mal mit einer Quizfrage an: Was hat Helgoland mit dem Kloster Corvey zu tun? Die

Lösung ist am Ende dieses Eintrags zu finden.

Also: Lina und ich waren heute auf Helgoland. Das ging alles ziemlich zeitig los, denn ich

musste bis 8.30Uhr die Karte abgeholt haben. Dann war auch bald Boarding und um 9.15Uhr legte

die „Lady von Büsum“ dann pünktlich ab. Im hellsten Sonnenschein hatte ich einen Platz am Heck

gefunden. Zwar war die Sicht von dort sehr toll und spektakulär, aber leider war es dort sehr

sehr laut, weshalb ich auf dem Rückweg dann einen anderen Platz suchte. Übrigens hatte ich fast

auf der gesamten Strecke Mobilempfang.

Irgendwann tauchte dann die Insel am Horizont auf. Zuerst nur die Düne, dann auch Helgoland

selber. Kurz nach 12Uhr waren wir dann da. Weil Helgoland keinen wirklichen Kai hat, muss man

ein paar Meter vorm Hafen in ein kleines Beiboot steigen und wird damit dann an Land gebracht.

Anfangs hatte ich ziemlichen Bammel vor dem Ausbooten, denn ich hab ja Lina im Kinderwagen.

Aber das war absolut problemlos. Denn die Leute, die die Börteboote fahren, sind echte

Vollprofis und schaffen alles mögliche aus den Fähren an Land. Kinderwagen, Rollstühle, Gepäck,

Bollerwagen und anderes Sperrgut sind gar kein Problem. Ich habe mich absolut sicher aufgehoben

gefühlt.

Und dann Helgoland. Da auf der Insel kein Zoll erhoben wird und auch keine Mehrwersteuer, sind

die Waren dort sehr billig. Ne Stange Zigaretten kostet zur Zeit 27Euro. Aber auch

Fischbrötchen oder die Pizza kosten nicht mehr als auf dem Festland. Ich habe dann mit dem

Kinderwagen einen ordentlichen Spaziergang gemacht. Der Rundwanderweg ist übrigens

bezeichnenderweise als „barrierearm“ (und nicht barrierefrei) ausgeschildert ist, bietet aber

spektaluläre Aussichten. Man kann die Bilder von der „langen Anna“ ja eigentlich zu genüge aus

Reiseführern und dem Fernsehen. Aber das alles selber mal zu sehen ist sehr beeindruckend. Aber

auch die kleinen Beobachtungen am Rande sind spannend. So gibt es auf Helgoland eine große

Schrebergartenkolonie oder die Bombentrichter, die Spuren der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg

sind.
Das Wetter war heute phantastisch, weshalb ich mir die Haut ein wenig verbrutzelt habe. Aber

zum Glück hatte ich Lina gut eingecremt und angezogen.

Gegen 15Uhr ging es dann auch schon wieder zurück und gegen 19.15Uhr waren wir dann wieder in

Büsum. Leider zog sich die Rückfahrt ziemlich, denn ich war ziemlich erschlagen und Lina wollte

natürlich auch weiter bespasst werden. Und im Laufe der Zeit verschwand leider auch die Sonne

wieder hinter ein paar Wolken.

Für Lina war es ein leider recht anspruchsloser Tag, da sie die meiste Zeit im Kinderwagen lag.

Nun muss ich das Kind erstmal wieder ein bißchen müdetoben, da sie so nicht einschlafen will.

Auf jeden Fall will ich irgendwann mal Urlaub auf Helgoland machen und die Insel mir in aller

Ruhe anschauen, denn die wenigen Stunden heute haben wirklich nicht gereicht. Man könnte also

sagen, dass ich angefixt bin.

Und leider ist am morgigen Freitag schon der letzte Urlaubstag hier und dann geht es wieder heimwärts.

Und zu guterletzt die Verbindung von Helgoland und Corvey, Der Dichter unserer Nationalhymne Hffmann von Fallersleben hat diese ja auf Helgoland geschrieben. Im Kloster Corvey war er hernach Bibliothekar und verstarb dort auch.

20 JunMittwoch mit Sonne

Endlich scheint sich das Wetter zu stabilisieren: Heute war es die meiste Zeit trocken und sonnig. Weil Lina und ich heute morgen nicht wirklich aus dem Quark kamen, haben wir auch nichts wirklich wertvolles unternommen. Aber ich habe einen sehr langen Spaziergang nach „Büsumer Deichhausen“ gemacht. Auf dem Hinweg war es noch bedeckt und relativ frisch draussen, weshalb ich Jeans und Fleecejacke angezogen hatte. Aber im Laufe der Zeit kam die Sonne immer mehr raus und ich kam wirklich ins Schwitzen. Auf dem Hinweg ging es am Wasser lang über den Deich. Mit Schafen. Aber Lina wollte das Mäh einfach nicht Ei machen.

Es ging dann auf dem Deich wieder zurück nach Büsum. War eine schöne Runde. Daheim angekommen war dann das Wetter so schön, dass ich mir die Picknickdecke schnappte und dann zum Spielplatz ging, um noch eine Runde Sonne zu geniessen. Und Lina schaukelt nur zu gern. Als ich dann dort nochmal auf den Deich ging, war plötzlich das ganze Wasser schon wieder weg. Also hab ich meine Füße noch kurz ins Watt gehalten und ein paar hübsche Muscheln gesammelt.

Aber der morgige Donnerstag wird voller Ereignisse sein. Denn dann geht es westwärts nach Helgoland. Dummerweise ist dieser Ausflug mit zeitigem Aufstehen verbunden, denn ich muss um 8Uhr mit Sack und Pack das Haus verlassen. Aber das werden wir schon schaffen.

Sonne am Mittwoch 

Endlich scheint sich das Wetter zu stabilisieren: Heute war es die meiste Zeit trocken und

sonnig. Weil Lina und ich heute morgen nicht wirklich aus dem Quark kamen, haben wir auch

nichts wirklich wertvolles unternommen. Aber ich habe einen sehr langen Spaziergang nach

„Büsumer Deichhausen“ gemacht. Auf dem Hinweg war es noch bedeckt und relativ frisch draussen,

weshalb ich Jeans und Fleecejacke angezogen hatte. Aber im Laufe der Zeit kam die Sonne immer

mehr raus und ich kam wirklich ins Schwitzen. Auf dem Hinweg ging es am Wasser lang über den

Deich. Mit Schafen. Aber Lina wollte das Mäh einfach nicht Ei machen.

Es ging dann auf dem Deich wieder zurück nach Büsum. War eine schöne Runde. Daheim angekommen

war dann das Wetter so schön, dass ich mir die Picknickdecke schnappte und dann zum Spielplatz

ging, um noch eine Runde Sonne zu geniessen. Und Lina schaukelt nur zu gern. Als ich dann dort

nochmal auf den Deich ging, war plötzlich das Ganze Wasser schon wieder weg.

Aber der morgige Donnerstag wird voller Ereignisse sein. Denn dann geht es westwärts nach

Helgoland. Dummerweise ist dieser Ausflug mit zeitigem Aufstehen verbunden, denn ich muss um

8Uhr mit Sack und Pack das Haus verlassen. Aber das werden wir schon schaffen.

19 JunSonnenschein am Dienstag

Der heutige Tag war wegen einer tollen Nachricht aus Rheydt besonders schön und aufregend für mich. Details werden aber noch nicht verraten.

Das Linamädchen war heute zeitig wach und wuselte herum. Aber sie schlief dann gegen 10Uhr wieder ein und gab mir Zeit zum ausgiebigen Duschen mit Haarewaschen, Wohnung Aufräumen und Spülen. Als die Maus dann wieder wach war, ging es erstmal kurz nach nebenan zum Supermarkt und am frühen Nachmittag zum Shoppen in die Stadt *räusper* Und endlich mal wieder zum Haareschneiden. Zuletzt war ich im August oder so mein Friseur. Und nachdem das postpartale Effluvium nun hoffentlich durch ist, habe ich nun endlich wieder eine einheitliche Haarlänge. Es sind gut zwei Handbreit Haarspitzen abgeschnitten worden. Wahrscheinlich fällt das aber mal wieder keinem auf. *zwinker*

Nach dem oblitgatorischen Spaghettieis, bin ich mit Lina zum Spielplatz gegangen. Dort habe ich mich auf eine Schaukel gesetzt, Lina auf meinen Schoß und vorsichtig angefangen zu schaukeln. Und – was auch sonst – Lina LIEBT schaukeln. Sie quietscht vor Freude und Glück und kann nicht genug bekommen. Je wilder eine Bewegung ist und je mehr es wackelt und schukelt, desto mehr Spaß hat Lina. Sie wird wohl mal Achterbahntesterin. Oder Motorradweltmeisterin.

Heute war es sehr super schön sonnig. Die Lütte hatte ich gut eingecremt und deshalb haben wir die Sonne sehr genossen. Hier an der Wohnung habe ich noch in der Sonne gesessen und gelesen.

Übrigens habe ich beschlossen am Donnerstag nach Helgoland zu fahren. Bin schon sehr gespannt und hoffe auf gutes Wetter und ruhige See. Zum Glück bin ich nicht anfällig für Seekrankheit.

19 JunUrlaubsbilder in der Galerie

In der Galerie auf der linken Seite sind nun aktuelle Urlaubsbilder von uns zu finden. Als Passwort dient der Vorname von meiner Mutter, also Eriks Schwiegermutter. Wer den Namen nicht kennt, der darf sich vertrauensvoll per Mail an mich wenden oder hier in den Kommentaren nachfragen.

18 JunFriedrichstadt

In Anbetracht der Tatsache, dass das Wetter sich heute Mittag sehr verschlechterte, habe ich mich dazu entschieden einen großen Ausflug mit dem Auto zu machen.

Am Morgen habe ich erstmal den örtlichen Waschsalon aufgesucht (Ich jonn su unwahrscheinlich jähn met dir enn der Waschsalon, weil du häss Ahnung vun dä Technik, vunn der ich nix verstonn.) und danach das Kind uns mich ins Auto gepackt um ins Nordfrisische Friedrichstadt zu fahren. Das liegt an der Eider kurz vor Husum.

Die Stadt wurde 1621 von holländischen Einwanderern gegründet, die in ihrer Heimat wegen ihres Glaubes verfolgt wurden und unter Herzog Friedrich III einen Platz zur Stadtgründung bekamen. Das war ein klassisches Win-Win-Geschäft: Die Zusicherung religiöser Freiheit gegen das Know-How der holländischen Landgewinnung. Also wurde das Städtchen nach holländischem Muster sehr rechtwinkelig mit kleinen giebelständigen Häuschen am Ufer von Eider und Treene errichtet. Und das Städtchen ist sowas von malerisch pittoresk, das man sofort einen Aquarellkurs belegen möchte, um die romantischen Ecken im Bild festzuhalten. Mit dem Photapparat gelingt das leider viel zu unzureichend. Leider war auch das Wetter heute sehr bedeckt und regnerisch, was keine wirklich schönen Bilder erlaubt. Vor vielen der Häuschen stehen übrigens Rosebüsche und -stämmchen, die nach so einem Sommerregen natürlich um die Wette duften.
Das Städtchen ist natürlich mit Cafes, Wohn- und Modeboutiquen gespickt, wie bei solchen Städtchen üblich. Auf jeden Fall habe ich leckeren Käsekuche gegessen und eine sehr schicke Winterjacke gekauft, auf der einfach „Christine“ draufsteht. Meine aktuelle Winterjacke kann ich nicht mehr tragen, da sich die Motten leider im letzten Sommer darüberher gemacht haben. Eine Fahrt nach Friedrichstadt ist jeden Nordfrieslandurlauber zu empfehlen, zum Beispiel als Abstecher bei der Syltanreise.

Auf dem Heimweg von Friedichstadt habe ich noch einen Schlenker über das Eidersperrwerk gemacht. Leider hat es dort so gestürmt, dass ich nicht aus dem Auto steigen mochte. Und vom Auto aus hat man leider auch nichts von der interessanten und wichtigen Technologie gesehen. Vielleicht ja ein andermal.

18 JunKrabbelschrittchen

Lina erlebt in Büsum zwar jede Menge Abenteuer und sieht und lernt hier viel: Möwenschreien, Seewind, Sand, Wasser. Aber quasi nebenher übt sie zur Zeit das Krabbeln. Und das gelingt ihr von Tag zu Tag besser. Das Krabbeln an sich wird flüssiger und zielstrebiger (Immer auf jeden Fall hin zu Mama). Sie zieht sich an allem hoch, das sich auch nur im Ansatz dazu eignet: Dazu gehören leider auch Vorhänge oder bewegliche Türen, was des Öfteren zu Umkippern und ein wenig Geplärr führt. Dabei tut sie sich nicht weh, sondern erschrickt sich meist einfach nur. Wenn sie denn dann steht, weiß sie auch noch nicht, wie sie sich wieder setzen kann. Aber sie kann sich im Stehen an Dingen entlanghangeln.
Sie übt gerade über Dinge hinwegzukrabbeln. Zum Beispiel die erhöhte Schwelle des Badezimmers.

Ich glaube aber, dass sie nicht lange Krabbeln wird, denn sie steht viel zu gern und wahrscheinlich wird sie schon bald laufen.

17 JunSonniger Sonntag

Nach dem anstrengenden Samstag, habe ich es heute eher ruhig angehen lassen. Aber Lina hatte da was gegen und war schon sehr zeitig wach. Und es ist morgens echt anstrengend, mich gleichzeitig um Lina zu kümmern und zu duschen. Das ist daheim mit Erik echt entspannter.

Irgendwann habe ich mir dann aber die Kleine geschnappt und wir sind zum Trödelmarkt gegangen, wo ich bei ein paar Babyklamöttchen für Lina nicht wiederstehen konnte. Und eine Überaschung habe ich auch noch gefunden für die Daheimgebliebenen (und weil hier mitgelesen wird, sage ich auch nicht für wen). Auf dem Heimweg habe ich dann ein gemütliches zweites Frühstück genommen und habe dann noch den Sonntag im Tourismus genossen und war noch kurz im Edeka. Dort gab es ein besonderes Schauspiel zum Schmunzeln: Der Supermarkt hat draussen ein paar Obst- und Gemüsesteigen stehen, aus denen sich die örtlichen Amseln fleissig bedienen und mit Kirschen im Schnabel davonflogen. Darauf habe ich den Marktleiter angesprochen, der gerade Kassendienst hatte. Er war auch ziemlich verzweifelt, kann es aber nicht ändern.

Mittags haben wir dann ein kleines Schläfchen eingelegt und Nachmittags habe ich das Kind in den Kinderwagen gepackt und wir haben einen langen Spaziergang gemacht. Dieser hat mir zu einer Straße mit dem Namen „Muschelbank“ geführt. Denn dort war ich vor gut 30 Jahren schonmal auf Klassenfahrt. Das Gebäude steht noch und wird nun wohl vom DLRG genutzt, aber sonst habe ich nicht viel wiedererkannt. Danach ging es am Deich entlang Richtung Innenstadt, wo ich mein Abendessen beim Thai genossen habe. Sehr sehr sehr lecker. Und schön scharf.

Während Deutschland gewonnen hat, habe ich die kleine Lina noch eine Runde müdegetobt… mal schauen, welche Abenteuer ich morgen für Lina finden kann.

16 JunSame same, but different

Der Samstag sticht ein wenig aus dem Urlaub in Büsum hervor, denn wir waren nicht in Büsum, sondern in Hamburg. Aufgrund der Tatsache, dass der Erik am Samstag schon wieder nach Rheydt musste, musste er mit dem Zug zurück fahren. Deshalb habe ich ihn am Samstagvormittag nach Hamburg gefahren und er hat sich in Altona in den Zug gesetzt.
Und ich habe den Rest des Tages genutzt, um Lina „mein“ Altona zu zeigen.

Als ich noch in Saarbrücken gearbeitet habe, war ich häufiger in unserem Büro in Hamburg. Die Räume waren damals in der Gaußstraße in einer alten Schokoladenfabrik. Schräg gegenüber ist die letzte Bauwagensiedlung – also durchaus ein bemerkenswerter Ort. Ich habe damals in Hamburg viel erlebt und wollte ja eigentlich komplett dorthin ziehen. Bevor wir das aber wirklich umsetzen konnten, war die Firma leider pleite. Und ich landete statt in Altona nun in Mönchengladbach. Und der Rest ist Geschichte.
Deshalb war die Fahrt nach Altona für mich also eine kleine Reise in die Vergangenheit. Ich war seit 2004 nicht mehr dort und war gespannt, was sich alles geändert hat. Sehr vieles ist überaschend gleich geblieben – so einiges hat sich aber geändert. So ist der Bahnhof komplett überarbeitet worden und hat nun einen MediaMarkt eingebaut. Auch mein „Stammhotel“ ist noch genau so, wie ich es in Erinnerung hatte.

Und weil ich ja nur alle Jubeljahre mal nach Altona fahre, hat sich die Bevölkerung überlegt ein kleines Fest zu meinen Ehren zu feiern. Nein, Scherz beiseite: Zufälligerweise ist an diesem Wochenende die Altonale: Die Innenstadt ist eine Festmeile mit grooooßen Flohmarkt und tollen Ständen. Ich habe den Bummel sehr genossen und mir viel angeschaut und natürlich viel zu viel Geld ausgegeben. Das Mercado habe ich auch ausführlich durchbummelt. Und mir natürlich auch eine neue SIM für Mobiltelefon besorgt, die auch tadellos ihren Dienst verrichtet. HURRA! Endlich vernünftig online! *freu*
Um mich rum waren übrigens sehr viele junge Eltern. Und mir ist aufgefallen, dass viel mehr Eltern ihre Kleinsten in Tragen auf Rücken oder Bauch hatten, statt im Kinderwagen. Trotzdem oder gerade deswegen habe ich mir die Füße wundgelaufen. Aber es hat sich gelohnt.

Vor ein paar Tagen hatte ich in einer Vermesserpostille gelesen, dass im Stadtmuseum von Altona eine Ausstellung über Aristo Rechenschieber und ihre Bedeutung für die Stadtmessung stattfindet. Und die habe ich mir dann auch angeschaut und bin nun mal wieder ein bißchen klüger. Rechenschieber braucht heute kein Mensch mehr und die Handhabung ist den Allermeisten vollkommen schleierhaft. Aber der Rechenschieber war lange Zeit für einen Ingenieur das wichtigste Werkzeug überhaupt.

Voller Eindrücken und lauter sinnlosem Zeug, das ich eingekauft habe, haben wir uns dann wieder Richtung Büsum aufgemacht. Der Erik war in der Zwischenzeit heile in Rheydt angekommen und während die Kleine nun endlich schläft, zappe ich ein wenig durch den Fernseher und schreibe nebenher dann mal den heutigen Tagesbericht. Auf jeden Fall werde ich von diesem Tag noch lange zehren.

15 JunLinas Erlebnisse am Freitag

Heute ging es in den blanken Hans. Anfangs war das Wetter heute wirklich gut, aber es zog sich zu, aber zur Sturmflut kam es dann zum Glück nicht…. Zuallererst musste ich die Sache mit meiner mobilen Internetflat klären (siehe unten). Und dann ging es wieder in die Alleestraße zum Frühstücken und dann weiter in das Museum „Blanker Hans“, das sich um Sturmfluten dreht.

Das Museum ist wirklich sehr toll gemacht! Zuerst wird man in die Zeit Anfangs der 60er Jahre versetzt, in der eine große Sturmflut Norddeutschland heimsuchte. Dann fährt man mit einer Art Achterbahn durch eine Szenerie, in der einem das Thema Sturmflut nähergebracht wird. Danach wird man über den Einfluss des Klimas und der Klimaerwärmung auf die Küsten aufmerksam gemacht.

Dann geht es weiter mit Deichbau und allem, was dazu gehört. So weiß ich nun, wieso der Bommel auf der Pudelmütze ist. Das verrate ich aber an einer anderen Stelle. Zu guterletzt gibt es eine Piratenabteilung im Museum, die kleine und große Jungsherzen höher schlägen lässt. War eine unterhaltsame und lehrreiche Erfahrung und ist sehr zu empfehlen.

Danach stromerten wir eine Runde durch den Büsumer Hafen und haben leckere Fischbrötchen gegessen. Ganz doll viel mal leckerer als bei Nordsee oder so. *yummi*

Danach gab es auf den gemeinsamen Wunsch einer einzelnen jungen Mutter noch einen Eisbecher und dann mussten wir leider durch den Regen wieder nach Hause. Leider hat es dann den Rest des Nachmittags mehr oder weniger geschüttet. Währenddessen ist Lina-Baby dann durch die Wohnung gekrabbelt und hat Schuhe untersucht. Oder die Tischkanten. Oder ihr Spielzeug. Oder was es sonst noch so alles zu untersuchen gibt. Danach ist sie auf meinem Bauch selig eingeschlafen.

Pünktlich um kurz vor acht hat es aufgehört zu regnen und wir haben uns zum Pizzaessen aufgemacht.

Nun schläft die Kleine frischgefüttert und schlummert selig im Bett. Und ich freue mich derweil auf den Ausflug nach Hamburg morgen, auch wenn es frühes Aufstehen bedeutet.