15 JulLotus-Lotus

Vor ein paar Wochen war ich auf dem Greta-Markt hier in Mönchengladbach. Dort wurde allerhand Kunsthandwerk mit Tupfen, Pünktchen, Blümchen und Tralala verkauft. Und ich habe mich inspirieren lassen, selber mal wieder was zu basteln.

Heute also mal eine Brosche aus Stoff.

Zutaten sind zwei gleichgroße Stoffstücke. Je dünner der Stoff ist, desto einfacher ist die Verarbeitung. Aber es sollte neuer Stoff sein, da er durch die Appretur einfacher zu verarbeiten ist. Dann noch Nadel und Faden, eine Sicherheitsnadel und ein hübscher Knopf. Und ein Bügeleisen und Sprühstärke.

Die Stoffstücke habe ich der Einfachheit halber in Quadrate geschnitten, die so groß sind wie die schamle Seite eines A4-Papiers. Das macht das Abmessen schnell. Die Stoffstücke sollten geschnitten werden und nicht gerissen, weil beim Stoffreissen die Kanten sich leicht verziehen.

Dann faltet man aus dem Stoff Lotusblüten. Ich will das hier nicht genau erklären, da es im Internet jede Menge Anleitungen zum Falten von Servietten zu Lotusblüten gibt. Zum Beispiel hier oder hier.

Im Endeffekt nimmt man das Stoffviereck mit der linken Seite nach oben und knickt die vier Ecken zur Mitte hin. Dabei sollte man die Kanten ein klein wenig überlappen lassen.

Den pinkfarben getupften Stoff habe ich einmal zur Mitte hin gefaltet, dann umgedreht und nochmal zur Mitte gefaltet, um die Ecken von der Unterseite dann nach oben zu zupfen.

Den geblümelten Stoff habe ich zweimal zur Mitte gefaltet, dann umgedreht und nochmal zur Mitte gefaltet, um die Ecken von der Unterseite dann nach oben zu zupfen. Deswegen ist diese Blüte auch ein wenig kleiner als die erste.

Während des Faltens habe ich die Knicke immer gebügelt und zum Schluss alles mit Sprühstärke eingesprüht und nochmal kräftig gebügelt.
Dann habe ich die zur Mitte zeigenden Spitzen mit wenigen Stichen aneinandergeheftet, die beiden Blüten dann übereinandergelegt und miteinander verbunden.


Danach habe ich in die Mitte einen Knopf genäht. Man kann auch irgendwas anderes nehmen. Ein Glöckchen, Glitzerpailletten oder Perlen. Dann deht man die Chose um und näht von unten eine Sicherheitsnadel an. Wenn Klein(st)kinder im Spiel sind, sollte man einen besonders gesichterte Babysicherheitsnadel nehmen. Zusätzlich habe ich über die Stiche noch ein Stückchen Stoff mit Textilkleber geklebt. Fertig.

15 JulCute Overload

Ich bin zwar noch nicht ganz fertig, weil die Knöpfe noch fehlen, aber trotzdem ist dieses Kleid so richtig richtig niedlich geworden, oder? Jetzt fehlt nur noch besseres Wetter, damit die Maus das Kleidchen auch anziehen kann.

13 JulMamamamamamamamaaaa

Bevor wir uns zu sehr daran gewöhnen, will ich hier noch Linas neusten Entwicklungsschritt beschreiben.

Seit letzten Wochenende sagt Lina mit Vorliebe „Mama“. *Herzaufgeh* Anfangs war „Mama“ natürlich nur eine Silbe unter vielen und sie hat damit nicht wirklich was verbunden. Aber im Laufe der Woche haben sich wohl ein paar Synapsen gebildet, die mit „Mama“ die Frau mit den blonden Haaren und den Brüsten verbinden.

13 JulFreitagsfüller 32

1. Thema Nr. 1 in unserer Familie ist natürlich Lina.

2. Ab und an mal ein Pommesstäbchen für Lina ist unbedenklich.

3. Gestern hätte ich fast einen Autositz für Lina gekauft.

4. Aber das mache ich jetzt online nächste Woche.

5. Es würde helfen, wenn ich jetzt schon die Erfahrung hätte, die ich in zwei Jahren haben werde.

6. Vielleicht kaufe ich den Sitz bei bei Amazon.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schnupfenarmen Abend, morgen habe ich Familienfrühstück geplant und Sonntag möchte ich , dass meine Erkältung vorbei ist!

09 JulKleiner Bädervergleich

Nachdem Lina (und uns) das Schwimmengehen im Urlaub so viel Spaß gemacht hat, sind wir in den letzten Wochen auch hier in Mönchengladbach ins Schwimmbad gegangen. Uns stehen hier sehr viele Schwimmbäder in der näheren und weiteren Umgebung zur Verfügung und zwei haben wir nun gecheckt, die ich hier vergleichend gegenüberstellen will. Letzte Woche waren wir im Schlossbad in Wickrath und gestern in De Bütt in Willich. Chronisten unter meinen Lesern werden sich vielleicht erinnern, dass ich mit Erik dort im August 2007 schonmal in der Sauna war. Da waren wir noch kein Jahr zusammen und nun sind wir MutterVaterKind.

Diese beiden Bäder haben jeweils ein Babybecken, das nur zweihandbreit tief ist, so dass ein Krabbelkind sich darin allein bewegen kann.

  • Der Eintritt in der Bütt beträgt 6Euro pro Person, im Schlossbad 4,50Euro. Im Schlossbad ist darin der Freibadeintritt enthalten!
  • Das Babybecken im Schlossbad ist kleiner, aber nur unwesentlich. Beide haben die gleiche Rutsche. In de Bütt ist neben dem Babybecken ein Whirlpool, wo die Eltern warm sitzen können und die Kleinen beim Plantschen beobachten können. Ist bei Lina noch nicht drin, da man sie ja noch manchmal festhalten muss.
  • Uns kam es so vor, dass im Schlossbad das Babybeckenwasser wärmer war, aber die Lust kühler als in de Bütt. Ist aber nur geschätzt und nicht gemessen.
  • Die „Cafeteria“ in beiden Bädern ist nicht wirklich attraktiv. Aber derKaffee im Schlossbad ist sehr sehr lecker, nicht nur für einen Schwimmbadkaffee. Der Kaffee in de Bütt war allerschlechtester Automatenkaffee. Der Cappuccino war mit Kaffeeweisser und nicht mit Milch gemacht. Dafür alle beiden Daumen runter. Die Fritten im Schlossbad waren absolute Klasse! In de Bütt haben wir nichts gegessen, aber es sah auch nicht wirklich lecker aus.
  • Beide Bäder haben eine Wickelnische. Im Schlossbad mit einer Matte, in de Bütt zwei Matten. Und darüberhinaus gibt es dort zwei in den Wickeltresen eingelassene Babybadewannen mit separatem Wasserhahn, so dass man nach dem Baden den Kindern bequem das Chlorwasser abwaschen kann. Bisher war das immer ein ziemliches Gehampel.
  • Die Familienumkleiden im Schlossbad sind geräumiger und haben ein Brett in Wickeltischhöhe.
  • Beide Bäder sind ziemlich gleich weit von uns weg.

Im Endeffekt geben sich die beiden Bäder also nichts. Aber ich tendiere ein wenig zum Schlossbad.

06 JulFreitagsfüller 31

1. So ein Sommerregen ist nicht nur für Blumen erfrischend.

2. Nur ganz selten habe ich Probleme wegen Mückenstichen.

3. Manchmal mag ich das Schnarchen von Erik sogar.

4. Wenn ich dann aber davon nicht schlafen kann, bin ich anderntags müde.

5. Ein schönes Plätzchen für die Mittagspause ist eigentlich die Baguetterie.

6. Jetzt noch das Wasser für Lina abzukochen halte ich für übertrieben.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen kühlen Abend, morgen habe ich Familienkrabbeln geplant und Sonntag möchte ich gucken, ob die Schwalbe anspringt!

02 JulSchibboleth

Manchmal findet man plötzlich ein Wort für etwas, das man schon immer versuchte in Worte zu fassen. Und man braucht sich den Begriff garnicht auszudenken, sondern er war einfach schon da.

Hier geht es um „Schibboleth“. Ein Schibboleth ist eine sprachliche Besonderheit, durch die man die Herkunft des Sprechers feststellen kann.
So sind es manchmal die Kleinigkeiten, die die Herkunft eines Menschen verraten. Die Frage „Wo kommst du weg?“ qualifiert den Münsterländer. Oder auch der Satz „Mach mal die Tür los!“. Oder wie man den abgegessenen Rest eines Apfel benennt. Für mich heißt das Ding „Kitsche“.

Es gibrt auch Worte, die man sein Lebtag schon gesproche n haben muss, damit sie einem auch nur einigermßen flüssig über die Lippen kommen. So ist das Wort „Streichholzschächtelchen“ für jeden, der nicht deutsch mit der Muttermilch aufgesogen hat, nicht auszusprechen. Und ein Beispiel dafür, was die deutsche Sprache für andere so schwer macht.

Wer hierrüber noch mehr nachlesen will, dem lege ich den zugehörigen Wikipedia-Artikel ans Herz.

29 JunFreitagsfüller 30

1. Manchmal suche ich den Sinn des Lebens.

2. Momentan ist „Bounty“ vom Ovidio Lieblingseis.

3. Ich höre gerne Hörbuücher und Podcasts bei langen Autofahrten.

4. Positiv ist, dass ich das Beste gegeben habe; negativ ist, dass ich nicht weiß, ob andere noch besser waren.

5. Beim Italiener trinke ich nach dem Essen gern einen Espresso.

6. Lina brauchte gestern wirklich keine Jacke anzuziehen, denn gestern war mal Sommer.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen und entspannten Abend, morgen habe ich ähnliches geplant und Sonntag möchte ich mit Lina und erik schwimmen gehen!

26 JunGut versteckt?

Nach dem ganzen Urlaubstrubel sollte endlich mal wieder Alltag einkehren. Aber ich muss heute nochmal kurz zu meiner Mutter fahren, aber am Mittwoch ist dann wieder normal Krabbelstunde. *hurra*

Aber Lina entwickelt sich auch immer weiter. Zum einen hat sie wohl den Bogen raus, sich wieder hinzusetzen. Ich habe sie dabei zwar noch nicht beobachtet. Aber gestern hat sie im Laufstall (aka Babyknast) sich mehrfach hingestellt und sich wieder gesetzt.

Und kognitiv hat sie einen großen Schritt getan. Denn bisher war alles, was aus ihrem Sichtfeld verschwand, einfach weg. Nun erinnert sie sich: Wenn man ihr etwas zeigt und es dann in der Hand verschwinden lässt, dann versucht sie die Hand zu öffnen. Auch schaut sie herunterfallenden Dingen nach.

Aber heute Abend darf Lina dann schaukeln bei Oma im Garten!

24 JunHome, sweet home

Endlich wieder daheim.

Nachdem wir heute nicht nur ein leckeres Frühstück, sondern auch noch ein köstliches Mittagessen bei Muttern genossen hatten, ging es dann auf die letzte Etappe heim nach Mönchengladbach. Leider war das leichter gesagt als getan, denn das Wetter hat nicht mitgespielt: Unterwegs regnete es so sehr auf der Autobahn, dass man nicht schneller als 90 fahren konnte. Aber auch so kommt man an, wenn neben einem ein kleines Mädchen im MaxiCosi schlummert.

Daheim dann auspacken und Mitbringsel verteilen – insbesondere die Zigaretten aus Helgoland weckten das Interesse: Sind es doch deutsche Zigaretten ohne Steuermarke. Der Erik hat die Lina erstmal wundgeschmust, dann hat Laura die Lina wundgeschmust und ich habe die heimische Senseo und das eigene Klo genossen. Und den Fernseher mit der großen Programmauswahl. So langsam komme ich wieder an und sichte die Photos und freue mich daheim zu sein.

Urlaub ist ja schön. Aber wieder nach Hause kommen ist noch viel toller.