06 JulFreitagsfüller 31

1. So ein Sommerregen ist nicht nur für Blumen erfrischend.

2. Nur ganz selten habe ich Probleme wegen Mückenstichen.

3. Manchmal mag ich das Schnarchen von Erik sogar.

4. Wenn ich dann aber davon nicht schlafen kann, bin ich anderntags müde.

5. Ein schönes Plätzchen für die Mittagspause ist eigentlich die Baguetterie.

6. Jetzt noch das Wasser für Lina abzukochen halte ich für übertrieben.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen kühlen Abend, morgen habe ich Familienkrabbeln geplant und Sonntag möchte ich gucken, ob die Schwalbe anspringt!

02 JulSchibboleth

Manchmal findet man plötzlich ein Wort für etwas, das man schon immer versuchte in Worte zu fassen. Und man braucht sich den Begriff garnicht auszudenken, sondern er war einfach schon da.

Hier geht es um „Schibboleth“. Ein Schibboleth ist eine sprachliche Besonderheit, durch die man die Herkunft des Sprechers feststellen kann.
So sind es manchmal die Kleinigkeiten, die die Herkunft eines Menschen verraten. Die Frage „Wo kommst du weg?“ qualifiert den Münsterländer. Oder auch der Satz „Mach mal die Tür los!“. Oder wie man den abgegessenen Rest eines Apfel benennt. Für mich heißt das Ding „Kitsche“.

Es gibrt auch Worte, die man sein Lebtag schon gesproche n haben muss, damit sie einem auch nur einigermßen flüssig über die Lippen kommen. So ist das Wort „Streichholzschächtelchen“ für jeden, der nicht deutsch mit der Muttermilch aufgesogen hat, nicht auszusprechen. Und ein Beispiel dafür, was die deutsche Sprache für andere so schwer macht.

Wer hierrüber noch mehr nachlesen will, dem lege ich den zugehörigen Wikipedia-Artikel ans Herz.

29 JunFreitagsfüller 30

1. Manchmal suche ich den Sinn des Lebens.

2. Momentan ist „Bounty“ vom Ovidio Lieblingseis.

3. Ich höre gerne Hörbuücher und Podcasts bei langen Autofahrten.

4. Positiv ist, dass ich das Beste gegeben habe; negativ ist, dass ich nicht weiß, ob andere noch besser waren.

5. Beim Italiener trinke ich nach dem Essen gern einen Espresso.

6. Lina brauchte gestern wirklich keine Jacke anzuziehen, denn gestern war mal Sommer.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen und entspannten Abend, morgen habe ich ähnliches geplant und Sonntag möchte ich mit Lina und erik schwimmen gehen!

26 JunGut versteckt?

Nach dem ganzen Urlaubstrubel sollte endlich mal wieder Alltag einkehren. Aber ich muss heute nochmal kurz zu meiner Mutter fahren, aber am Mittwoch ist dann wieder normal Krabbelstunde. *hurra*

Aber Lina entwickelt sich auch immer weiter. Zum einen hat sie wohl den Bogen raus, sich wieder hinzusetzen. Ich habe sie dabei zwar noch nicht beobachtet. Aber gestern hat sie im Laufstall (aka Babyknast) sich mehrfach hingestellt und sich wieder gesetzt.

Und kognitiv hat sie einen großen Schritt getan. Denn bisher war alles, was aus ihrem Sichtfeld verschwand, einfach weg. Nun erinnert sie sich: Wenn man ihr etwas zeigt und es dann in der Hand verschwinden lässt, dann versucht sie die Hand zu öffnen. Auch schaut sie herunterfallenden Dingen nach.

Aber heute Abend darf Lina dann schaukeln bei Oma im Garten!

24 JunHome, sweet home

Endlich wieder daheim.

Nachdem wir heute nicht nur ein leckeres Frühstück, sondern auch noch ein köstliches Mittagessen bei Muttern genossen hatten, ging es dann auf die letzte Etappe heim nach Mönchengladbach. Leider war das leichter gesagt als getan, denn das Wetter hat nicht mitgespielt: Unterwegs regnete es so sehr auf der Autobahn, dass man nicht schneller als 90 fahren konnte. Aber auch so kommt man an, wenn neben einem ein kleines Mädchen im MaxiCosi schlummert.

Daheim dann auspacken und Mitbringsel verteilen – insbesondere die Zigaretten aus Helgoland weckten das Interesse: Sind es doch deutsche Zigaretten ohne Steuermarke. Der Erik hat die Lina erstmal wundgeschmust, dann hat Laura die Lina wundgeschmust und ich habe die heimische Senseo und das eigene Klo genossen. Und den Fernseher mit der großen Programmauswahl. So langsam komme ich wieder an und sichte die Photos und freue mich daheim zu sein.

Urlaub ist ja schön. Aber wieder nach Hause kommen ist noch viel toller.

23 JunHeimwärts

Inzwischen hat Norrhein-Westfalen uns wieder.

Am heutigen Samstag habe ich zeitig alles gepackt, die Wohnung leergeräumt und alles, was ich kindersicher verstaut hatte, wieder an seinen Platz gestellt (hoffentlich). Das Auto war wieder wie ein 3D-Puzzle vollgestellt und dann ging es ab nach Süden. Ich bin sehr gut durchgekommen, nur vorm Elbtunnel gab es eine kleine Verzögerung.
Zum Glück hatte ich von vornherein die etwas längere Strecke über die A7 (Hannover) gewählt, die sich als staufreier und baustellenarm entpuppte.

Nun sind wir für eine Nacht bei Linas Oma, die für ihr Enkelkind eine Schaukel in den Kirschbaum gehängt hat, die Lina liebt. Weil Lina ja schaukeln per se toll findet.

Bevor ich Büsum heute verlassen habe, habe ich noch schnell bei Fisch Möller zwei Schollen erworben, die meine Mutter uns vorhin mit viel Speck (also auf Finkenwerder Art) gebrutzelt hat. Das war somit auch ein kulinarisch toller Abschluss des Urlaubs.

Die letzte Nacht war nicht gar so toll, weil die Kopfschmerzen mich arg plagten. Aber so langsam geht es wieder und ich freue mich auf eine geruhsame Nacht im Westfälischen. Und morgen geht es dann wieder ins Rheinland zu Linas Papa und der GROSSEN Schwester, die ihren Schatz schon sehr vermissen.

23 JunFußballweltmeisterschaft in Beelen

Wie der geneigte Leser ja schon weiß, bin ich in Beelen aufgewachsen. Das ist ein Dörfchen in der malerischen Parklandschft am östlichen Rande des Münsterlandes. Dort, wo Fuchs und Hase sich nicht nur gute Nacht sagen, sondern vorher nochn Pils zusammen trinken.

Aber ich schweife ab: Denn dieses kleine Örtchen mit seinen gut 6000 Einwohnern wird Austragungsort einer echten Fußballweltmeisterschaft. Also nicht eines Juxturniers betrunkener Hobbykanninchenzüchter, sondern die CISM Frauen Fußballweltmeisterschaft. Also die Fußball-Militär-Weltmeisterschaft der Frauen. Und nein, das habe ich mir nicht aus den Fingern gesaugt. In Beelen wird sogar das Finale stattfinden. Und da viele Spielerinnen des deutschen Kaders zur Zeit Berufssoldatinnen sind, werden sie in die deutsche Mannschaft berufen und vielleicht ja in Beelen spielen.

Und da ich ja heute auf dem Rückweg von Büsum über Beelen fahre, ergibt sich vielleicht ja die Möglichkeit zum Gucken.

22 JunFahrt vorbei

morgen geht es fort,
Kommen wir wieder an den Ort.
Norden ist unser Glück
Und in uns bleibt nur Erinnerung zurück.

So lautet die letzte Strophe des Fahrtenliedes „Roter Mond„. Heute war ich zuerst mit der Lütten auf dem Wochenmarkt und habe Erdbeeren erstanden. Dann habe ich eine handvoll Souvenirs gekauft und einfach die Sonne genossen. Danach haben wir einen schönen Mittagsschlaf gemacht und waren noch auf dem Spielplatz, damit Lina nochmal ne Runde schaukeln kann. Dann mussten wir uns schon sputen heinzukommen, weil ein ziemlicher Platzregen mit Gewitter über Büsum herniederging. Nach dem Regen bin ich dann zum Thai zum Abendessen gegangen und nun spielt Deutschland und ich bastele schnell diesen Eintrag zusammen. Denn leider habe ich fiese Kopfschmerzen und werde mich gleich zu meiner schlafenden Tochter kuscheln. Morgen muss dann ja den ganzen Kram hier aus der Wohnung wuchten und wieder in mein Auto puzzeln.

Schwennsen

22 JunFreitagsfüller 29

1. Wenn ich könnte wie ich wollte, dann würde ich einfach nach Hamburg ziehen (und euch alle mitnehmen).

2. Heute ist leider schon der letzte Tag vom Urlaub.

3. Nein, wir werden nicht noch länger hierblieben.(leider)

4. Heute hatte ich Cornflakes, Kaffee und Bremen4 zum Frühstück.

5. Es ist immer schön wenn man Dinge auch nach langer Zeit wiedererkennt.

6. Die nächste Jeans, die ich mir kaufe, muss blau sein und extra bequem.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf noch ein bißchen Nordsee, morgen habe ich die erste Etappe der Heimfahrt geplant und Sonntag möchte ich die zweite Etappe in Angriff nehmen.!

21 JunHelgoland

Fangen wir mal mit einer Quizfrage an: Was hat Helgoland mit dem Kloster Corvey zu tun? Die Lösung ist am Ende dieses Eintrags zu finden.

Also: Lina und ich waren heute auf Helgoland. Das ging alles ziemlich zeitig los, denn ich musste bis 8.30Uhr die Karte abgeholt haben. Dann war auch bald Boarding und um 9.15Uhr legte die „Lady von Büsum“ dann pünktlich ab. Im hellsten Sonnenschein hatte ich einen Platz am Heck gefunden. Zwar war die Sicht von dort sehr toll und spektakulär, aber leider war es dort sehr sehr laut, weshalb ich auf dem Rückweg dann einen anderen Platz suchte. Übrigens hatte ich fast auf der gesamten Strecke Mobilempfang.

Irgendwann tauchte dann die Insel am Horizont auf. Zuerst nur die Düne, dann auch Helgoland selber. Kurz nach 12Uhr waren wir dann da. Weil Helgoland keinen wirklichen Kai hat, muss man ein paar Meter vorm Hafen in ein kleines Beiboot steigen und wird damit dann an Land gebracht. Anfangs hatte ich ziemlichen Bammel vor dem Ausbooten, denn ich hab ja Lina im Kinderwagen. Aber das war absolut problemlos. Denn die Leute, die die Börteboote fahren, sind echte Vollprofis und schaffen alles mögliche aus den Fähren an Land. Kinderwagen, Rollstühle, Gepäck, Bollerwagen und anderes Sperrgut sind gar kein Problem. Ich habe mich absolut sicher aufgehoben gefühlt.

Und dann Helgoland. Da auf der Insel kein Zoll erhoben wird und auch keine Mehrwersteuer, sind die Waren dort sehr billig. Ne Stange Zigaretten kostet zur Zeit 27Euro. Aber auch Fischbrötchen oder die Pizza kosten nicht mehr als auf dem Festland. Ich habe dann mit dem Kinderwagen einen ordentlichen Spaziergang gemacht. Der Rundwanderweg ist übrigens bezeichnenderweise als „barrierearm“ (und nicht barrierefrei) ausgeschildert ist, bietet aber spektaluläre Aussichten. Man kann die Bilder von der „langen Anna“ ja eigentlich zu genüge aus Reiseführern und dem Fernsehen. Aber das alles selber mal zu sehen ist sehr beeindruckend. Aber auch die kleinen Beobachtungen am Rande sind spannend. So gibt es auf Helgoland eine große Schrebergartenkolonie oder die Bombentrichter, die Spuren der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg sind.
Das Wetter war heute phantastisch, weshalb ich mir die Haut ein wenig verbrutzelt habe. Aber zum Glück hatte ich Lina gut eingecremt und angezogen.

Gegen 15Uhr ging es dann auch schon wieder zurück und gegen 19.15Uhr waren wir dann wieder in Büsum. Leider zog sich die Rückfahrt ziemlich, denn ich war ziemlich erschlagen und Lina wollte natürlich auch weiter bespasst werden. Und im Laufe der Zeit verschwand leider auch die Sonne wieder hinter ein paar Wolken.

Für Lina war es ein leider recht anspruchsloser Tag, da sie die meiste Zeit im Kinderwagen lag. Nun muss ich das Kind erstmal wieder ein bißchen müdetoben, da sie so nicht einschlafen will.

Auf jeden Fall will ich irgendwann mal Urlaub auf Helgoland machen und die Insel mir in aller Ruhe anschauen, denn die wenigen Stunden heute haben wirklich nicht gereicht. Man könnte also sagen, dass ich angefixt bin.

Und leider ist am morgigen Freitag schon der letzte Urlaubstag hier und dann geht es wieder heimwärts.

Und zu guterletzt die Verbindung von Helgoland und Corvey, Der Dichter unserer Nationalhymne Hoffmann von Fallersleben hat diese ja auf Helgoland geschrieben. Im Kloster Corvey war er hernach Bibliothekar und verstarb dort auch.

Helgoland 

Fangen wir mal mit einer Quizfrage an: Was hat Helgoland mit dem Kloster Corvey zu tun? Die

Lösung ist am Ende dieses Eintrags zu finden.

Also: Lina und ich waren heute auf Helgoland. Das ging alles ziemlich zeitig los, denn ich

musste bis 8.30Uhr die Karte abgeholt haben. Dann war auch bald Boarding und um 9.15Uhr legte

die „Lady von Büsum“ dann pünktlich ab. Im hellsten Sonnenschein hatte ich einen Platz am Heck

gefunden. Zwar war die Sicht von dort sehr toll und spektakulär, aber leider war es dort sehr

sehr laut, weshalb ich auf dem Rückweg dann einen anderen Platz suchte. Übrigens hatte ich fast

auf der gesamten Strecke Mobilempfang.

Irgendwann tauchte dann die Insel am Horizont auf. Zuerst nur die Düne, dann auch Helgoland

selber. Kurz nach 12Uhr waren wir dann da. Weil Helgoland keinen wirklichen Kai hat, muss man

ein paar Meter vorm Hafen in ein kleines Beiboot steigen und wird damit dann an Land gebracht.

Anfangs hatte ich ziemlichen Bammel vor dem Ausbooten, denn ich hab ja Lina im Kinderwagen.

Aber das war absolut problemlos. Denn die Leute, die die Börteboote fahren, sind echte

Vollprofis und schaffen alles mögliche aus den Fähren an Land. Kinderwagen, Rollstühle, Gepäck,

Bollerwagen und anderes Sperrgut sind gar kein Problem. Ich habe mich absolut sicher aufgehoben

gefühlt.

Und dann Helgoland. Da auf der Insel kein Zoll erhoben wird und auch keine Mehrwersteuer, sind

die Waren dort sehr billig. Ne Stange Zigaretten kostet zur Zeit 27Euro. Aber auch

Fischbrötchen oder die Pizza kosten nicht mehr als auf dem Festland. Ich habe dann mit dem

Kinderwagen einen ordentlichen Spaziergang gemacht. Der Rundwanderweg ist übrigens

bezeichnenderweise als „barrierearm“ (und nicht barrierefrei) ausgeschildert ist, bietet aber

spektaluläre Aussichten. Man kann die Bilder von der „langen Anna“ ja eigentlich zu genüge aus

Reiseführern und dem Fernsehen. Aber das alles selber mal zu sehen ist sehr beeindruckend. Aber

auch die kleinen Beobachtungen am Rande sind spannend. So gibt es auf Helgoland eine große

Schrebergartenkolonie oder die Bombentrichter, die Spuren der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg

sind.
Das Wetter war heute phantastisch, weshalb ich mir die Haut ein wenig verbrutzelt habe. Aber

zum Glück hatte ich Lina gut eingecremt und angezogen.

Gegen 15Uhr ging es dann auch schon wieder zurück und gegen 19.15Uhr waren wir dann wieder in

Büsum. Leider zog sich die Rückfahrt ziemlich, denn ich war ziemlich erschlagen und Lina wollte

natürlich auch weiter bespasst werden. Und im Laufe der Zeit verschwand leider auch die Sonne

wieder hinter ein paar Wolken.

Für Lina war es ein leider recht anspruchsloser Tag, da sie die meiste Zeit im Kinderwagen lag.

Nun muss ich das Kind erstmal wieder ein bißchen müdetoben, da sie so nicht einschlafen will.

Auf jeden Fall will ich irgendwann mal Urlaub auf Helgoland machen und die Insel mir in aller

Ruhe anschauen, denn die wenigen Stunden heute haben wirklich nicht gereicht. Man könnte also

sagen, dass ich angefixt bin.

Und leider ist am morgigen Freitag schon der letzte Urlaubstag hier und dann geht es wieder heimwärts.

Und zu guterletzt die Verbindung von Helgoland und Corvey, Der Dichter unserer Nationalhymne Hffmann von Fallersleben hat diese ja auf Helgoland geschrieben. Im Kloster Corvey war er hernach Bibliothekar und verstarb dort auch.